📖 Lesezeit: 5 Minuten | Stand: 14. Januar 2026, 09:30 Uhr
⚠️ Streik Hamburg heute: Die Gewerkschaft ver.di ruft am Mittwoch, 14. Januar 2026, Beschäftigte der Freien und Hansestadt Hamburg zum Warnstreik auf. Betroffen sind Bezirksämter, Schulen, Feuerwehr, Landesbehörden und die Senatskanzlei. Kundgebung um 11 Uhr am Bahnhof Bergedorf.
In Hamburg stehen heute die Zeichen auf Streik: ver.di ruft Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zum Warnstreik auf. Hintergrund ist die festgefahrene Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Arbeitgeber waren ohne konkretes Angebot in die erste Verhandlungsrunde gegangen – ein Affront für die Beschäftigten.
Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften den Druck vor der zweiten Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar in Potsdam erhöhen. ver.di fordert sieben Prozent mehr Gehalt – mindestens jedoch 300 Euro monatlich.
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Welche Bereiche sind vom Streik in Hamburg betroffen?
Der Warnstreik trifft zahlreiche Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg. Bürger müssen sich auf Einschränkungen einstellen:
| Betroffener Bereich | Einschränkungen |
|---|---|
| Bezirksämter | Bürgerservice eingeschränkt oder geschlossen |
| Hamburg Service vor Ort | Terminvergabe und Service betroffen |
| Landes- und Fachbehörden | Bearbeitung von Anträgen verzögert |
| Schulen | Unterrichtsausfälle möglich |
| Feuerwehr | Verwaltungsbereiche betroffen |
| Landesbetriebe | Einschränkungen im Betrieb |
| Senatskanzlei & Personalamt | Streikbeteiligung erwartet |
| Jobcenter team.arbeit Hamburg | Eingeschränkte Erreichbarkeit |
| Bürgerschaft & Rechnungshof | Beteiligung am Warnstreik |
| Datenschutz & Informationsfreiheit | Eingeschränkter Betrieb |
✅ Kitas nicht betroffen: Die Kindertagesstätten in Hamburg sind vom Warnstreik nicht betroffen. Eltern müssen sich keine Sorgen um die Betreuung machen.
Wann und wo findet die Streik-Kundgebung statt?
Die zentrale Kundgebung zum Warnstreik findet heute in Hamburg-Bergedorf statt:
| Detail | Information |
|---|---|
| 📅 Datum | Mittwoch, 14. Januar 2026 |
| ⏰ Uhrzeit | 11:00 Uhr |
| 📍 Ort | Vor dem Bahnhof Bergedorf |
| 🎤 Veranstalter | ver.di Hamburg |
Was fordert ver.di in der Tarifrunde TV-L?
Die Gewerkschaft ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die Forderungen im Überblick:
| Forderung | Details |
|---|---|
| 💰 Gehaltserhöhung | 7 Prozent mehr Gehalt pro Monat |
| 📊 Mindestbetrag | Mindestens 300 Euro mehr (untere Entgeltgruppen) |
| 👨🎓 Nachwuchskräfte | 200 Euro mehr für Nachwuchskräfte |
| 📝 Azubi-Übernahme | Unbefristete Übernahme von Auszubildenden |
| 🎓 Studentische Beschäftigte | Tariflich garantiertes Mindeststundenentgelt |
| ⏰ Zeitzuschläge | Erhöhung aller Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte |
Warum streiken die Beschäftigten?
Die Arbeitgeber waren in der ersten Verhandlungsrunde ohne Angebot erschienen. Das stößt bei den Beschäftigten auf großes Unverständnis. Viele können sich ein Leben in Hamburg kaum noch leisten.
💬 Ole Borgard, stellvertretender Landesbezirksleiter ver.di Hamburg: „Es ist an der Zeit im neuen Jahr den Druck aus den Betrieben hochzufahren. Es scheint, als hätten die Arbeitgeber noch nicht begriffen, wie ernst die Lage für viele Beschäftigte ist. Wir erwarten, dass sie in der zweiten Verhandlungsrunde am 15. und 16. Januar ein Angebot vorlegen, über das man tatsächlich diskutieren kann.“
Wer ist besonders stark vertreten?
Neben den Beschäftigten in den Bezirksämtern und Behörden sind auch Mitarbeiter des Sozial- und Erziehungsdienstes beteiligt:
| Berufsgruppe | Einsatzbereich |
|---|---|
| Sozialpädagogen | Schulen, Jugendhilfe |
| Pädagogisch-therapeutisches Fachpersonal | Schulen |
| Kinder- und Jugendhilfe | Beratung, Betreuung |
| Eingliederungshilfe | Behindertenhilfe |
| Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) | Jugendämter |
Wie geht es nach dem Streik weiter?
Die Tarifverhandlungen werden am 15. und 16. Januar 2026 in Potsdam fortgesetzt. Ob die Arbeitgeber dort ein verhandelbares Angebot vorlegen, bleibt abzuwarten. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen weitere Streiks.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 14. Januar 2026 | ⚠️ Warnstreik Hamburg (heute) |
| 15./16. Januar 2026 | 2. Verhandlungsrunde in Potsdam |
| Februar 2026 | Ggf. 3. Verhandlungsrunde oder weitere Streiks |
Häufig gestellte Fragen zum Streik in Hamburg
Wer streikt heute in Hamburg?
Sind Kitas in Hamburg vom Streik betroffen?
Warum wird in Hamburg gestreikt?
Wann findet die Streik-Kundgebung in Hamburg statt?
Wann wird weiter verhandelt?
Fazit: Streik Hamburg erhöht Druck auf Arbeitgeber
Der Warnstreik in Hamburg am 14. Januar 2026 macht deutlich: Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind nicht bereit, leere Versprechungen zu akzeptieren. Mit dem Streik erhöhen sie den Druck vor der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam. Ob die Arbeitgeber dort ein akzeptables Angebot vorlegen, wird sich zeigen.
Bürger sollten sich auf Einschränkungen bei Behördengängen einstellen. Die Stadt Hamburg informiert über aktuelle Ausfälle. 📢
Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.
