Joachim Löw: Gespräche mit Ghana für WM-Job? das steckt

Sorgt Joachim Löw für eine Überraschung und kehrt als Nationaltrainer zurück? Medienberichte aus Ghana deuteten auf Verhandlungen zwischen dem ehemaligen Bundestrainer und dem ghanaischen Fußballverband hin. Demnach soll Löw kurz vor einem Comeback stehen und das Team als Trainer zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada führen. Doch was ist dran an den Gerüchten?

Symbolbild zum Thema Joachim Löw
Symbolbild: Joachim Löw (Bild: Pexels)

Joachim Löw: Fünf Jahre ohne Trainerjob

Seit seinem Abschied als Bundestrainer im Jahr 2021 ist Joachim Löw ohne Trainerjob. Nachfolger wurde Hansi Flick, der jedoch nach enttäuschenden Ergebnissen ebenfalls seinen Posten räumen musste. Seit September 2023 ist Julian Nagelsmann Bundestrainer. Löw hingegen genoss seine Auszeit, wurde aber immer wieder mit verschiedenen Nationalmannschaften in Verbindung gebracht.

Der 66-jährige Löw trainierte die deutsche Nationalmannschaft von 2006 bis 2021 und führte das Team 2014 zum Weltmeistertitel in Brasilien. Zuvor war er Co-Trainer unter Jürgen Klinsmann. Seine Ära war geprägt von modernem Offensivfußball, aber auch von Rückschlägen wie dem Vorrunden-Aus bei der WM 2018 und dem Achtelfinal-Aus bei der EM 2021. Insgesamt betreute Löw die Nationalmannschaft in 198 Spielen, davon gewann er 124, spielte 40 Mal unentschieden und verlor 34 Mal. (Lesen Sie auch: Alte Ami Rik De Lisle: Radio-Legende: Berlin…)

Aktuelle Entwicklung: Gerüchte um Ghana-Engagement

Am Karfreitag kamen Gerüchte auf, dass Joachim Löw kurz vor einem Engagement als Nationaltrainer von Ghana stehen könnte. Das Portal „Ghanasoccernet“ berichtete, dass sich Löw in konkreten Gesprächen mit dem ghanaischen Fußballverband befinde. Demnach solle er den bisherigen Trainer Otto Addo ersetzen, der nach zwei Testspielniederlagen entlassen wurde. Im Raum stand ein kurzfristiges Engagement bis zur WM 2026, mit einem kolportierten Monatsgehalt von 150.000 Euro. OE24 berichtete über das Gerücht.

Allerdings dementierte Löw die Berichte wenig später. Gegenüber dem Pay-TV-Sender „Sky“ erklärte er: „Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen.“ Transfermarkt.de griff die Meldung ebenfalls auf und zitierte Löw mit den Worten, es habe keinen Kontakt gegeben. Zuvor hatte „Ghanasoccernet“ berichtet, Löw und die „Black Stars“ würden sich in Verhandlungen über einen Job befinden, der vorerst nur bis zum Turnier im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada ausgelegt sei. Dabei berief sich das Portal auf „mehrere“ eigene Quellen.

Reaktionen und Einordnung

Die Dementierung von Joachim Löw sorgte für Klarheit. Die Spekulationen um ein Engagement bei Ghana scheinen damit vom Tisch. Dennoch zeigt das Gerücht, dass Löw weiterhin ein gefragter Mann im internationalen Fußball ist. Seine Erfahrung und sein Erfolg als Bundestrainer machen ihn für viele Nationen interessant. (Lesen Sie auch: Pollenflug Aktuell: Birkenpollen sorgen für höchste)

Auch Winfried Schäfer, der ehemalige Trainer Kameruns, äußerte sich zu den Gerüchten. Er reagierte auf das Dementi von Joachim Löw.

Joachim Löw: Was bedeutet das für seine Zukunft?

Die Zukunft von Joachim Löw bleibt offen. Nach fünf Jahren ohne Trainerjob stellt sich die Frage, ob er überhaupt noch einmal an die Seitenlinie zurückkehren möchte. Klar ist, dass er auf das passende Angebot wartet. Eine Rückkehr als Nationaltrainer hat er nicht ausgeschlossen. Im vergangenen Jahr wurde er bereits mit Usbekistan in Verbindung gebracht.

Detailansicht: Joachim Löw
Symbolbild: Joachim Löw (Bild: Pexels)

Sollte sich Löw für ein Comeback entscheiden, dürfte er wählerisch sein. Er wird sich genau überlegen, welche Nation und welche Aufgabe zu ihm passen. Dabei spielen sicherlich auch die sportlichen Perspektiven und die Rahmenbedingungen eine Rolle. Es bleibt spannend zu sehen, ob wir Löw bald wieder als Trainer erleben werden. Die Website des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bietet aktuelle Informationen und Hintergründe zum deutschen Fußball. (Lesen Sie auch: Pollenflug Aktuell: Birkenpollen sorgen für starken Anstieg)

Unabhängig davon, ob Löw noch einmal als Trainer arbeitet oder nicht, bleibt er eine prägende Figur des deutschen Fußballs. Seine Erfolge und seine Art, Fußball spielen zu lassen, haben eine ganze Generation von Spielern und Trainern beeinflusst. Sein Name wird immer mit dem Weltmeistertitel von 2014 verbunden sein.

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Symbolbild: Joachim Löw (Bild: Pexels)

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