Wohnungsbrand Berlin: Säugling Stirbt in Messie-Wohnung

Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichsfelde ist ein neun Monate alter Säugling ums Leben gekommen. Das Feuer, das in einer sogenannten Messie-Wohnung im dritten Stock eines Hochhauses ausbrach, forderte zudem mehrere Schwerverletzte. Die Berliner Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Wohnungsbrand Berlin steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Wohnungsbrand Berlin
Symbolbild: Wohnungsbrand Berlin (Bild: Pexels)

Einsatz-Übersicht

Datum/UhrzeitVorabend, ca. 20:00 Uhr
OrtDolgenseestraße, Berlin-Friedrichsfelde, Bezirk Lichtenberg
Art des EinsatzesWohnungsbrand in einem Hochhaus
Beteiligte Kräfte170 Feuerwehrleute, zahlreiche Polizeikräfte, Notärzte
Verletzte/ToteEin Säugling tot, mehrere Schwerverletzte (darunter die Mutter und ein weiteres Kind des Verstorbenen), insgesamt acht Personen im Krankenhaus
SachschadenUmfangreich, 21 Wohnungen polizeilich gesperrt
ErmittlungsstandDas Landeskriminalamt ermittelt zur Brandursache.
ZeugenaufrufNein

Chronologie des Einsatzes

ca. 20:00 Uhr
Erste Meldung bei der Polizei

Der Portier des Hochhauses bemerkt einen ausgelösten Rauchmelder und starken Rauch aus einer Wohnung im dritten Stock und alarmiert die Feuerwehr.

Kurz darauf
Einsatzkräfte treffen ein

170 Feuerwehrleute rücken zum Brandort in der Dolgenseestraße aus, unterstützt von zahlreichen Polizeikräften und Notärzten.

Im Laufe des Abends
Situation unter Kontrolle

Die Feuerwehrleute dringen in das Gebäude ein, retten Bewohner und bekämpfen die Flammen. Der Brand wird unter Kontrolle gebracht, jedoch bleiben 21 Wohnungen unbewohnbar.

Was ist bisher bekannt?

Wie Stern berichtet, brach das Feuer am Vorabend gegen 20:00 Uhr in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Hochhauses in der Dolgenseestraße in Berlin-Friedrichsfelde aus. Der Brand forderte das Leben eines neun Monate alten Säuglings. Die 26-jährige Mutter des Kindes und sein fünfjähriger Bruder wurden schwer verletzt und befinden sich weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus. Insgesamt wurden acht Personen ins Krankenhaus gebracht. (Lesen Sie auch: Wohnungsbrand Kind Tot in Berlin: Tragödie im…)

Wie kam es zu dem Wohnungsbrand in Berlin?

Der Ausbruch des Feuers wurde durch einen Rauchmelder in der betroffenen Wohnung bemerkt, woraufhin der Portier des 20-geschossigen Gebäudes Alarm schlug. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner zu evakuieren. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Wohnung stark zugestellt war. Es wird vermutet, dass es sich um eine sogenannte Messie-Wohnung handelte, was die Ausbreitung des Feuers begünstigte.

📌 Hintergrund

Eine „Messie-Wohnung“ bezeichnet eine Wohnung, in der sich übermäßig viele Gegenstände ansammeln, was zu Unordnung und eingeschränkter Nutzbarkeit der Räume führt. Dies kann die Brandbekämpfung erheblich erschweren.

Die Folgen des Wohnungsbrands in Berlin-Friedrichsfelde

Der Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichsfelde hat nicht nur das Leben eines kleinen Kindes gefordert, sondern auch zahlreiche weitere Bewohner des Hochhauses schwer getroffen. 21 Wohnungen sind derzeit polizeilich gesperrt und unbewohnbar. Die betroffenen Mieter mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden. Die Wohnungsgesellschaft Howoge steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit den Betroffenen und unterstützt sie bei der Suche nach neuen Unterkünften. Die Stromversorgung des Gebäudes ist wiederhergestellt, jedoch sind Teile der Heizungsanlage und der Aufzug vorerst außer Betrieb.

