Alarm im Gartenparadies! Zecken sind nicht nur lästige Blutsauger, sondern können auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose übertragen. Doch bevor Sie zur Chemiekeule greifen, aufgepasst: Es gibt eine natürliche Geheimwaffe – bestimmte Pflanzen gegen Zecken, die den kleinen Biestern das Leben schwer machen. Lavendel, Rosmarin und Co. sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine duftende Barriere gegen die Parasiten.

+
Wie wirken Pflanzen gegen Zecken?
Pflanzen Gegen Zecken nutzen ätherische Öle, um die Blutsauger fernzuhalten. Diese Öle, wie Linalool im Lavendel oder spezielle Verbindungen im Rainfarn, wirken auf Zecken abschreckend. Der intensive Geruch der Pflanzen überdeckt die Duftstoffe, die Zecken zur Orientierung nutzen, und macht so den Garten oder die Terrasse unattraktiv für die Parasiten. Es ist eine natürliche und oft duftende Methode, um den Zeckenbefall zu reduzieren.
Ergebnis & Fakten
- Zecken sind ganzjährig aktiv, besonders in milden Wintern.
- FSME-Fälle könnten 2024 besonders häufig auftreten.
- Borreliose ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit.
- Bestimmte Pflanzen wirken abschreckend auf Zecken.
Lavendel – Der duftende Zeckenschreck
Lavendel, mit seinem betörenden Duft, ist nicht nur für uns Menschen eine Wohltat. Die ätherischen Öle Linalylacetat und Linalool sind wahre Alleskönner: Sie vertreiben Zecken, Mücken und sogar Motten. Gleichzeitig lockt Lavendel Hummeln an und verwandelt Ihren Garten in ein Paradies für Nützlinge. Ein doppelter Gewinn also: Schutz vor lästigen Blutsaugern und Förderung der Artenvielfalt. Laut Stern sind die ätherischen Öle der Schlüssel zur abschreckenden Wirkung. Stern berichtet, dass diese Öle die Nervensysteme der Insekten stören. (Lesen Sie auch: Handy Kontrollieren Beziehung: Zerstört es die Liebe?)
Pflanzen Sie Lavendel in der Nähe von Sitzplätzen und Wegen, um eine natürliche Schutzzone zu schaffen.
Rainfarn – Vorsicht, giftig, aber wirksam
Der Rainfarn, auch bekannt als Wurmkraut, ist eine heimische Wildpflanze mit gelben Blüten, die Zecken meiden sollen. Sein intensiver Geruch wirkt abschreckend auf die Blutsauger. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn der Rainfarn enthält Giftstoffe. Kinder und Haustiere sollten daher besser Abstand halten. Trotzdem bietet der Rainfarn auch Vorteile: Sein Nektar dient vielen Insekten als Nahrungsquelle und die getrockneten Blüten sind ein natürlicher Mottenschutz. Die Giftigkeit des Rainfarns ist auf das enthaltene Thujon zurückzuführen, wie das Bundesamt für Risikobewertung Bundesamt für Risikobewertung erklärt.
Rosmarin – Mediterraner Duft für Mensch und Garten
Rosmarin (Salvia rosmarinus) ist nicht nur in der Küche ein Star, sondern auch im Garten ein Gewinn. Sein kräftiges Aroma vertreibt Zecken, während die Blüten im Frühling Hummeln und Bienen anlocken. Ein weiterer Pluspunkt: Rosmarin ist pflegeleicht und gedeiht auch in Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse. So können Sie sich auch ohne Garten vor Zecken schützen. Rosmarin enthält ätherische Öle wie Cineol und Campher, die für den intensiven Duft und die abschreckende Wirkung verantwortlich sind. Eine Studie der Universität Hohenheim Universität Hohenheim untersuchte die Wirksamkeit verschiedener ätherischer Öle gegen Zecken. (Lesen Sie auch: Handy Kontrollieren Beziehung: Warnsignal in der Partnerschaft?)
Laut Parasitologin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim sind Zecken auch im eigenen Garten ein Problem.
Weitere Pflanzen gegen Zecken: Minze, Zitronenmelisse und Co.
Neben Lavendel, Rainfarn und Rosmarin gibt es noch weitere Pflanzen, die gegen Zecken helfen können. Minze und Zitronenmelisse verströmen ebenfalls Düfte, die Zecken nicht mögen. Auch Geranien und Ringelblumen können eine abschreckende Wirkung haben. Probieren Sie verschiedene Pflanzen aus und finden Sie heraus, welche in Ihrem Garten am besten funktionieren. Wichtig ist, die Pflanzen regelmäßig zu pflegen und gegebenenfalls zu schneiden, damit sie ihre Duftstoffe optimal entfalten können. Die Wirksamkeit von Minze und Zitronenmelisse basiert auf dem enthaltenen Citronellol, einem natürlichen Insektizid, wie das Robert Koch-Institut Robert Koch-Institut bestätigt.

Die Gefahr durch Zecken wird oft unterschätzt, dabei sind die kleinen Blutsauger nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose übertragen. Es ist also wichtig, sich und seinen Garten vor Zecken zu schützen. Die Verwendung von Pflanzen gegen Zecken ist eine natürliche und effektive Methode, um den Zeckenbefall zu reduzieren. (Lesen Sie auch: Zeckenhalsband Hund: So Schützt es Wirklich –…)





