Alexander der Große: Der Eroberer der Welt

Man stelle sich vor: Ein junger Mann von gerade einmal 20 Jahren besteigt den Thron. In nur zwölf Regierungsjahren verändert er die Welt für immer. Seine Geschichte liest sich wie ein antiker Actionfilm.

Doch hinter den spektakulären Eroberungen verbirgt sich eine komplexe Persönlichkeit voller Widersprüche. Alexander III. von Makedonien schuf ein Reich von unvorstellbaren fünf Millionen Quadratkilometern.

Dieser Ultimate Guide trennt Fakten von Legenden. Viele originale Dokumente sind nicht erhalten. Zahlreiche Texte wurden märchenhaft ausgeschmückt.

Wir untersuchen die bleibende kulturelle Bedeutung dieses Herrschers. Selbst sein rätselhafter Tod gibt bis heute Fragen auf. Er gilt als einer der größten Eroberer der Geschichte.

Das thema alexander fasziniert noch immer. Seine monumentalen Eroberungen erstreckten sich über drei Kontinente. Eine wahrhaft globale Wirkung!

Die Herkunft eines Königssohns

Die Wurzeln des legendären Eroberers liegen in einer turbulenten Grenzregion zwischen griechischer Zivilisation und „barbarischen“ Kulturen. Makedonien galt vielen Athenern als halbwildes Hinterland – doch genau diese Hybridität prägte den jungen Prinzen.

Geburt und frühe Prägungen in Makedonien

Im Juli 356 v. Chr. erblickte der Sohn von König Philipp II. das Licht der Welt. Die Umstände seiner Geburt waren von mysteriösen Prophezeiungen umwoben. Seine Mutter Olympia behauptete zeitlebens, Zeus selbst sei sein wahrer Vater.

Diese göttliche Abstammungserzählung begleitete ihn durch sein gesamtes Leben. Der junge Prinz wuchs in einer Welt auf, die zwischen Palastintrigen und militärischem Drill pendelte.

Der Einfluss seines Vaters Philipp II.

Vater Philipp erkannte früh das außergewöhnliche Potenzial seines Sohnes. Der makedonische Herrscher formte ihn zum perfekten Nachfolger. Eine berühmte Anekdote überliefert seinen Rat:

„Such Dir ein Reich, mein Sohn, das Deiner würdig ist – Makedonien ist für dich nicht groß genug!“

Philipps militärische Reformen und diplomatisches Geschick schufen die Grundlage für spätere Eroberungen. Der Einfluss des Vater Philipp prägte strategisches Denken und Führungsstil.

Prägende EinflüsseAuswirkungen auf EntwicklungNachweisbare historische Belege
Militärische AusbildungÜbernahme innovative KampftaktikenErste Kommandoverantwortung mit 16 Jahren
Diplomatische ErziehungVerständnis für BündnispolitikFrühe Gesandtschaftsreisen
HofintrigenFrühes Misstrauen und MachtinstinktUmgang mit rivalisierenden Adelsfamilien

Aristoteles als Lehrer: Die Ausbildung zum Herrscher

Drei Jahre lang unterrichtete der berühmte Philosoph den Prinzen. Diese Zeit formte sein Wissen und Weltbild fundamental. Die Lehrinhalte umfassten:

  • Logik und philosophische Diskurse
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Medizinische Kenntnisse
  • Staatslehre und Ethik

Diese Ausbildung unterschied ihn von meisten zeitgenössischen Herrschern. Aristoteles‘ Einfluss zeigte sich später in wissenschaftlicher Neugier während der Feldzüge.

Die Zähmung des Pferdes Bukephalos mit etwa zwölf Jahren demonstrierte bereits früh seinen charakteristischen Willen. Diese Legende symbolisiert sein Gespür für scheinbar unlösbare Probleme.

Der junge König: Alexanders Weg an die Macht

Plötzlich änderte sich alles. Ein Mord erschütterte den makedonischen Hof. Der junge Prinz musste sofort handeln.

Sein Aufstieg war blutig und entschlossen. Innerhalb weniger Wochen festigte er seine Position. Diese Phase prägte seinen späteren Führungsstil.

Das Attentat auf Philipp II. und die Thronbesteigung

Im Jahr 336 v. Chr. traf ein Dolch den König. Der Tod von Philipp II. warf viele Fragen auf. Die Umstände bleiben mysteriös.

