Farah Diba Pahlavi, die letzte Kaiserin des Iran, steht derzeit wieder im medialen Interesse. Anlass ist die Ausstrahlung einer Dokumentation über ihr Leben und ihre Rolle in der Geschichte des Iran. Die Sendung, die unter anderem im ORF gezeigt wird, zeichnet ein Porträt der Kaiserin, die heute in Paris lebt.

Farah Diba: Vom Exil in Paris zur Kaiserin von Persien
Farah Diba wurde am 14. Oktober 1938 in Teheran geboren. Durch ihre Heirat mit Schah Mohammad Reza Pahlavi im Jahr 1959 wurde sie zur Kaiserin (Schahbanu) von Persien, der ersten und einzigen Frau mit diesem Titel in der modernen iranischen Geschichte. Ihre Krönung zur Kaiserin fand 1967 statt. Die Kaiserin engagierte sich stark in sozialen und kulturellen Projekten, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kunst. Sie setzte sich für die Stärkung der Rolle der Frau in der iranischen Gesellschaft ein und förderte den interkulturellen Dialog. (Lesen Sie auch: Michael Jackson: Erbstreitigkeiten belasten das -Erbe)
Die Islamische Revolution von 1979 beendete die Monarchie im Iran und zwang die kaiserliche Familie ins Exil. Schah Mohammad Reza Pahlavi starb 1980 in Ägypten. Farah Diba lebt seither im Exil, hauptsächlich in Paris und den USA. Trotz des Verlusts ihrer Heimat und der schwierigen Umstände hat sie sich weiterhin für die iranische Kultur und das Erbe ihres Landes eingesetzt.
Aktuelle Dokumentation über Farah Diba
Die Dokumentation „Farah Diba Pahlavi – Die letzte Kaiserin“, die am 7. März 2026 auf ORF III ausgestrahlt wurde und auf ORF ON abrufbar ist, bietet einen Einblick in das Leben der ehemaligen Kaiserin. Heute.at berichtete ebenfalls über die Ausstrahlung. Der Film begleitet Farah Diba auf einer Reise durch ihre Lebensgeschichte, von ihrer Jugend im Iran über ihre Zeit als Kaiserin bis hin zu ihrem heutigen Leben im Exil. Dabei werden auch bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen gezeigt, die einen Einblick in das Leben der kaiserlichen Familie und die gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran der 1960er und 1970er Jahre geben. Die Dokumentation beleuchtet nicht nur die politische Rolle von Farah Diba, sondern auch ihre persönliche Geschichte und ihr Engagement für die iranische Kultur. (Lesen Sie auch: Toulouse – Marseille: Aktuelle Entwicklungen)
Die Dokumentation zeigt Farah Diba in ihrem heutigen Leben in Paris, begleitet sie zum Todestag des Schahs zu seinem Grab in Kairo und reist mit ihr zur Biennale in Venedig. Reichhaltiges, teilweise unveröffentlichtes Archivmaterial aus allen Lebensabschnitten Farah Pahlavis, insbesondere aus dem Iran der 1960er und 1970er Jahre, wird im Dokumentarfilm gezeigt – auch Amateurvideos aus ihrem privaten Archiv, so der ORF.
Der Schah-Sohn und die politische Situation im Iran
Neben dem Fokus auf das Leben von Farah Diba rückt auch die aktuelle politische Situation im Iran in den Blickpunkt. Wie WELT berichtet, hat der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, sich kritisch über mögliche Nachfolger des Obersten Führers Ali Chamenei geäußert. In einem Interview attackierte er potenzielle Kandidaten und warf ihnen vor, das Land in eine noch größere Krise zu stürzen. Diese Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Spannungen im Nahen Osten zunehmen und sich der Iran zunehmend in regionale Konflikte verwickelt sieht. (Lesen Sie auch: Roncalli setzt sich gegen New Palestine im…)
Farah Diba: Eine Ikone der iranischen Geschichte
Farah Diba bleibt eine wichtige Figur der iranischen Geschichte. Ihre Rolle als Kaiserin, ihr Engagement für soziale und kulturelle Projekte und ihr Leben im Exil haben sie zu einer Ikone gemacht. Die aktuelle Dokumentation und die politische Situation im Iran tragen dazu bei, dass ihr Leben und Wirken weiterhin im öffentlichen Bewusstsein bleiben.

Ausblick
Die Dokumentation über Farah Diba bietet die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Iran und der Rolle der Kaiserin auseinanderzusetzen. Sie wirft auch ein Licht auf die aktuelle politische Situation im Land und die Herausforderungen, vor denen der Iran steht. (Lesen Sie auch: Atalanta – Udinese: und trennen sich Unentschieden)
Häufig gestellte Fragen zu farah diba
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Wer ist Farah Diba Pahlavi?
Farah Diba Pahlavi ist die Witwe des letzten Schahs des Iran, Mohammad Reza Pahlavi, und war die Kaiserin (Schahbanu) des Iran von 1959 bis zur Islamischen Revolution im Jahr 1979. Sie lebt seitdem im Exil.
Wann wurde Farah Diba zur Kaiserin gekrönt?
Farah Diba wurde im Jahr 1967 zur Kaiserin (Schahbanu) des Iran gekrönt. Sie war die erste und einzige Frau, die diesen Titel in der modernen iranischen Geschichte trug.
Wo lebt Farah Diba heute?
Farah Diba lebt seit dem Sturz der Monarchie im Iran im Exil. Hauptsächlich lebt sie in Paris, Frankreich, und in den Vereinigten Staaten.
Was war Farah Dibas Rolle als Kaiserin?
Als Kaiserin engagierte sich Farah Diba stark in sozialen und kulturellen Projekten im Iran. Sie förderte Bildung, Gesundheit, Kunst und setzte sich für die Stärkung der Rolle der Frau ein.
Welche Bedeutung hat Farah Diba für die iranische Geschichte?
Farah Diba gilt als eine Ikone der iranischen Geschichte. Ihre Rolle als Kaiserin, ihr soziales Engagement und ihr Leben im Exil haben sie zu einer Symbolfigur gemacht, die bis heute im öffentlichen Bewusstsein präsent ist.
Sendetermine der Dokumentation „Farah Diba Pahlavi – Die letzte Kaiserin“ (ORF)
| Datum | Uhrzeit | Sender |
|---|---|---|
| 07. März 2026 | 21:14 Uhr | ORF III |
| 09. März 2026 | 03:40 Uhr (Wh) | ORF III |
| 12. März 2026 | 00:15 Uhr (Wh) | ORF III |


