Saskia Vester: "Oh Gott, ich habe …" Saskia Vester über atemberaubenden Moment an Bord

Saskia Vester kehrt an Ostern auf „Das Traumschiff“ zurück! Keine Neuheit für die Schauspielerin und dennoch ein ganz besonderes Erlebnis. Im Interview mit GALA spricht sie über die Arbeit – und warum sie dabei Tränen vergossen hat. 

Mit viel Charisma und Tiefgang überzeugt Saskia Vester, 66, schon seit Jahren die deutsche Filmlandschaft. An Ostern ist die Schauspielerin wieder auf dem „Traumschiff“ unterwegs. Ihre Figur Evelyn Küpper geht zusammen mit Enkelin Ronja aufs Schiff Richtung Island und dort trifft sie ihre alte Liebe Toni Meissner (Michaela May, 74) wieder. Im Gespräch mit GALA spricht die Schauspielerin über die besondere – und tränenreiche – Zeit an Bord. Dabei verliert sie auch rührende Worte über ihre Familie und die Ehe mit Robert Flörke.

Saskia Vester erlebt emotionale Augenblicke während der Dreharbeiten für „Das Traumschiff“

GALA: Sie waren nicht das erste Mal auf dem „Traumschiff„. Wie war es für Sie, zurückzukehren?
Saskia Vester: Oh Gott, ich habe mich so gefreut – die Produktion fühlt sich so familiär an. Ich fühle mich auch einfach so wahnsinnig wohl auf dem Schiff und dann auch mit dieser wunderbaren Rolle. Also, das war wirklich ein Rundum-Glücklich-Paket.

An welchen Moment vom Set erinnern Sie sich dabei besonders gerne zurück?
Eigentlich ist die ganze Reise die schönste Erinnerung. Wir sind nach Island gefahren und das zu einem Zeitpunkt, wo die Sonne irgendwann nicht mehr untergeht, und da haben wir einen ganz magischen Moment erlebt. Wir sind um 02:00 Uhr nachts an Deck gegangen und wurden von einem gleißenden Orange über dem Horizont willkommen geheißen. Da wird einem so bewusst, auf was für einem schönen Planeten wir leben. 

Was Sie über Saskia Vester wissen müssen

Und dann haben wir auch noch Wale gesehen, als wir in den Fjord gefahren sind – da sind mir wirklich die Tränen gekommen. Das waren schon sehr spektakuläre Momente. 

Ronja Küpper (Rosa von Lobenstein) und ihre Großmutter Evelyn Küpper (Saskia Vester) auf große Reise nach Island.
© ZDF / Dirk Bartling

Das klingt wirklich traumhaft schön und nach einem unfassbaren Augenblick. Wie haben Sie am Set trotz des Trubels und durch andere Gäste etwas Ruhe gefunden?
Sie meinen, dass man keine wirkliche Intimsphäre hat? Das ist tatsächlich so, aber das ist nicht wirklich schlimm. Die normalen Passagiere an Bord sind sehr nett und wenn sie die Selfies und Fotos mit einem im Kasten haben, wird es auch ruhiger und es entstehen ganz nette Gespräche mit ihnen.

Ihre Rolle Evelyn verreist gemeinsam mit ihrer Enkeltochter. Gibt es bei Ihnen privat auch Enkel-Urlaube?
Wir unternehmen sehr viel zusammen. Der eine Teil lebt in Kopenhagen: mein Sohn mit seiner Frau und seinen drei kleinen Kindern. Wir haben sie letztes Weihnachten besucht und danach sind wir mit der ganzen Bande nach Schweden in ein Hotel und haben es uns fünf Tage gut gehen lassen. Das war total schön mit den Kindern und Enkelkindern. 

Nun spielen Sie sehr unterschiedliche und vielseitige Rollen. Sprechen Sie über neue Projekte mit ihrem Mann?
Ich erzähle ihm natürlich immer davon, aber die Entscheidung treffe ich dann selbst – vor allem, wenn mich das Projekt sofort begeistert. Es gibt dennoch Sachen, über die ich mit ihm spreche und er mir Input gibt. Das passiert zum Beispiel dann, wenn ich die Vision des Autors noch nicht ganz greifen kann. Es ergänzt sich gut: Ich gehe eher emotional an die Themen heran und er betrachtet es oft ganz nüchtern. 

Hintergründe zu Saskia Vester

Sie haben durch Ihre Arbeit als Schauspielerin einen sehr unberechenbaren Terminkalender. Wie ist es dann zu Hause, wenn Sie von einem Dreh zurückkommen?
Wenn ich nach Hause komme, fremdele ich immer ein bisschen. Und meist ist mein erster Gang dann in den Garten und da gucke ich, was meine Freunde so machen – was muss geschnitten werden und was gegossen. Die Pflanzen und Blumen anzuschauen. Das holt mich dann sofort runter. 

Saskia Vester und ihr Ehemann Robert Flörke.
© Future Image

Mit ihrem Ehemann Robert Flörke sind Sie viele Jahre verheiratet. Haben Sie ein persönliches Ehe-Geheimnis?
Das werde ich oft gefragt – ich glaube einfach, dass man den Richtigen finden muss. Er ist meine große Liebe. Klar streiten wir auch und wir haben nicht nur Sonnenschein, aber wir finden dann immer wieder ganz schnell zusammen. 

Meistens streitet man ja auch nur, weil der andere gerade Druck hat und dadurch ein Ventil sucht. Das haben wir nach vielen gemeinsamen Jahren zusammen auch kapiert.

Ansonsten hilft viel Humor. Wir lachen sehr viel – mein Mann kann sehr komisch sein. Ich finde, Humor ist überhaupt etwas Wichtiges in einer Beziehung. 

Das sind schöne Aussagen. Worauf freuen Sie sich denn in nächster Zukunft?
Ich habe gerade einen Film auf Kreta abgedreht, über den ich mich sehr freue und auf den ich stolz bin. Das ist eine ganz tolle Geschichte! Und dann freue ich mich darauf, dass mein Mann und ich eine Woche in den Urlaub fahren mit dem Wohnmobil. Einfach ab ins Auto und los – nur wir zwei, ohne 5000 Enkel und ohne Kinder (lacht).

Ausblick: Saskia Vester

Quelle: Gala

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