Alexander wurde sofort zum Nachfolger bestimmt. Mit nur zwanzig Jahren übernahm er die Macht. Sein erstes Ziel: Rivalen ausschalten.

Er ließ mehrere Adlige hinrichten. Diese entschlossenen Maßnahmen sicherten den Thron. Historiker diskutieren bis heute die Legitimität.

Die Sicherung der Macht: Niederschlagung von Rebellionen

Griechenland nutzte die Situation für Aufstände. Der neue König reagierte sofort. Seine Armee marschierte nach Süden.

Die Soldaten zeigten beeindruckende Disziplin. Sie schlugen Rebellionen in Theben nieder. Die Stadt wurde als Warnung zerstört.

Alexander übernahm die Führung des Korinthischen Bundes. Damit kontrollierte er ganz Griechenland. Sein diplomatisches Geschick war entscheidend.

Dieser Krieg festigte seine Autorität. Die griechischen Staaten akzeptierten seine Herrschaft. Der Weg für größere Eroberungen war frei.

RebellionsgebietEingesetzte TruppenErgebnisStrategische Bedeutung
Theben15.000 InfanterieVollständige ZerstörungAbschreckung für andere Städte
Thrakien10.000 SoldatenSchnelle NiederschlagungSicherung der Nordgrenze
Illyrien8.000 EliteeinheitenStrategischer SiegKontrolle über Balkanroute

Diese turbulenten Monate formten den Herrscher. Er bewies militärisches Talent und politischen Instinkt. Mehr über diese entscheidende Phase erfahren Sie auf Wikipedia.

Der Feldzug gegen Persien: Der Beginn der Eroberungen

Ein entscheidender Moment bahnte sich an. Der junge König richtete seinen Blick nach Osten. Ein gewaltiges Abenteuer stand bevor.

Sein Feldzug würde die Geschichte verändern. Die Perser kontrollierten ein riesiges Reich. Viele Griechen hassten sie seit Generationen.

Die Motivation: Rache, Gold und der „Pothos“

Drei Hauptgründe trieben den Herrscher an. Historiker diskutieren ihre Gewichtung bis heute.

Erstens: Rache für frühere persische Angriffe. Zweitens: Die unermesslichen Schätze des Ostens. Drittens: Die griechische „Pothos“-Sehnsucht.

Dieses Konzept beschrieb die Lust am Unbekannten. Der Drang, immer weiter zu gehen. Eine tiefe menschliche Neugier.

Die Schlacht am Granikos: Der erste große Sieg

Mai 334 v. Chr.: Die erste große Konfrontation. Die makedonische Armee traf auf persische Truppen.

Der Fluss Granikos bildete eine natürliche Barriere. Die Perser positionierten sich am anderen Ufer. Ihre Kavallerie war hervorragend.

Dennoch gelang ein brillanter Sieg. Der König führte seine Truppen persönlich an. Sein Mut beeindruckte alle.

333 bei Issos Keilerei: Die Demütigung des Dareios III.

November 333 v. Chr.: Die entscheidende Schlacht. Alexanders Soldaten trafen auf das Hauptheer der Perser.

Obwohl Perser zahlenmäßig überlegen waren, gewann das makedonische Heer. Die Schlacht Issos wurde legendär.

Dareios III. floh vom Schlachtfeld. Seine Familie geriet in Gefangenschaft. Dies war eine demütigende Niederlage.

SchlachtDatumTruppenstärke MakedonienTruppenstärke PersienEntscheidender Faktor
GranikosMai 334 v. Chr.35.00040.000Überraschungsangriff über den Fluss
IssosNovember 333 v. Chr.40.000100.000+Bessere Taktik und Disziplin

Interessant: Neue Forschungen zeigen, dass der große Eroberer möglicherweise überraschend klein gewesen sein könnte. Dies unterstreicht sein militärisches Genie umso mehr.

Diese frühen Siege ebneten den Weg für spätere Eroberungen. Sie bewiesen die Überlegenheit makedonischer Taktiken. Ein Weltreich begann zu entstehen.

