Der Einzug des LASK ins Finale des ÖFB-Cups nach einem hart erkämpften 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die SV Ried lask kühbauer wurde von einem Eklat überschattet. LASK-Trainer Dietmar Kühbauer verweigerte dem Trainer der SV Ried, Maximilian Senft, den obligatorischen Handschlag nach dem Spiel, was für Aufsehen und Kritik sorgte.

Hintergrund: Brisantes OÖ-Derby im ÖFB-Cup
Das Halbfinale des ÖFB-Cups zwischen der SV Ried und dem LASK war von vornherein als brisantes Oberösterreich-Derby erwartet worden. Das Spiel, das ursprünglich bereits vor zwei Wochen stattfinden sollte, musste aufgrund dichten Nebels verschoben werden. Am Mittwochabend wurde die Partie dann unter Flutlicht in der ausverkauften BWT Oberösterreich Arena in Ried nachgeholt. Für den LASK war es die Chance, sich für eine bisher durchwachsene Saison zu rehabilitieren und den Einzug ins Cupfinale zu schaffen. Ried hingegen wollte die Chance nutzen, im eigenen Stadion gegen den Favoriten zu bestehen und den Traum vom Finale am Leben zu erhalten. (Lesen Sie auch: Ried Lask Kühbauer: im Cupfinale: sorgt für…)
Emotionen kochen hoch: Der Spielverlauf
Das Spiel selbst war von großer Intensität und Kampf geprägt. Vor 7300 Zuschauern entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Ried erwischte den besseren Start und hatte durch Nikki Havenaar und Philipp Pomer gute Möglichkeiten zur Führung. Doch auch der LASK kam mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie. Nationalstürmer Sasa Kalajdzic brachte den Ball in der 20. Minute gefährlich vor das Tor der Rieder, fand jedoch keinen Abnehmer. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Letztlich ging es in die Verlängerung, in der der LASK das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg erzielte. Transfermarkt.de bietet einen umfassenden Überblick über die Aufstellungen und den Spielverlauf.
Kühbauers Eklat: Verweigerter Handschlag und Kritik an Ried
Nach dem Schlusspfiff kam es dann zu den unschönen Szenen. Dietmar Kühbauer, der Cupspezialist an der Seitenlinie des LASK, verweigerte Maximilian Senft den Handschlag. Zudem kritisierte Kühbauer die Spielweise der Rieder scharf. „Ich bin niemand, der provoziert. Aber heute war so ein Tag, wo man ein bisschen übertrieben hat. Manche Sachen waren unter der Gürtellinie“, sagte Sasa Kalajdzic vom LASK laut sport.ORF.at. Die Linzer Spieler feierten den Sieg aus Sicht der Rieder zu provokativ, während sich die Gäste wiederum Beleidigungen ausgesetzt sahen. (Lesen Sie auch: Ried – Lask: ÖFB-Cup: gegen – das…)
Reaktionen und Stimmen zum Spiel
Die Reaktionen auf das Spiel und insbesondere auf Kühbauers Verhalten fielen gemischt aus. Während die LASK-Spieler die Freude über den Finaleinzug betonten, äußerten sich andere kritisch über die gezeigten Unsportlichkeiten. Lukas Jungwirth, der Torhüter des LASK, sagte: „Nach einer Verlängerung ins Finale einziehen, es gibt selten etwas Geileres“. Auf der anderen Seite gab es auch Stimmen, die das Verhalten der Linzer nach dem Spiel als übertrieben und unsportlich kritisierten. Die Sportplattform Laola1 berichtete ausführlich über die verschiedenen Reaktionen.
Sv ried lask kühbauer: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Vorfall um den verweigerten Handschlag wirft ein schlechtes Licht auf das Image des LASK und könnte auch Konsequenzen für Dietmar Kühbauer haben.Sportlich gesehen hat der LASK mit dem Finaleinzug jedoch ein wichtiges Ziel erreicht. Im Finale trifft die Mannschaft auf den SCR Altach. Für die SV Ried hingegen ist der Traum vom Cupfinale geplatzt. Die Mannschaft muss sich nun auf die Aufgaben in der Liga konzentrieren. (Lesen Sie auch: Collien Fernandes zeigt Ex Christian Ulmen)

Tabelle: Die Ergebnisse des ÖFB-Cups im Überblick
| Runde | Datum | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Halbfinale | 19.03.2026 | SV Ried – LASK | 1:2 n.V. |
| Halbfinale | 18.03.2026 | SCR Altach – Austria Wien | 3:1 |
Häufig gestellte Fragen zu sv ried lask kühbauer
Warum verweigerte Dietmar Kühbauer den Handschlag?
Nach dem hart umkämpften Spiel und dem knappen Sieg des LASK gegen die SV Ried im ÖFB-Cup-Halbfinale verweigerte Dietmar Kühbauer, der Trainer des LASK, seinem Gegenüber Maximilian Senft den Handschlag. Dies sorgte für Aufsehen und Spekulationen über die Gründe für diese unsportliche Geste.
Welche Konsequenzen könnte Kühbauers Verhalten haben?
Die Verweigerung des Handschlags durch Dietmar Kühbauer könnte disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen. Der ÖFB könnte ein Verfahren einleiten und Kühbauer für sein unsportliches Verhalten bestrafen. Zudem könnte der Vorfall das Image des LASK negativ beeinflussen. (Lesen Sie auch: Annett Renneberg verlässt "In aller Freundschaft")
Wie reagierten die Spieler auf die Ereignisse nach dem Spiel?
Die Reaktionen der Spieler waren gemischt. Während die LASK-Spieler die Freude über den Finaleinzug betonten, gab es auch Kritik am Verhalten der Linzer nach dem Spiel. Einige Spieler der SV Ried fühlten sich durch die provokativen Feiern der Gäste beleidigt und äußerten ihr Unverständnis.
Wer trifft im Finale des ÖFB-Cups auf den LASK?
Nach dem Sieg gegen die SV Ried trifft der LASK im Finale des ÖFB-Cups auf den SCR Altach. Altach setzte sich im anderen Halbfinale gegen Austria Wien durch und steht somit ebenfalls im Endspiel. Das Finale verspricht ein spannendes Duell zweier ambitionierter Mannschaften.
Wie verlief das Spiel zwischen der SV Ried und dem LASK?
Das Halbfinale zwischen der SV Ried und dem LASK war ein hart umkämpftes Spiel, das erst in der Verlängerung entschieden wurde. Nach einer intensiven regulären Spielzeit stand es Unentschieden, bevor der LASK in der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg erzielte. Das Spiel war von großem Einsatz und vielen Zweikämpfen geprägt.


