Panorama

Fahndung nach Sandra Wißmann: Berliner Polizei startet

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Inhalt
  1. Hintergrund der Fahndung nach Sandra Wißmann
  2. Aktuelle Entwicklung: Erneuter Zeugenaufruf im Mai 2026
  3. Details zum Verschwinden von Sandra Wißmann
  4. Was bedeutet die erneute Fahndung? / Ausblick
  5. Chronologie des Falls Sandra Wißmann
  6. Häufig gestellte Fragen zu Fahndung

Die Fahndung nach der seit dem 28. November 2000 vermissten Sandra Wißmann wird neu aufgerollt. Die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft haben im Mai 2026 einen erneuten Zeugenaufruf gestartet, um neue Hinweise in demCold Case zu erhalten. Sandra Wißmann war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens zwölf Jahre alt.

Symbolbild zum Thema Fahndung
Symbolbild: Fahndung (Bild: Pexels)

Hintergrund der Fahndung nach Sandra Wißmann

Sandra Wißmann wurde zuletzt am 28. November 2000 in Berlin-Kreuzberg gesehen. Gegen 15:00 Uhr war sie mit ihrer Mutter in der Böckhstraße unterwegs, bevor sie alleine zum Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz ging. Gegen 16:45 Uhr wurde sie letztmalig am Kottbusser Damm zwischen Bürknerstraße und Maybachufer gesehen. Seitdem verliert sich ihre Spur. Die Polizei geht davon aus, dass Sandra Opfer eines Kapitalverbrechens wurde. (Lesen Sie auch: Palästina Demo Bern Fahndung: nach Straftaten)

Aktuelle Entwicklung: Erneuter Zeugenaufruf im Mai 2026

Im Rahmen der Kampagne „Spurlos Verschwunden“ des Bundeskriminalamtes (BKA) zum Tag der vermissten Kinder am 25. Mai, haben die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft einen erneuten Zeugenaufruf gestartet. Wie das BKA berichtet, wird Sandra Wißmann seit dem 28. November 2000 vermisst. Trotz intensiver Suchmaßnahmen und der Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ im Jahr 2001, konnte Sandra bis heute nicht gefunden werden. Die damals eingegangenen 15 Hinweise führten nicht zur Klärung des Falls. Die Polizei erhofft sich nun, durch die erneute öffentliche Aufmerksamkeit, neue Hinweise zu erhalten, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnten.

Sandra Wißmann war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens etwa 160 cm groß, hatte eine zierliche, sportliche Figur, braune Augen und dunkelblonde, glatte, über die Schulter reichende Haare. Sie trug eine hellblaue, glänzende Jacke, schwarze Jeans und Stiefel. Die Polizei bittet Zeugen, die Sandra Wißmann am 28. November 2000 gesehen haben oder Angaben zu ihrem Verbleib machen können, sich zu melden. (Lesen Sie auch: Stanislas Wawrinka: Wawrinkas Erbe: Inspiration)

Details zum Verschwinden von Sandra Wißmann

Am Tag ihres Verschwindens wollte Sandra ihrer Mutter im Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz ein Geburtstagsgeschenk kaufen. Der Tagesspiegel berichtet, dass Sandra zuletzt gegen 16:40 Uhr am Kottbusser Damm gesehen wurde, nur wenige Gehminuten von ihrem Zuhause entfernt. Die Polizei geht davon aus, dass Sandra auf dem Heimweg Opfer eines Verbrechens wurde. Am Morgen nach ihrem Verschwinden startete die Polizei eine großangelegte Suchaktion mit bis zu 100 Beamten, die Keller, Treppenhäuser, Schuppen und Hinterhöfe durchsuchten. Die Suche blieb jedoch erfolglos.

Was bedeutet die erneute Fahndung? / Ausblick

Der erneute Zeugenaufruf im Fall Sandra Wißmann zeigt, dass die Hoffnung auf Aufklärung auch nach vielen Jahren nicht aufgegeben wird. Cold Cases wie dieser sind eine besondere Herausforderung für die Ermittler, da Spuren und Zeugenaussagen oft verblassen. Die moderne Kriminaltechnik und neue Ermittlungsansätze könnten jedoch dazu beitragen, den Fall doch noch zu lösen. Die Polizei setzt auch auf die Mithilfe der Bevölkerung, um neue Hinweise zu erhalten, die zur Aufklärung des Verschwindens von Sandra Wißmann führen könnten. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Berliner Polizei zu wenden. (Lesen Sie auch: Hamburger SV: Luka Vuskovic verabschiedet sich emotional)

Chronologie des Falls Sandra Wißmann

DatumEreignis
28. November 2000Sandra Wißmann verschwindet in Berlin-Kreuzberg.
29. November 2000Die Polizei startet eine großangelegte Suchaktion.
2001Der Fall wird bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ ausgestrahlt.
25. Mai 2026Erneuter Zeugenaufruf im Rahmen der Kampagne „Spurlos Verschwunden“.
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Illustration zu Fahndung
Symbolbild: Fahndung (Bild: Pexels)
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