Ägypten und der Griff nach dem Orient

A meticulously planned cityscape unfolds, as the ancient city of Alexandria rises from the sands of Egypt. Towering obelisks and grand columned structures cast long shadows, their intricate details rendered in striking monochrome. Winding streets lead the eye through the urban landscape, punctuated by splashes of color - a gleaming bronze statue, a vibrant mosaic tile. Sweeping vistas reveal the city's strategic placement, nestled between desert and sea, a testament to the visionary mind of Alexander the Great. Precise architectural drafts and surveys fill the frame, hinting at the meticulous planning that shaped this New World metropolis. A sense of timeless grandeur pervades the scene, as this renowned center of Hellenistic culture takes shape, poised to leave an indelible mark on the course of history.

Nach den Siegen über die Perser wandte sich der junge König einem strategisch entscheidenden Gebiet zu. Statt Dareios sofort zu verfolgen, marschierte er nach Ägypten. Diese Entscheidung verblüffte viele Zeitgenossen.

Historiker sehen darin einen genialen Schachzug. Ägypten war reich und militärisch schwach. Die persische Besatzung war unbeliebt. Der makedonische Herrscher nutzte diese Situation clever aus.

Die Gründung von Alexandria

331 v. Chr. gründete er eine legendäre Stadt. Alexandria sollte mehr werden als nur eine Militärbasis. Ihre Lage am Mittelmeer war perfekt gewählt.

Der Hafen wurde zum Handelszentrum. Die Straßen wurden schachbrettartig angelegt. Diese Planung zeigte visionäres Denken.

Bereits wenige Jahre später entwickelte sich die Stadt zum kulturellen Mittelpunkt. Die berühmte Bibliothek zog Gelehrte aus aller Welt an. Hier entstand eine einzigartige Wissenssammlung.

Die Krönung zum Pharao und Sohn des Zeus

Die Reise zur Oase Siwa wurde zum mystischen Ereignis. Der Ammontempel galt als heilige Stätte. Das Orakel sprach eine verblüffende Prophezeiung aus.

Angeblich bestätigte es die göttliche Abstammung des Königs. Diese Proklamation als Sohn des Zeus-Ammon hatte politische Brisanz. Sie legitimierte seine Herrschaft über Ägypten.

Die Krönung zum Pharao folgte traditionellen Riten. Der neue Herrscher respektierte lokale Bräuche. Diese kluge Integration sicherte seine Akzeptanz.

Die Verschmelzung griechischer und ägyptischer Kultur begann. Tempel wurden gebaut, Götter vermischt. Diese synkretistische Politik war revolutionär.

Strategische MotiveUmsetzungLangfristige Wirkung
Sicherung der NachschublinienGründung AlexandriasWichtiges Handelszentrum
Religiöse LegitimationOrakelbesuch in SiwaGöttlicher Herrschaftsanspruch
Kulturelle IntegrationPharaonenkrönungAkzeptanz bei der Bevölkerung

Ägypten wurde zum Fundament seines Reiches. Die wirtschaftlichen Ressourcen waren enorm. Getreide, Gold und strategische Position machten das Land unverzichtbar.

Bis heute diskutieren Forscher die Authentizität der göttlichen Abstammung. War es politisches Theater oder echte Überzeugung? Diese Frage bleibt Teil des mysteriösen Vermächtnisses.

Alexander der Große in Asien: Bis an die Grenzen der Welt

Tief in Anatolien erwartete den jungen Eroberer eine uralte Prophezeiung. Seine Truppen marschierten durch Gebiete, die kein Grieche je betreten hatte. Der Drang, immer weiter zu gehen, trieb ihn an.

Diese Phase markierte einen Wandel. Aus dem rationalen Strategen wurde ein von Visionen Getriebener. Die Grenzen zwischen Realität und Mythos verschwammen zusehends.

Der Gordische Knoten: Eine legendäre Prophezeiung

In Gordion stand der berühmte Wagen mit dem verwickelten Knoten. Die Legende versprach: Wer ihn löse, werde Herrscher Asiens. Statt mühsamen Entwirrens wählte der König eine radikale Lösung.

Mit einem Schwertstreich durchtrennte er das Seil. Diese Tat symbolisiert seinen pragmatischen Führungsstil. Historiker debattieren: War es genial oder respektlos?

Moderne Analysen zeigen: Die Geschichte wurde später ausgeschmückt. Zeitgenössische Berichte erwähnen den Vorfall kaum. Der Mythos diente wohl der Legitimation.

Durch den Hindukusch: Die Eroberung Afghanistans

Der Übergang über das Gebirge war eine logistische Meisterleistung. Bei eisigen Temperaturen überquerten 50.000 Soldaten die Pässe. Diese gebiete galten als unpassierbar.

