Eine Lawine im Lötschental hat am Donnerstag, den 12. Februar 2026, die Kantonsstraße zwischen dem Lötschental und Goppenstein im Kanton Wallis verschüttet. Infolge des Lawinenniedergangs wurde der Betrieb des Autoverlads am Lötschbergtunnel eingestellt, wie das Schweizer Fernsehen SRF berichtet.

Hintergrund zur Lawinengefahr im Lötschental
Das Lötschental, ein abgelegenes Seitental des Wallis, ist bekannt für seine alpine Landschaft und die damit verbundene Lawinengefahr. Besonders nach starken Schneefällen oder bei bestimmten Wetterlagen steigt das Risiko von Lawinenabgängen erheblich. Die Region ist daher auf ein umfassendes Lawinenmanagement angewiesen, welches unter anderem die Beobachtung der Schneeverhältnisse, die Sprengung von potenziellen Anbruchzonen und die Errichtung von Schutzbauten umfasst. Trotz dieser Maßnahmen lassen sich Lawinenabgänge, die Infrastruktur beschädigen oder gar Menschen gefährden, nicht vollständig verhindern. (Lesen Sie auch: Stan Wawrinka in Rotterdam: Die aktuelle Titeljagd)
Aktuelle Entwicklung: Lawine legt Verkehr lahm
Die aktuelle Situation im Lötschental ist auf einen Lawinenniedergang bei der Rotlaui-Galerie zurückzuführen. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, ging die Meldung über den Lawinenniedergang um 11:40 Uhr bei der Kantonspolizei Wallis ein. Die Lawine verschüttete einen Abschnitt der Kantonsstraße, wodurch die Straße in beide Richtungen unbefahrbar wurde. Betroffen ist auch der Autoverlad Lötschberg, der zwischen Kandersteg im Kanton Bern und Goppenstein im Wallis verkehrt. Der Betrieb des Autoverlads wurde eingestellt, was zu erheblichen Behinderungen im regionalen Verkehr führt. Reisende müssen auf andere Verbindungen ausweichen oder mit längeren Wartezeiten rechnen. Die Dauer der Sperrung ist derzeit noch unklar und hängt von den Aufräumarbeiten und der weiteren Lawinengefahr ab.
Reaktionen und Einordnung
Die Kantonspolizei Wallis hat umgehend ein Strassenräumungs-Team zum Einsatzort entsandt, wie Daniel Imboden von der Kantonspolizei gegenüber SRF erklärte. Die Situation wird laufend neu bewertet, wobei die Sicherheit der Einsatzkräfte oberste Priorität hat. Die Behörden warnen vor unnötigen Fahrten in das betroffene Gebiet und empfehlen, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Lage zu informieren. Die Lawinengefahr im Wallis wird derzeit als erheblich eingestuft, was weitere Lawinenabgänge nicht ausschließt. Es ist daher wichtig, die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten. (Lesen Sie auch: Merel Conijn gewinnt Silber bei Olympia 2026…)
Was bedeutet die Lawine im Lötschental für die Region?
Der Lawinenniedergang und die damit verbundene Sperrung der Kantonsstraße und des Autoverlads Lötschberg haben erhebliche Auswirkungen auf die Region. Das Lötschental ist vorübergehend vom Verkehr abgeschnitten, was die Versorgung der Bevölkerung erschwert und den Tourismus beeinträchtigt. Auch für Pendler und Geschäftsreisende bedeutet die Sperrung eine erhebliche Belastung. Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar, dürften aber spürbar sein. Es ist zu erwarten, dass die Aufräumarbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen werden und die Normalisierung der Verkehrssituation noch etwas dauern wird. Langfristig gesehen zeigt das Ereignis die Vulnerabilität der alpinen Region gegenüber Naturgefahren und die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements.
Ausblick
Die Situation im Lötschental bleibt angespannt. Die Behörden werden die Schneeverhältnisse und die Lawinengefahr weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen. Es ist zu hoffen, dass die Aufräumarbeiten schnell voranschreiten und die Kantonsstraße und der Autoverlad Lötschberg bald wieder geöffnet werden können. Bis dahin ist Geduld und Vorsicht geboten. Reisende sollten sich vor Antritt ihrer Reise über die aktuelle Lage informieren und alternative Routen in Betracht ziehen. Die BLS informiert auf ihrer Webseite über den aktuellen Stand des Autoverlads. (Lesen Sie auch: Eisschnelllauf: Olympia-Eklat: Wennemars verliert Medaille)

FAQ zu Lawine Lötschental
Häufig gestellte Fragen zu lawine lötschental
Wo genau hat sich die Lawine im Lötschental ereignet?
Die Lawine ging bei der Rotlaui-Galerie nieder und verschüttete dort die Kantonsstraße. Die Rotlaui-Galerie befindet sich unterhalb des Bahnhofs Goppenstein, wo Autos in den Lötschbergtunnel verladen werden. Die Galerie ist die erste nach dem BLS Autoverlad Lötschberg in Richtung Tal.
Welche Auswirkungen hat die Lawine auf den Verkehr im Lötschental?
Die Lawine hat die Kantonsstraße zwischen dem Lötschental und Goppenstein verschüttet, wodurch die Straße in beide Richtungen unbefahrbar ist. Zudem wurde der Betrieb des Autoverlads Lötschberg eingestellt. Das Lötschental ist somit vorübergehend vom Verkehr abgeschnitten. (Lesen Sie auch: Francesca Lollobrigida holt Gold bei Olympia 2026)
Wann wurde die Lawine im Lötschental gemeldet?
Die Kantonspolizei Wallis erhielt die Meldung über den Lawinenniedergang bei der Galerie Rotloiwi am Donnerstag, den 12. Februar 2026, um 11:40 Uhr. Unverzüglich wurde ein Strassenräumungs-Team zum Einsatzort entsandt, um die Lage zu beurteilen und mit den Aufräumarbeiten zu beginnen.
Wie hoch ist die aktuelle Lawinengefahr im Wallis?
Im Wallis herrscht derzeit eine erhebliche Lawinengefahr, die mit Stufe 4 von 5 angegeben wird. Dies bedeutet, dass die Auslösung von Lawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung wahrscheinlich ist. Spontane Lawinenabgänge sind ebenfalls möglich. Die Bevölkerung wird zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.
Welche Alternativen gibt es für Reisende, die den Lötschbergtunnel passieren möchten?
Da der Autoverlad Lötschberg aufgrund der Lawine im Lötschental eingestellt wurde, müssen Reisende auf alternative Routen ausweichen. Mögliche Alternativen sind die Nutzung anderer Alpenpässe oder die Verlegung der Reise auf einen späteren Zeitpunkt, wenn der Autoverlad wieder in Betrieb ist. Es empfiehlt sich, vor Reiseantritt die aktuelle Verkehrslage zu prüfen.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ort des Lawinenniedergangs | Rotlaui-Galerie bei Goppenstein |
| Datum und Uhrzeit der Meldung | Donnerstag, 12. Februar 2026, 11:40 Uhr |
| Auswirkungen | Sperrung der Kantonsstraße, Einstellung des Autoverlads Lötschberg |
| Aktuelle Lawinengefahr im Wallis | Erheblich (Stufe 4 von 5) |


