Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen setzt ihre beeindruckende Siegesserie in der Handball Frauen EM Qualifikation fort. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann am 8. April 2026 auswärts gegen Nordmazedonien mit 35:27 (19:14) und sicherte sich damit vorzeitig die Teilnahme an der Europameisterschaft 2026 in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei.

Hintergrund zur EM-Qualifikation der Frauen
Die EM-Qualifikation dient dazu, die Teilnehmer für die alle zwei Jahre stattfindende Handball-Europameisterschaft der Frauen zu ermitteln. Die Qualifikation wird in mehreren Gruppenphasen ausgetragen, in denen die Nationalmannschaften gegeneinander antreten. Die besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde. Deutschland hatte sich bereits vor dem Spiel gegen Nordmazedonien durch vier Siege in vier Spielen für die EM 2026 qualifiziert. (Lesen Sie auch: Erdrutsch Italien: in teilt Adriaküste: Autobahn)
Souveräner Sieg in Nordmazedonien
Das Spiel in Skopje war von Beginn an von der deutschen Mannschaft dominiert. Bereits zur Halbzeit führte das DHB-Team mit 19:14. Auch in der zweiten Hälfte ließen die deutschen Frauen nicht nach und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein deutlicher 35:27-Sieg zu Buche. Beste Torschützin der deutschen Mannschaft war Nina Engel mit neun Treffern. Das Spiel kann als Re-Live in der ARD Mediathek angesehen werden.
Reaktionen und Stimmen zum Spiel
Bundestrainer Markus Gaugisch zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, sah aber auch Verbesserungspotenzial: „Es war jetzt nicht alles perfekt. Wir hatten ein paar Abstimmungsschwierigkeiten, vor allem in der Abwehr. Ich glaube, 27 Gegentore sind ein bisschen zu viel“, wird Nina Engel auf Sportschau.de zitiert. „Aber ich glaube, da sind wir auf einem guten Weg und da bin ich einfach guter Dinge.“ (Lesen Sie auch: Ingolstadt – Viktoria Köln: gegen: Wittmann setzt)
Handball Frauen EM Qualifikation: Was bedeutet der Sieg?
Der Sieg gegen Nordmazedonien bedeutet für die deutsche Mannschaft den fünften Sieg im fünften Spiel der EM-Qualifikation. Damit steht das DHB-Team bereits vor dem letzten Spiel gegen Belgien als Gruppensieger fest. Das Spiel gegen Belgien am kommenden Sonntag (18 Uhr) in Hamm dient somit vor allem dazu, die Qualifikationsphase mit einer weißen Weste zu beenden. Für die Europameisterschaft 2026 ist die deutsche Mannschaft bereits qualifiziert und gehört dort zum Favoritenkreis.
Ausblick auf die Europameisterschaft 2026
Die Europameisterschaft 2026 findet vom 3. bis 20. Dezember in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei statt. Die deutsche Mannschaft zählt aufgrund ihrer starken Leistungen in der Qualifikation zu den Favoriten auf den Titel. Allerdings ist die Konkurrenz stark, und es gilt, sich gegen Teams wie Norwegen, Frankreich und Dänemark durchzusetzen. Die Vorbereitung auf die EM wird intensiv sein, um optimal vorbereitet in das Turnier zu starten. (Lesen Sie auch: Stuttgart Ii – SSV Ulm 1846: II…)
Tabelle: Ergebnisse der deutschen Mannschaft in der EM-Qualifikation
| Spiel | Datum | Ort | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Deutschland – Israel | 31.10.2025 | Dessau-Roßlau | 36:11 |
| Portugal – Deutschland | 03.11.2025 | Santo Tirso | 22:32 |
| Israel – Deutschland | 12.03.2026 | Kfar Saba | 18:30 |
| Deutschland – Portugal | 15.03.2026 | Bietigheim-Bissingen | 33:23 |
| Nordmazedonien – Deutschland | 08.04.2026 | Skopje | 27:35 |
Deutscher Handballbund setzt auf Nachwuchsförderung
Neben den Erfolgen der Nationalmannschaft legt der Deutsche Handballbund (DHB) großen Wert auf die Nachwuchsförderung. Durch gezielte Programme und Maßnahmen sollen junge Talente entdeckt und gefördert werden, um auch in Zukunft international konkurrenzfähige Mannschaften stellen zu können. Dies ist ein wichtiger Baustein für die langfristige Entwicklung des Handballsports in Deutschland.

Häufig gestellte Fragen zu handball frauen em qualifikation
Wann findet die Handball-Europameisterschaft der Frauen 2026 statt?
Die Handball-Europameisterschaft der Frauen 2026 wird vom 3. bis 20. Dezember 2026 in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei ausgetragen. Die besten Teams Europas kämpfen um den Titel. (Lesen Sie auch: Stuttgart Ii – SSV Ulm 1846: II…)
Hat sich Deutschland bereits für die EM 2026 qualifiziert?
Ja, die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat sich bereits vorzeitig für die EM 2026 qualifiziert. Durch fünf Siege in fünf Spielen in der EM-Qualifikation ist die Teilnahme sichergestellt.
Wer sind die Favoriten für die Handball-EM der Frauen 2026?
Zu den Favoriten für die Europameisterschaft 2026 zählen neben Deutschland auch Norwegen, Frankreich und Dänemark. Diese Teams haben in den letzten Jahren konstant starke Leistungen gezeigt und gehören zur europäischen Spitze.
Wo kann man die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft sehen?
Die Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft werden in der Regel von öffentlich-rechtlichen Sendern wie ARD und ZDF übertragen. Zudem sind die Spiele oft auch im Livestream auf den Online-Plattformen der Sender zu sehen, wie beispielsweise in der Sportschau.
Welche Bedeutung hat die EM-Qualifikation für die Entwicklung des Handballsports?
Die EM-Qualifikation ist von großer Bedeutung, da sie den Nationalmannschaften die Möglichkeit gibt, sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren und sich international zu messen. Dies fördert die Entwicklung des Handballsports auf nationaler und internationaler Ebene.