Reaktionen auf den Wohnungsbrand in Berlin

Die Nachricht von dem verheerenden Wohnungsbrand und dem Tod des Säuglings hat in Berlin und darüber hinaus Bestürzung ausgelöst. Politiker und Hilfsorganisationen äußerten ihr Mitgefühl für die Opfer und ihre Angehörigen. Das Bezirksamt Lichtenberg organisierte in der Nacht zum Unglück eine Notunterkunft für die evakuierten Bewohner. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

Die Berliner Feuerwehr weist regelmäßig auf die Bedeutung von Rauchmeldern hin, die Leben retten können. Es wird empfohlen, Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren zu installieren. Zudem sollten die Geräte regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. (Lesen Sie auch: Blake Lively Anklage: Kommt es Jetzt Wirklich…)

Einsatz-Übersicht

  • Ein Säugling kam bei dem Brand ums Leben.
  • Mehrere Personen wurden schwer verletzt.
  • 21 Wohnungen sind unbewohnbar.
  • Die Brandursache ist noch unklar.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Landeskriminalamt hat die Untersuchungen übernommen und wird versuchen, die genauen Umstände des Feuers zu klären. Die Wohnungsgesellschaft Howoge arbeitet daran, die beschädigten Wohnungen so schnell wie möglich wieder bewohnbar zu machen. Für die betroffenen Mieter wird weiterhin nach dauerhaften Lösungen gesucht. Die Stadt Berlin hat finanzielle Unterstützung für die Opfer des Brandes zugesagt.

Die Polizei Berlin warnt vor voreiligen Schlüssen und Spekulationen zur Brandursache. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit informiert. Die Polizei bittet darum, von unaufgeforderten Spendenaktionen abzusehen und stattdessen etablierte Hilfsorganisationen zu unterstützen.

🚨 Zeugenaufruf

Die Polizei sucht derzeit keine Zeugen in Bezug auf den Wohnungsbrand.

Detailansicht: Wohnungsbrand Berlin
Symbolbild: Wohnungsbrand Berlin (Bild: Pexels)

Der Tagesspiegel berichtet, dass die Aufräumarbeiten in dem betroffenen Hochhaus noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Die Bewohner werden weiterhin betreut und unterstützt.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Menschen wurden bei dem Wohnungsbrand in Berlin verletzt?

Bei dem Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichsfelde wurden insgesamt acht Personen verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Darunter befinden sich die Mutter des verstorbenen Säuglings und sein fünfjähriger Bruder, die schwer verletzt wurden.

Was ist die Ursache für den Wohnungsbrand in Berlin?

Die Ursache für den Wohnungsbrand in Berlin-Friedrichsfelde ist derzeit noch unklar. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Feuers zu klären. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, fahrlässige Brandstiftung oder eine andere Ursache vorliegt.

Welche Rolle spielte die sogenannte Messie-Wohnung bei dem Brand?

Die Tatsache, dass es sich bei der Brandwohnung um eine sogenannte Messie-Wohnung handelte, erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Die vielen Gegenstände in der Wohnung begünstigten die Ausbreitung des Feuers und behinderten den Zugang für die Feuerwehrleute.

Wie werden die betroffenen Bewohner unterstützt?

Die betroffenen Bewohner des Hochhauses werden von der Wohnungsgesellschaft Howoge und dem Bezirksamt Lichtenberg unterstützt. Sie erhalten vorübergehende Unterkünfte und werden bei der Suche nach neuen Wohnungen unterstützt. Zudem wurde finanzielle Hilfe zugesagt. (Lesen Sie auch: Schule Salzgitter Räumung: Polizei Fasst Minderjährigen nach…)

Wie kann man sich vor Wohnungsbränden schützen?

Um sich vor Wohnungsbränden zu schützen, ist es wichtig, Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren zu installieren. Diese sollten regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Zudem sollten brennbare Materialien von Hitzequellen ferngehalten und offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.

Der tragische Wohnungsbrand in Berlin unterstreicht die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen und schnellem Handeln im Notfall. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Illustration zu Wohnungsbrand Berlin
Symbolbild: Wohnungsbrand Berlin (Bild: Pexels)

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