Die „Verpiss dich Pflanze“, auch bekannt als Coleus canina, ist ein Halbstrauch, der ursprünglich aus Südafrika stammt und in Deutschland immer beliebter wird. Warum ist das so? Weil sie mit ihrem Duft Hunde, Katzen und sogar Marder fernhalten soll und dabei ungiftig ist. Die violetten Blüten sind ein Hingucker, aber der Clou ist der Geruch, den nur Tiernasen wirklich wahrnehmen.

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Das ist passiert
- Die „Verpiss dich Pflanze“ (Coleus canina) stammt aus Südafrika.
- Ihr Geruch soll Hunde, Katzen und Marder vertreiben.
- Sie ist ungiftig und somit eine tierfreundliche Alternative zu chemischen Abwehrmitteln.
- Die Pflanze ist nicht winterhart und eignet sich gut für Kübel.
„Verpiss dich Pflanze“: Was macht sie so besonders?
Die „Verpiss dich Pflanze“, botanisch als Coleus canina bekannt, ist ein echter Hingucker für jeden Gartenfreund, der nach einer natürlichen Lösung sucht, um unerwünschte tierische Besucher fernzuhalten. Ursprünglich aus Südafrika stammend, hat sich dieser Halbstrauch in den letzten Jahren auch in deutschen Gärten und auf Balkonen etabliert. Wie Stern berichtet, wird die Pflanze vor allem wegen ihres Duftes geschätzt, der auf bestimmte Tiere eine abschreckende Wirkung haben soll.
Was macht diese Pflanze so besonders? Es ist nicht ihr Aussehen, obwohl die violetten Blütenrispen von Juni bis Oktober durchaus attraktiv sind. Das Besondere ist ihr Geruch. Menschen nehmen ihn nur wahr, wenn sie direkt an der Pflanze riechen. Tiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Marder hingegen scheinen den Geruch als äußerst unangenehm zu empfinden und machen daher lieber einen großen Bogen um die Pflanze. Bisher gibt es keine wissenschaftliche Studie, die diesen Effekt eindeutig belegt, aber viele Hobbygärtner schwören auf die abschreckende Wirkung.
Der Name „Verpiss dich Pflanze“ ist natürlich nicht der botanische Name. Er ist eher ein umgangssprachlicher Ausdruck, der auf die vermeintliche Wirkung der Pflanze anspielt. Die korrekte botanische Bezeichnung ist Coleus canina.
Wie funktioniert die „Verpiss dich Pflanze“ eigentlich?
Die „Verpiss dich Pflanze“ entfaltet ihre Wirkung durch ätherische Öle, die sie über ihre Blätter verströmt. Obwohl die menschliche Nase den Geruch nur schwach wahrnimmt, reagieren die empfindlicheren Riechorgane von Hunden, Katzen und Mardern deutlich stärker darauf. Diese Tiere meiden instinktiv den Geruch, was dazu führt, dass sie sich von den Bereichen fernhalten, in denen die Pflanze wächst. Die genaue Zusammensetzung der ätherischen Öle und die spezifische Wirkung auf die verschiedenen Tierarten sind jedoch noch nicht vollständig erforscht. (Lesen Sie auch: Tipps zur Abwehr: Kennen Sie alle Buchsbaum-Schädlinge?…)
Die ätherischen Öle der Pflanze wirken als natürliches Repellent. Repellentien sind Stoffe, die Tiere abschrecken, ohne ihnen zu schaden. Im Gegensatz zu chemischen Produkten, die möglicherweise gesundheitsschädliche Substanzen enthalten, ist die „Verpiss dich Pflanze“ eine umweltfreundliche und tierfreundliche Alternative. Sie vertreibt die Tiere lediglich, ohne sie zu verletzen oder zu vergiften.
Wo kann man die „Verpiss dich Pflanze“ am besten einsetzen?
Die „Verpiss dich Pflanze“ ist vielseitig einsetzbar. Hobbygärtner nutzen sie gerne, um ihre Beete vor unerwünschten Hinterlassenschaften von Hunden und Katzen zu schützen. Auch Fraßschäden durch Kaninchen können durch die Pflanze minimiert werden. Einige Gartenbesitzer berichten sogar von Erfolgen bei der Marderabwehr. Die Pflanze kann sowohl im Gartenbeet als auch in Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon platziert werden. Wichtig ist, dass sie an einem sonnigen Standort steht und ausreichend Platz hat, um sich zu entwickeln.
Besonders effektiv ist die „Verpiss dich Pflanze“, wenn sie in der Nähe von gefährdeten Bereichen platziert wird. Das können beispielsweise Gemüsebeete, Sandkästen oder Hauseingänge sein. Auch entlang von Wegen oder Zäunen kann die Pflanze eine Barriere bilden, die Tiere davon abhält, das Grundstück zu betreten. Die Pflanze kann auch in Kombination mit anderen Maßnahmen zur Tierabwehr eingesetzt werden, beispielsweise mit Ultraschallgeräten oder Duftstoffen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen tierfreundlich sind und die Tiere nicht unnötig stressen.
Um die Wirkung der „Verpiss dich Pflanze“ zu verstärken, können Sie die Blätter der Pflanze leicht zerreiben. Dadurch werden die ätherischen Öle freigesetzt und der Geruch wird intensiver.