Die Eroberung des heutigen Afghanistans dauerte Jahre. Lokale Stämme leisteten erbitterten Widerstand. Der König reagierte mit einer Mischung aus Brutalität und Integration.

Seine Strategie: Festungen bauen und persische Eliten einbinden. Diese Politik sicherte die Ostprovinzen des riesiges reichs. Doch der Preis war hoch.

In Indien: Der Streik der Soldaten und die Umkehr

Am Hyphasis-Fluss erreichte die Meuterei ihren Höhepunkt. Nach acht Jahren ununterbrochener Kämpfe waren die Truppen erschöpft. Selbst die treuesten Veteranen verweigerten den Weiterzug.

Der königs Plan, bis zum Ozean vorzudringen, scheiterte daran. Diese Entscheidung markierte eine psychologische Wende. Von nun an dominierte der Größenwahn die Strategie.

Forscher sehen hier den Wendepunkt: Die rationale Expansion endete. Die letzten Jahre zeigen zunehmend irrationale Entscheidungen.

PhaseMilitärische LeistungPsychologische WirkungStrategischer Fehler
GordionSymbolischer AktMotivationsschubÜberschätzung prophetischer Legitimation
HindukuschLogistische MeisterleistungSelbstüberschätzungUnterschätzung des Guerilla-Widerstands
IndienTaktische SiegeDemütigung durch MeutereiIgnorieren physischer Grenzen

Die asiatischen Feldzuge zeigten beide Seiten des Herrschers: militärisches Genie und zunehmende Realitätsferne. Diese Spannung prägte sein späteres Handeln fundamental.

Der Herrscher und seine Vision: Kulturelle Verschmelzung

324 v. Chr. inszenierte der König ein einzigartiges Spektakel. Seine Vision einer vereinten Kultur sollte Realität werden. Dieser revolutionäre Ansatz prägte sein Spätwerk.

Die sogenannte Synoikismos-Politik zielte auf Verschmelzung ab. Griechische und persische Elemente wurden kombiniert. Dieses thema beschäftigt Historiker bis heute.

Die Massenhochzeit von Susa: Ein Reich durch Heirat

In der persischen Residenzstadt fand das Großereignis statt. Zehntausend Soldaten heirateten einheimische Frauen. Der Herrscher selbst ehelichte drei Prinzessinnen.

Diese symbolträchtige Aktion sollte Völker verbinden. Sie war ein politisches Instrument zur Reichseinigung. Kritiker sahen darin jedoch theatralische Politik.

Persische Tracht und Sitten: Der Unmut der Makedonier

Die Übernahme persischer Hofzeremonien erregte Widerstand. Veteranen empfanden dies als „Barbarisierung“. Der kulturelle Konflikt eskalierte zusehends.

Persische Kleidung und Proskynese wurden eingeführt. Diese Ehrbezeugung widersprach griechischen Traditionen. Der Einfluss orientalischer Sitten war unübersehbar.

Die Schaffung einer gemeinsamen Herrschaftselite

Perser wurden in Verwaltung und Militär integriert. Diese Elitenfusion war strategisch clever. Sie sicherte die Kontrolle über eroberte Gebiete.

Doch viele Makedonier fühlten sich zurückgesetzt. Der Unmut wuchs stetig an. Diese Spannungen begleiteten die letzten Regierungsjahre.

IntegrationsmaßnahmeZielsetzungReaktion der Makedonier
MassenhochzeitenDemographische VermischungZunehmender Widerstand
HofzeremonienLegitimationssteigerungKulturelle Ablehnung
ElitenintegrationReichsstabilisierungEifersucht und Misstrauen

Historiker diskutieren die Motive bis heute. Handelte es sich um pragmatische Reichspolitik? Oder zeigte sich hier bereits messianischer Größenwahn?

Seine Kulturpolitik wirkt erstaunlich modern. Multikulturalismus-Konzepte finden hier frühe Vorläufer. Doch die zeitgenössische Umsetzung blieb umstritten.

Der Mensch Alexander: Persönlichkeit und Legenden

Hinter den militärischen Triumphen verbarg sich eine zutiefst komplexe Persönlichkeit voller Widersprüche. Psychologen analysieren ihn heute als Mischung aus genialem Stratege und zunehmend wahnsinnigem Herrscher.

Seine Entwicklung zeigt deutlich die Folgen jahrelanger Kriegsbelastung. Ununterbrochene Kämpfe prägten seinen Charakter nachhaltig.

