Ein Mord in Hagen erschüttert die Stadt: Ein 41-jähriger Mann steht im Verdacht, seine 35-jährige Lebensgefährtin erstochen zu haben. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter nach einer sofort eingeleiteten Fahndung fest. Das Opfer hinterlässt fünf gemeinsame Kinder. Mord Hagen steht dabei im Mittelpunkt.

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Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Samstagabend, ca. 22:30 Uhr
- Ort: Hagen-Remberg, NRW
- Art des Einsatzes: Tötungsdelikt, Fahndung
- Beteiligte Kräfte: Polizei Hagen, Rettungsdienst, Mordkommission
- Verletzte/Tote: 1 Tote (35-jährige Frau)
- Sachschaden: Nicht bekannt
- Ermittlungsstand: Tatverdächtiger (41-jähriger Mann) festgenommen, Ermittlungen der Mordkommission laufen
- Zeugenaufruf: Ja, Telefonnummer 02331 986 2066
Chronologie des Einsatzes
Ein Notruf erreicht die Leitstelle der Polizei Hagen, in dem eine schwer verletzte Frau auf der Straße gemeldet wird.
Streifenwagen und Rettungsdienst treffen am Einsatzort im Stadtteil Remberg ein. Die Beamten finden eine schwer verletzte 35-jährige Frau vor.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung kann ein 41-jähriger Mann, der im Verdacht steht, die Frau erstochen zu haben, in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. (Lesen Sie auch: Mordverdacht: Polizei fahndet nach 17-Jähriger – Handydaten widerlegen…)
Was ist bisher bekannt?
Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr ging bei der Polizei Hagen ein Notruf ein, der eine schwer verletzte Frau in Hagen-Remberg meldete. Die eintreffenden Beamten fanden eine 35-jährige Frau mit Stichverletzungen vor. Trotz Reanimationsmaßnahmen erlag die Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ein 41-jähriger Mann, der Lebensgefährte des Opfers, wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Die Mordkommission Hagen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 02331 986 2066 zu melden.
Wie kam es zu dem mutmaßlichen Mord in Hagen?
Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Polizei Hagen hat eine Mordkommission eingerichtet, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Spezialisten sicherten in der Nacht zum Sonntag Spuren am Tatort. Nach Informationen von Stern soll der mutmaßliche Täter zu Fuß vom Tatort geflüchtet sein und das Tatmesser bei sich gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag beantragt.
Die Situation der Kinder
Das Opfer und der mutmaßliche Täter haben fünf gemeinsame Kinder. Diese wurden nach der Tat in Obhut des Jugendamtes übergeben. Die Kinder sind äußerlich unverletzt, werden aber psychologisch betreut. Es ist noch nicht bekannt, wo die Kinder zukünftig untergebracht werden. Das Jugendamt Hagen hat sich zu dem Fall bisher nicht geäußert. Die Betreuung der Kinder ist nun eine der vordringlichsten Aufgaben der Behörden. (Lesen Sie auch: Lawinenabgang Lech Zürs: Arlberg-Orte von Außenwelt)
Reaktionen auf die Bluttat
Die Nachricht von dem mutmaßlichen Mord in Hagen hat in der Bevölkerung Bestürzung ausgelöst. Nachbarn zeigten sich schockiert über die Tat. Politiker äußerten sich betroffen und forderten eine schnelle Aufklärung des Falles. Die Stadt Hagen hat den betroffenen Familienangehörigen Unterstützung zugesagt. Die Anteilnahme in der Bevölkerung ist groß, viele Menschen bekunden ihr Beileid.
Der rechtliche Rahmen
Nach der Festnahme des Tatverdächtigen wird dieser einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entscheidet über die Anordnung von Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags. Im Falle einer Verurteilung droht dem Täter eine Haftstrafe von mehreren Jahren. Die genaue Höhe der Strafe hängt von den Umständen der Tat und der Schwere der Schuld ab. Das deutsche Strafrecht sieht für Totschlag eine Freiheitsstrafe von fünf bis fünfzehn Jahren vor. Informationen zum deutschen Strafrecht finden sich auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz.
Die Mordkommission Hagen ist spezialisiert auf die Aufklärung von Tötungsdelikten. Sie arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen, um die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.
Was wird dem Tatverdächtigen vorgeworfen?
Der 41-jährige Mann steht im Verdacht, seine 35-jährige Lebensgefährtin in Hagen erstochen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag beantragt, was im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Haftstrafe zur Folge haben könnte.
Wie geht es den Kindern des Opfers und des mutmaßlichen Täters?
Die fünf Kinder wurden in die Obhut des Jugendamtes übergeben und werden psychologisch betreut. Ihr zukünftiger Aufenthaltsort ist noch unklar, aber die Behörden haben die Betreuung der Kinder als vordringliche Aufgabe erklärt.
Welche Strafe droht dem mutmaßlichen Täter im Falle einer Verurteilung?
Bei einer Verurteilung wegen Totschlags droht dem Täter in Deutschland eine Freiheitsstrafe von fünf bis fünfzehn Jahren. Die genaue Höhe der Strafe hängt von den Umständen der Tat und der Schwere der Schuld ab, wie Advopedia erklärt. (Lesen Sie auch: Schockbilder Zigaretten Wirkung: Was Bringen 10 Jahre?)
Wie können Zeugen der Polizei bei den Ermittlungen helfen?
Die Polizei Hagen bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können, sich unter der Telefonnummer 02331 986 2066 zu melden. Jede Information kann für die Aufklärung des Falles von Bedeutung sein.
Wo können Betroffene und Angehörige Hilfe finden?
Betroffene und Angehörige können sich an verschiedene Beratungsstellen und Hilfsorganisationen wenden, die Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen anbieten. Eine Übersicht bietet beispielsweise der Weiße Ring, eine Organisation zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern.







