Promi-Porträts

Jeff Bridges ARD-Doku: Wann „Analoges Abenteuer“ im TV läuft

Analoge Panoramakamera aus Metall mit Filmspulen und Feinmechaniker-Werkzeug auf einer hölzernen Werkbank im warmen Licht.
Die ARD-Dokumentation begleitet die aufwendige Wiederbelebung einer traditionsreichen analogen Panoramakamera. (KI-generiertes Symbolbild)
Inhalt
  1. Wann und wo die Doku läuft
  2. Worum es in „Jeff Bridges’ analoges Abenteuer“ geht
  3. Die Bad Nauheimer hinter der WideluxX
  4. Was die Kamera so besonders macht
  5. Preis, Auflage und Warteliste
  6. Häufige Fragen
  7. Quellen

Die neue Jeff Bridges ARD-Doku sorgt gerade für viele Suchanfragen: Seit Samstag, 24. Oktober 2026, steht „Jeff Bridges’ analoges Abenteuer“ in der ARD-Mediathek. Der Film des Hessischen Rundfunks (hr) erzählt, wie der Hollywood-Schauspieler mit zwei Fotografie-Fans aus Bad Nauheim die längst ausgestorbene Panoramakamera Widelux wiederbelebt. Am Samstagabend feierte die Doku im hr-Sendesaal in Frankfurt Premiere, mit Bridges auf dem roten Teppich.

Kurz zusammengefasst

Die hr-Dokumentation „Jeff Bridges’ analoges Abenteuer“ zeigt, wie der Oscarpreisträger mit einem Ehepaar aus Bad Nauheim seine Lieblingskamera Widelux neu auflegt. Der Film ist seit 24. Oktober 2026 in der ARD-Mediathek abrufbar und läuft am 3. November um 22:00 Uhr im hr-fernsehen.

Wann und wo die Doku läuft

Die Jeff-Bridges-Doku ist bereits jetzt kostenlos in der ARD-Mediathek abrufbar. Im linearen Fernsehen zeigt das hr-fernsehen den knapp einstündigen Film erstmals am Dienstag, 3. November 2026, um 22:00 Uhr.

Stream: ARD-Mediathek, seit Samstag, 24. Oktober 2026
TV-Premiere: Dienstag, 3. November 2026, 22:00 Uhr, hr-fernsehen
Wiederholungen: Mittwoch, 4. November, 01:15 Uhr, und Mittwoch, 18. November 2026, 23:00 Uhr, jeweils hr-fernsehen

Die Wiederholung am 18. November fällt auf den Buß- und Bettag, der nur in Sachsen gesetzlicher Feiertag ist. Einen Sendeplatz im Ersten nennen die Programmangaben bisher nicht. Buch und Regie stammen von Ingo Schmoll.

Worum es in „Jeff Bridges’ analoges Abenteuer“ geht

Im Kern geht es um eine Kamera und eine ungewöhnliche Freundschaft. Jeff Bridges, bekannt als „The Dude“ aus „The Big Lebowski“ und aus „Crazy Heart“, fotografiert seit Ende der 1970er-Jahre fast ausschließlich mit einer Widelux. Laut hessenschau bekam er sie 1977 von seiner Frau Susan Geston Bridges zur Hochzeit geschenkt.

Bei Dreharbeiten hat Bridges damit über Jahrzehnte festgehalten, was hinter den Kulissen passiert, und die Bilder mehrfach in Galerien gezeigt. Das Problem: Die Kamera wird nicht mehr hergestellt. Die letzte Widelux lief nach Angaben der F.A.Z. im Jahr 2000 in Japan vom Band, später brannte die Fabrik ab – mit ihr verschwanden Pläne, Maschinen und das Wissen über die Fertigung.

Die Bad Nauheimer hinter der WideluxX

Helfer fand Bridges ausgerechnet in Mittelhessen. Charys Schuler, Geigerin beim hr-Sinfonieorchester, und der Fotograf Marwan El-Mozayen geben in Bad Nauheim das Analogfoto-Magazin „Silvergrain Classics“ heraus. Über ein Interview für das Heft kam 2019 der Kontakt zustande, berichtet die Frankfurter Neue Presse.

