Vienna Calling hallte am vergangenen Freitag durch die österreichischen Wohnzimmer, als der ORF den nationalen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest (ESC) in Wien ausstrahlte. Der 19-jährige Benjamin Gedeon, alias Cosmó, konnte mit seinem Titel „TANZSCHEIN“ die Jury und das Publikum überzeugen und wird Österreich beim diesjährigen ESC vertreten.

Hintergrund zum ESC-Vorentscheid „Vienna Calling“
Nachdem der ORF jahrelang den ESC-Kandidaten intern bestimmt hatte, entschied man sich 2026 für eine öffentliche Vorentscheidung. Zum ersten Mal seit 2016 konnten die Zuschauer wieder aktiv mitbestimmen, wer Österreich beim größten Musikwettbewerb Europas vertreten soll. Die Sendung „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ bot zwölf Acts eine Bühne, um ihr Können zu präsentieren.
Die Entscheidung, wer beim Song Contest auf der Bühne stehen wird, trafen dabei zu jeweils 50 Prozent eine Jury und das Fernsehpublikum. Abstimmen konnten die Zuschauer und Zuschauerinnen per SMS oder Anruf. (Lesen Sie auch: Lennart Karl: Bayern München plant langfristige)
Der Ablauf von „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“
Die Live-Show, die am 20. Februar 2026 in ORF 1 ausgestrahlt wurde, umfasste drei Teile: „Die Show“, „Das Voting“ und „Die Party“. Insgesamt verfolgten 1,313 Millionen Zuseherinnen und Zuseher die Sendung, was einem Marktanteil von bis zu 30 Prozent entspricht, wie der ORF berichtete. „Die Show“ erreichte bis zu 534.000 Zuschauer, während „Das Voting“ von 470.000 Menschen verfolgt wurde.
Die zwölf Kandidaten präsentierten ein breites Spektrum österreichischer Musik. Am Ende konnte sich Cosmó gegen seine Konkurrenten durchsetzen und das Ticket für den ESC in Wien lösen.
Cosmós Sieg und die Reaktionen
Obwohl Lena Schaur mit „Painted Reality“ die Favoritin der Fachjury war, konnte Cosmó beim Publikumsvoting punkten und sich so den Sieg sichern. Dieser Erfolg löste unterschiedliche Reaktionen aus. Während viele Musikfans Cosmó für seinen Sieg feierten, gab es auch kritische Stimmen, insbesondere in den sozialen Medien. (Lesen Sie auch: Fiorentina – PISA: gegen: Toskana-Derby elektrisiert)
Die Kabarettistin Caroline Athanasiadis, die den Vorentscheid kommentierte, reagierte auf die negativen Kommentare mit einem emotionalen Facebook-Post. Sie kritisierte die Häme und den Hass, die Cosmó aufgrund seines Sieges entgegenschlugen. Athanasiadis betonte, dass junge Künstler wie Cosmó Unterstützung verdient hätten und dass der ORF mehr solcher Musikshows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zeigen sollte, wie die Kleine Zeitung berichtete.
Auch die Aktionsgemeinschaft WU (AG WU) zeigte sich erfreut über Cosmós Sieg. Die ÖH-Fraktion der Wirtschaftsuni hatte im Vorfeld der Sendung dazu aufgerufen, für den Sänger abzustimmen und als Anreiz 500 Gratis-Spritzer versprochen, sollte Cosmó gewinnen. Dieser Aufruf zeigt, wie breit die Unterstützung für Cosmó in der österreichischen Bevölkerung ist.
Vienna Calling: Bedeutung für den ESC in Wien
Die erstmalige öffentliche Vorentscheidung seit 2016 markiert einen wichtigen Schritt für den ORF und den ESC in Österreich. Durch die Einbindung des Publikums konnte eine größere Aufmerksamkeit für den Wettbewerb geschaffen werden. Cosmó hat nun die Aufgabe, Österreich beim Heim-ESC bestmöglich zu vertreten und das Publikum mit seinem Song „TANZSCHEIN“ zu begeistern. (Lesen Sie auch: Bridgerton-Fans verärgert: Netflix setzt aufgeteilte)
Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein Musikwettbewerb, sondern auch eine Plattform für kulturellen Austausch und Völkerverständigung. Österreich hat die Chance, sich als weltoffenes und gastfreundliches Land zu präsentieren. Ob Der Sieg bei Vienna Calling katapultiert Cosmó ins Rampenlicht der Musikwelt. Für den jungen Künstler bedeutet dies die Chance, sich einem Millionenpublikum zu präsentieren und seine Karriere voranzutreiben. Der Eurovision Song Contest ist ein Sprungbrett für viele Musiker, und Cosmó hat nun die Möglichkeit, sich international einen Namen zu machen.Eines ist jedoch sicher: Er wird alles daran setzen, Österreich bestmöglich zu vertreten und das Publikum mit seiner Musik zu begeistern.
Was bedeutet der Sieg beim „Vienna Calling“ für Cosmó?
Tabelle: „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ – Die Ergebnisse
| Platz | Interpret | Lied | Jury-Wertung | Publikums-Wertung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Cosmó | TANZSCHEIN | 2 | 1 |
| 2 | Lena Schaur | Painted Reality | 1 | 2 |
| 3 | [Weitere Teilnehmer] | [Weitere Lieder] | [Weitere Wertungen] | [Weitere Wertungen] |
Hinweis: Die vollständigen Ergebnisse sind auf der ORF-Website einsehbar. (Lesen Sie auch: Gassen Krankenkassen: fordert Streichung)
Häufig gestellte Fragen zu vienna calling
Wer hat die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ gewonnen?
Cosmó, mit bürgerlichem Namen Benjamin Gedeon, hat mit seinem Lied „TANZSCHEIN“ die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ gewonnen. Er wird Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Der 19-jährige konnte sowohl die Jury als auch das Publikum von sich überzeugen.
Wann und wo findet der Eurovision Song Contest 2026 statt?
Der Eurovision Song Contest 2026 findet in Wien statt. Das genaue Datum steht noch nicht fest, aber es ist davon auszugehen, dass er im Mai 2026 stattfinden wird. Die Vorbereitungen für das Event laufen bereits auf Hochtouren, um ein unvergessliches Musikerlebnis zu bieten.
Wie wurde der österreichische Beitrag für den ESC 2026 ausgewählt?
Der österreichische Beitrag für den ESC 2026 wurde durch die öffentliche Vorentscheidungsshow „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ ermittelt. Dabei entschieden zu gleichen Teilen eine Fachjury und das Fernsehpublikum per SMS- und Telefonvoting über den Sieger.
Warum gab es Kritik an der Entscheidung für Cosmó als ESC-Teilnehmer?
Obwohl Cosmó den Vorentscheid gewann, gab es in den sozialen Medien kritische Stimmen. Diese richteten sich vor allem gegen den Musikstil und die Performance des Sängers. Einige Zuschauer hätten sich einen anderen Beitrag für den ESC gewünscht, was zu Diskussionen führte.
Welche Bedeutung hat die Show „Vienna Calling“ für den ORF?
Für den ORF ist „Vienna Calling“ ein wichtiges Format, um das Interesse am Eurovision Song Contest zu steigern und die österreichische Musikszene zu fördern. Die Show bietet heimischen Künstlern eine Bühne und ermöglicht es dem Publikum, aktiv an der Auswahl des ESC-Beitrags mitzuwirken.
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