Bukephalos: Die treue Begleitung seines berühmten Pferdes

Das schwarze Pferd Bukephalos begleitete ihn über zwei Jahrzehnte. Der Herrscher war angeblich der einzige, der es reiten konnte.

Als das Tier im hohen Alter starb, ereignete sich etwas Außergewöhnliches. Der Feldherr ließ es ehrenvoll bestatten und errichtete ein Denkmal.

Noch bedeutsamer: Er gründete eine Stadt namens Bucephala. Diese Ehrung eines Tieres war selbst für antike Verhältnisse ungewöhnlich.

Sein Verhältnis zu Hephaistion: Freundschaft und Vertrauen

Hephaistion unterstützte seine Politik stets vorbehaltlos. Ihre Freundschaft begann bereits in Jugendtagen und hielt ein Leben lang.

Als Hephaistion überraschend starb, brach für den Herrscher eine Welt zusammen. Die Trauer war so grenzenlos, dass er mehrere Tage lang fastete.

Historiker spekulieren über die genaue Natur dieser Beziehung. Sicher ist: Es handelte sich um eine der engsten Bindungen seines Lebens.

Jähzorn, Maßlosigkeit und die Göttlichkeit

In seinen letzten Jahren zeigte der Feldherr zunehmend bedenkliche Verhaltensweisen. Jähzornige Ausbrüche und maßloser Alkoholkonsum wurden zur Regel.

Sein göttliches Selbstverständnis eskalierte ebenfalls. Die Proskynese-Kontroverse spaltete den Hof in Anhänger und Gegner.

Viele persönliche Anekdoten sind historisch schwer überprüfbar. Die Grenze zwischen Fakten und Legenden verschwimmt hier besonders.

Psychologen sehen im ungeklärten Tod seines Freundes einen Wendepunkt. Dieses Ende einer lebenslangen Bindung beschleunigte seinen emotionalen Verfall.

Die Frage bleibt: Handelte es sich um natürliche Entwicklung oder Kriegstrauma? Die Antwort liegt wohl in der Mitte.

Das jähe Ende und das Erbe eines Weltreichs

A vast and imposing cityscape rises before the viewer, the towering walls and grand structures of the ancient Babylon reaching skyward. In the foreground, intricate stone carvings and ornamental archways frame the scene, their sharp edges and precise details rendered in bold, expressive strokes of graphite. The middle ground is dominated by a sprawling palace complex, its tiered towers and ornate domes a testament to the city's former glory, rendered in shades of gray with subtle hints of color in the metallic accents and decorative elements. In the distance, the legendary Hanging Gardens cling to the hillsides, their lush foliage and cascading waterfalls adding a touch of verdant life to the otherwise monochromatic landscape. The entire scene is bathed in a somber, contemplative mood, capturing the weight of history and the bittersweet legacy of a fallen empire.

Im Juni 323 v. Chr. verdunkelte sich der Himmel über Babylon. Ein plötzliches Fieber erfasste den mächtigsten Mann der damaligen Welt. Innerhalb weniger Tage endete eine Ära, die gerade erst begonnen hatte.

Sein Tod löste sofortiges Chaos aus. Niemand war auf diesen Moment vorbereitet. Das riesige Reich stand ohne klare Führung da.

Der mysteriöse Tod in Babylon: Die ungeklärten Umstände

Mit nur 32 Jahren starb der Herrscher unter rätselhaften Bedingungen. Die genaue Todesursache bleibt bis heute ungeklärt. Moderne Mediziner diskutieren verschiedene Theorien:

  • Alkoholvergiftung durch exzessiven Konsum
  • Malaria-Infektion durch Mückenstiche
  • West-Nil-Fieber als alternative Erklärung
  • Vergiftung durch politische Gegner

Letzte Forschungen favorisieren natürliche Ursachen. Doch Beweise fehlen vollständig. Die antiken Berichte widersprechen sich häufig.

Das Chaos der Diadochen: Die Aufteilung des Reiches

Ohne testamentarische Regelung brach sofortiger Streit aus. Die engsten Generäle – die Diadochen – kämpften um die Macht. Diese Kriege dauerten über vierzig Jahre.

Das einheitliche Reich zerfiel in mehrere Nachfolgestaaten. Die wichtigsten wurden von ehemaligen Offizieren regiert. Jeder beanspruchte einen Teil des Erbes.