In einem Videocall bat Bridges die beiden, ihm bei der Rettung der Kamera zu helfen. Keiner von ihnen hatte je eine Kamera gebaut. Sie kauften eine alte Widelux, zerlegten sie und suchten Partner, kassierten aber viele Absagen; laut F.A.Z. lehnte auch Leica ab. „Man muss dieses Projekt wollen“, sagt El-Mozayen im hr. Der Durchbruch kam mit Wolfgang Walberer, einem Maschinenbauer aus der Wetterau, der frisch in Rente war.

Sechs Jahre dauerte die Entwicklung. Das Ergebnis heißt WideluxX, mit einem x mehr im Namen; vertrieben wird sie über eine gemeinsame Firma der beiden Paare.

Was die Kamera so besonders macht

Die Widelux nimmt Panoramen auf, indem ihr Objektiv während der Belichtung über das Bildfeld schwenkt. Bewegt sich etwas vor der Linse, entstehen Schlieren und verschobene Proportionen. Bridges erzählt in der Doku, man könne zweimal auf demselben Bild sein, wenn man schnell genug rennt. Auch Regisseur Stanley Kubrick fotografierte laut F.A.Z. häufig mit dem Modell.

Die Neuauflage besteht nach hr-Angaben aus 292 Einzelteilen, Schrauben und Scheiben nicht mitgerechnet, und wird in Werkstätten rund um Wetzlar gefertigt. „Echte Handarbeit. Die Kamera soll über Generationen halten und kein Wegwerfprodukt sein“, sagt El-Mozayen.

Preis, Auflage und Warteliste

Billig ist die WideluxX nicht. Die erste Auflage umfasste 350 Kameras zu je 5.200 Euro und war laut F.A.Z. nach wenigen Wochen ausverkauft. Der hr nennt einen Preis von etwas mehr als 5.000 Euro und eine Warteliste bis Ende 2027.

Die Premiere im hr-Sendesaal besuchten unter anderem Schauspieler Armin Rohde und zahlreiche Hobbyfotografen. Bridges griff dort selbst zur neuen Kamera und fotografierte Gäste und Presse. Wer Lust auf mehr Musik- und Künstlerporträts aus der ARD hat, findet bei uns auch die ARD-Doku zu Udo Lindenbergs 80. Geburtstag; weitere Sendetermine stehen im Ressort TV & Streaming, etwa zu den nächsten Folgen von „SOKO Leipzig“.

Häufige Fragen

Wann läuft „Jeff Bridges’ analoges Abenteuer“ im Fernsehen?

Die deutsche TV-Premiere ist am Dienstag, 3. November 2026, um 22:00 Uhr im hr-fernsehen. Laut Programmangaben folgt in der Nacht auf Mittwoch, 4. November, um 01:15 Uhr eine Wiederholung, eine weitere am Mittwoch, 18. November 2026, um 23:00 Uhr. Im Ersten ist bislang kein Termin angekündigt.

Wo kann man die Jeff-Bridges-Doku streamen?

Die Dokumentation steht seit dem 24. Oktober 2026 kostenlos in der ARD-Mediathek. Wer nicht bis zur Ausstrahlung im hr-fernsehen warten will, kann den Film dort jederzeit abrufen. Ein Konto ist für das Ansehen nicht nötig.

Was ist die Widelux?

Die Widelux ist eine japanische Panoramakamera für Film, die 1958 erstmals gebaut wurde. Ihr Objektiv schwenkt während der Belichtung über das Bildfeld und erzeugt so sehr breite, teils verzerrte Bilder. Die Produktion endete im Jahr 2000, später brannte die Fabrik des Herstellers ab.

Was kostet die neue WideluxX?

Laut F.A.Z. kostete ein Exemplar der ersten Auflage mit 350 Kameras 5.200 Euro; die Serie war nach wenigen Wochen ausverkauft. Der Hessische Rundfunk nennt einen Preis von etwas mehr als 5.000 Euro und eine Warteliste bis Ende 2027.

Quellen

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Über die Redaktion

Julian MöhringAutor

Julian Möhring schreibt für news-7.de über Sport mit Schwerpunkt Fußball. Er ist Fan des Hamburger SV und kennt die Höhen und Tiefen des Vereins aus eigener Anschauung. Er schreibt verständlich und hält sich an belegte Fakten.

Schreibt über Sport, Fußball und Hamburger SV 41 Artikel bei news-7

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