Mediamarkt vor dem Rückzug aus Österreich? Übernahme stockt

Der Elektronikhändler Mediamarkt könnte sich aus Österreich zurückziehen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der geplanten Übernahme der deutschen Muttergesellschaft Ceconomy durch den chinesischen Online-Riesen JD.com. Das österreichische Wirtschaftsministerium hat bisher keine Zustimmung zu dem Verkauf gegeben, was die Zukunft von Mediamarkt in Österreich gefährdet.

Symbolbild zum Thema Mediamarkt
Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)

Hintergrund der geplanten Übernahme von Mediamarkt

Der chinesische Online-Händler JD.com plant eine umfassende Expansion in Europa. Ein wichtiger Schritt dabei ist die geplante Übernahme von 85 Prozent der Anteile an Ceconomy, der Muttergesellschaft von Mediamarkt und Saturn. Das Vorhaben ist mit Investoren in Milliardenhöhe geplant. JD.com ist eines der größten Internetunternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von 153 Milliarden US-Dollar. Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der offiziellen Webseite. (Lesen Sie auch: Phillies – Rangers: gegen: Sánchez glänzt mit…)

Die Übernahme wurde bereits von den Kartellbehörden in Deutschland, Italien und Frankreich genehmigt. Auch die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hatte im September letzten Jahres grünes Licht gegeben. Einzig das österreichische Wirtschaftsministerium stellt sich bisher quer, wie zuerst die „Krone“ berichtete.

Aktuelle Entwicklung: Droht der Rückzug aus Österreich?

Sollte es zu keiner Einigung mit dem österreichischen Wirtschaftsministerium kommen, droht Mediamarkt mit dem Rückzug aus Österreich. Dies bestätigte eine Sprecherin von Ceconomy gegenüber der „Presse“. In Österreich betreibt Mediamarkt derzeit 56 Filialen und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. (Lesen Sie auch: Resident Evil Requiem: Warum der neueste Teil…)

Das Wirtschaftsministerium begründet seine Bedenken mit „Sicherheitsbedenken“, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz. Jan Niclas Brandt, der bald in den Vorstand der Ceconomy-Gruppe wechseln wird, hat sich bereits an das Ministerium gewandt, um die Bedenken auszuräumen. Die österreichische Regierung prüft den Verkauf von Unternehmen ins außereuropäische Ausland generell sehr genau. Ein Beispiel dafür ist die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), die solche Transaktionen ebenfalls unter die Lupe nimmt.

Staatliches Veto aus Österreich? Die Position des Wirtschaftsministeriums

Das österreichische Wirtschaftsministerium muss diese „ausländische Direktinvestition“ genehmigen. Bisher wurde jedoch keine investitionskontrollrechtliche Freigabe erteilt, wie JD.com mitteilte. Der Staat prüft den Verkauf von Unternehmen ins außereuropäische Ausland sehr genau. Laut DiePresse.com gibt es hierzulande „Sicherheitsbedenken“, vor allem wegen des Datenschutzes. (Lesen Sie auch: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt: 1.…)

Was bedeutet das für die Zukunft von Mediamarkt in Österreich?

Die Zukunft von Mediamarkt in Österreich ist ungewiss. Sollte die Übernahme durch JD.com scheitern, stellt sich die Frage, wie es mit den 56 Filialen und den Mitarbeitern weitergeht. Ein Rückzug aus Österreich wäre ein herber Verlust für den heimischen Einzelhandel.Die „Kronen Zeitung“ berichtete am 27.03.2026 ebenfalls über die möglichen Konsequenzen des Verkaufs.

Überblick: Mediamarkt in Österreich

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Fakten zu Mediamarkt in Österreich zusammen: (Lesen Sie auch: Handball Bundesliga: Magdeburg gegen Berlin im Topspiel)

Detailansicht: Mediamarkt
Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)
AspektDetails
Anzahl der Filialen56
Umsatz1,3 Milliarden Euro (zuletzt)
MuttergesellschaftCeconomy (Deutschland)
Geplante ÜbernahmeJD.com (China)
StatusUngewiss, Zustimmung des Wirtschaftsministeriums steht aus
R

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Illustration zu Mediamarkt
Symbolbild: Mediamarkt (Bild: Picsum)

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