DiadocheHerrschaftsgebietHauptstadtRegierungsdauer
Ptolemaios I.ÄgyptenAlexandria305-282 v. Chr.
Seleukos I.Persien/SyrienAntiochia305-281 v. Chr.
Antigonos I.KleinasienPergamon306-301 v. Chr.

Diese Teilung markiert das endgültige Ende des Einheitsreichs. Die Diadochenkriege kosteten zehntausende Menschenleben. Die politische Stabilität war für Jahrzehnte zerstört.

Der Hellenismus: Alexanders kulturelles Vermächtnis

Trotz politischen Chaos blieb die kulturelle Wirkung enorm. Griechische Sprache, Kunst und Wissenschaft verbreiteten sich weiter. Diese Epoche wird als Hellenismus bezeichnet.

Die Fusion verschiedener Kulturen schuf neue kreative Impulse. Wissenschaftliche Zentren wie Alexandria florierten besonders. Hier entstanden bahnbrechende Erfindungen:

  • Erste Dampfmaschine durch Heron von Alexandria
  • Berechnung des Erdumfangs durch Eratosthenes
  • Grundlagen der Geometrie durch Euklid

Diese Zeit revolutionierte das antike Wissen. Die griechische Kultur wurde zur lingua franca des Ostens. Dieser Einfluss hielt fast tausend Jahre an.

Das Erbe wirkt bis in die Gegenwart. Viele moderne Konzepte haben Wurzeln im Hellenismus. Die globale Wissensverbreitung begann damals.

Fazit

Die historische Bedeutung Alexanders des Großen bleibt unbestritten. Sein riesiges Reich veränderte die antike Welt nachhaltig.

Der junge König zeigte militärisches Genie bei seinen Eroberungen. Seine Kulturpolitik war ihrer Zeit voraus.

Das thema alexander fasziniert durch Widersprüche. Realität und Mythos vermischen sich bis heute.

Sein früher Tod beendete eine einzigartige Karriere. Das Erbe prägte den Hellenismus nachhaltig.

Trotz aller Kontroversen: Seine Wirkung auf die Weltgeschichte bleibt enorm.

FAQ

Q: Wie alt war Alexander der Große, als er starb?

A: Der makedonische König verstarb im Juni 323 v. Chr. in Babylon im Alter von nur 32 Jahren. Die genaue Todesursache bleibt bis heute mysteriös und wird kontrovers diskutiert.

Q: Was war das Besondere an seinem Pferd Bukephalos?

A: Bukephalos war Alexanders legendäres Schlachtross, das ihn auf fast allen Feldzügen begleitete. Der Überlieferung nach zähmte der junge Prinz das als unbezähmbar geltende Tier, was seinen Vater Philipp II. tief beeindruckte.

Q: Wie löste Alexander den Gordischen Knoten?

A: Der Gordische Knoten war ein kompliziertes Seilknäuel. Die Prophezeiung besagte: Wer ihn löse, werde Asien beherrschen. Alexander durchtrennte ihn kurzerhand mit seinem Schwert – eine typische Lösung für den pragmatischen Feldherrn.

Q: Warum musste der Feldzug in Indien abgebrochen werden?

A: Nach Jahren des Krieges und tausenden Kilometern Marsch streikten seine erschöpften Soldaten. Sie weigerten sich, weiter nach Osten zu ziehen, und zwangen Alexander zur Umkehr.

Q: Welche Rolle spielte Aristoteles in seinem Leben?

A: Der berühmte Philosoph war von 343 bis 340 v. Chr. der Privatlehrer des jungen Prinzen. Er vermittelte ihm Wissen über Philosophie, Medizin, Literatur und Ethik und prägte damit Alexanders Weltsicht nachhaltig.

Q: Was geschah mit seinem Reich nach seinem Tod?

A: Sein riesiges Imperium wurde nicht von einem Nachfolger regiert. Stattdessen teilten seine ehemaligen Generäle, die Diadochen, das Reich unter sich auf und begründeten rivalisierende Königreiche.

Q: Stimmt es, dass er sich als Gott verehren ließ?

A: In Ägypten wurde er als Pharao zum Sohn des Gottes Amun erklärt. Später forderte er von seinen griechischen und makedonischen Gefolgsleuten Proskynese – eine göttliche Verehrung, die bei vielen auf Widerstand stieß.

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