Wie pflegt man die „Verpiss dich Pflanze“ richtig?
Die Pflege der „Verpiss dich Pflanze“ ist relativ einfach. Da sie nicht winterhart ist, sollte sie am besten in einen Kübel gepflanzt werden, um sie im Herbst ins Haus holen zu können. Im Freien bevorzugt sie einen hellen und sonnigen Standort. Der Boden sollte durchlässig, humos und nährstoffreich sein. Während der Wachstumsphase sollte die Pflanze regelmäßig gedüngt werden, idealerweise alle zwei Wochen mit einem handelsüblichen Flüssigdünger in niedriger Dosierung. Alternativ können auch natürliche Düngemittel wie Hornspäne, Urgesteinsmehl oder Brennnesseljauche verwendet werden. (Lesen Sie auch: Italienische Musikwelt trauert um Gino Paoli mit…)
Wird die Pflanze zu groß, kann sie alle zwei Jahre umgetopft werden. Dabei sollte ein größerer Kübel und frische Erde verwendet werden. Die Pflanze kann auch durch Stecklinge vermehrt werden. Dazu werden im Frühjahr oder Sommer junge Triebe abgeschnitten und in Anzuchterde gesteckt. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Wärme wurzeln die Stecklinge in der Regel innerhalb weniger Wochen.
Mein schöner Garten bietet detaillierte Informationen zur Pflege der Coleus canina.
Gibt es Alternativen zur „Verpiss dich Pflanze“?
Wer keine „Verpiss dich Pflanze“ verwenden möchte, kann auf andere natürliche Mittel zur Tierabwehr zurückgreifen. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Duftstoffe, die für Tiere unangenehm sind. Lavendel, Zitronenmelisse oder Verpiss-Dich-Kräuter können ebenfalls eine abschreckende Wirkung haben. Auch Ultraschallgeräte, die für Menschen nicht hörbare Töne aussenden, können Tiere vertreiben. Allerdings sollten diese Geräte mit Bedacht eingesetzt werden, um die Tiere nicht unnötig zu stressen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von mechanischen Barrieren. Zäune, Netze oder Abdeckungen können Tiere daran hindern, in bestimmte Bereiche einzudringen. Auch das Anbringen von Stachelmatten oder das Auslegen von Tannenzweigen kann Tiere abschrecken. Wichtig ist, dass die Maßnahmen tierfreundlich sind und die Tiere nicht verletzen.
Ursprünglich berichtet von: Stern

Was ist die „Verpiss dich Pflanze“ genau?
Die „Verpiss dich Pflanze“ (Coleus canina) ist ein Halbstrauch aus Südafrika, der aufgrund seines Duftes, der auf bestimmte Tiere abschreckend wirkt, in Gärten und auf Balkonen eingesetzt wird. Sie ist besonders beliebt, um Hunde, Katzen und Marder fernzuhalten.
Wie wirkt die „Verpiss dich Pflanze“ gegen Tiere?
Die Pflanze sondert ätherische Öle ab, die für Menschen kaum wahrnehmbar sind, aber von Tieren wie Hunden, Katzen und Mardern als unangenehm empfunden werden. Dieser Geruch hält sie davon ab, sich in der Nähe der Pflanze aufzuhalten.
Ist die „Verpiss dich Pflanze“ giftig für Haustiere?
Nein, die „Verpiss dich Pflanze“ ist nicht giftig für Haustiere. Sie wirkt lediglich abschreckend durch ihren Geruch, was sie zu einer tierfreundlichen Alternative zu chemischen Abwehrmitteln macht.
Wie pflege ich die „Verpiss dich Pflanze“ richtig?
Die Pflanze bevorzugt einen hellen, sonnigen Standort und einen durchlässigen, humosen Boden. Regelmäßiges Düngen während der Wachstumsphase ist empfehlenswert. Da sie nicht winterhart ist, sollte sie im Kübel gepflanzt und im Winter ins Haus geholt werden. (Lesen Sie auch: Pflastersteine Reinigen: So Erstrahlt Ihre Terrasse in…)
Wo kann ich die „Verpiss dich Pflanze“ kaufen?
Die „Verpiss dich Pflanze“ ist in vielen Gartencentern und Baumärkten erhältlich. Auch online kann man sie bei verschiedenen Anbietern bestellen. Achten Sie beim Kauf auf eine gesunde Pflanze mit kräftigen Blättern.
Fazit
Die „Verpiss dich Pflanze“ ist eine interessante und natürliche Möglichkeit, um unerwünschte tierische Besucher aus dem Garten oder von der Terrasse fernzuhalten. Obwohl die wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit noch begrenzt ist, berichten viele Hobbygärtner von positiven Erfahrungen. Die Pflanze ist ungiftig, pflegeleicht und kann vielseitig eingesetzt werden. Sie ist eine gute Alternative zu chemischen Abwehrmitteln und trägt zu einem tierfreundlichen Garten bei. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Studien die Wirksamkeit der „Verpiss dich Pflanze“ wissenschaftlich belegen können. Bis dahin bleibt sie eine beliebte und bewährte Methode zur natürlichen Tierabwehr.
Der NABU bietet Tipps für einen tierfreundlichen Garten.





