Die Schweizer Armee hat am 10. Februar 2026 ein sofortiges Fahrverbot für ihre gesamte Flotte von 238 M113 Schützenpanzern verhängt. Grund dafür sind technische Mängel am Seitenantrieb, die zum Verlust der Lenk- und Bremsfähigkeit führen können. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass die M113-Flotte stillgelegt werden musste.

Hintergrund: Der M113 Schützenpanzer
Der M113 ist ein US-amerikanischer Schützenpanzer, der seit den 1960er-Jahren in zahlreichen Armeen weltweit im Einsatz ist. Er zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und seine robuste Bauweise aus. Der M113 wurde in verschiedenen Konflikten eingesetzt und hat sich als zuverlässiges Transportmittel für Infanterie bewährt. Trotz seines Alters wird der M113 aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und der vergleichsweise geringen Betriebskosten weiterhin von vielen Streitkräften genutzt.
Auch die Schweizer Armee setzt den M113 seit Jahrzehnten ein. Die betroffenen Fahrzeuge sind teils über 50 Jahre alt. Ihre Ablösung ist in verschiedenen Rüstungsprogrammen geplant, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf seiner Webseite mitteilt. (Lesen Sie auch: PlayStation Plus Spiele: Überraschende Gratis- im Februar)
Erneutes Fahrverbot für die Schweizer M113-Flotte
Wie der Tages-Anzeiger berichtet, hat die Schweizer Armee für alle 238 im Einsatz stehenden M113 Schützenpanzer ein Fahrverbot verhängt. Der Chef der Logistikbasis der Armee, Divisionär Rolf Siegenthaler, habe das sofortige Fahrverbot verfügt, teilte die Armee mit. Es gilt bis zur Behebung der Mängel.
Entdeckt wurden die Probleme bei Instandhaltungsarbeiten. Dabei wurden Metallteile im Öl festgestellt. Als Ursache wird ein fehlerhaftes Zylinderrollenlager vermutet, das bei der letzten Revision verbaut wurde, wie die Armee weiter mitteilte.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Schweizer Armee Probleme mit ihren M113-Panzern hat. Bereits im Dezember 2023 wurde wegen eines Mangels an der Antriebswelle ein Fahrverbot erlassen. Im Februar des vergangenen Jahres sagte Divisionär Siegenthaler in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung», die Hälfte der 248 Schützenpanzer fahre wieder. (Lesen Sie auch: Ilia Malinin im Rampenlicht: Auf dem Weg…)
Reaktionen und Einordnung
Das erneute Fahrverbot für die M113-Flotte wirft Fragen nach dem Zustand der Schweizer Armeeausrüstung auf. Die teils über 50 Jahre alten Panzer sind anfällig für technische Defekte. Die Schweizer Armee steht vor der Herausforderung, ihre alternde Ausrüstung zu modernisieren und gleichzeitig die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.
Die Häufung von technischen Problemen bei den M113-Panzern könnte den Ruf nach einer schnelleren Beschaffung von Ersatzfahrzeugen verstärken.

Was bedeutet das für die Schweizer Armee?
Das Fahrverbot für die M113 Schützenpanzer stellt die Schweizer Armee vor logistische Herausforderungen. Die betroffenen Fahrzeuge können vorerst nicht für Übungen oder Einsätze genutzt werden. Die Armee muss alternative Transportmittel für ihre Infanterie finden. Es ist unklar, wie lange das Fahrverbot in Kraft bleiben wird. Die Behebung der technischen Mängel und die Beschaffung neuer Ersatzteile können Zeit in Anspruch nehmen. Die Armee hat angekündigt, dass die Sicherheit höchste Priorität habe und das Fahrverbot solange bestehen bleibe, bis die Mängel vollständig behoben sind. (Lesen Sie auch: Olympische Winterspiele Medaillenspiegel: 2026: Aktueller)
Alternativen und Ersatz für den M113
Die Schweizer Armee prüft seit längerem die Beschaffung neuer Schützenpanzer, um die alternde M113-Flotte zu ersetzen. Mögliche Kandidaten sind der ASCOD (Austrian Spanish Cooperation Development) und der CV90 (Combat Vehicle 90). Beide Fahrzeuge sind moderner und leistungsfähiger als der M113. Eine Entscheidung über die Beschaffung neuer Schützenpanzer steht jedoch noch aus.
FAQ zu M113 Schützenpanzern
Häufig gestellte Fragen zu m113 schützenpanzer
Warum wurde für die M113 Schützenpanzer ein Fahrverbot erlassen?
Die Schweizer Armee hat ein Fahrverbot für die M113 Flotte erlassen, weil bei Instandhaltungsarbeiten technische Mängel am Seitenantrieb festgestellt wurden. Diese Mängel könnten dazu führen, dass die Panzer ihre Lenk- und Bremsfähigkeit verlieren, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Wie viele M113 Schützenpanzer sind von dem Fahrverbot betroffen?
Das Fahrverbot betrifft die gesamte Flotte von 238 M113 Schützenpanzern der Schweizer Armee. Das bedeutet, dass kein einziges dieser Fahrzeuge bis zur Behebung der technischen Probleme im Einsatz verwendet werden darf. (Lesen Sie auch: Malinin Eiskunstlauf: triumphiert im: Gold bei Olympia…)
Wann wurde das Fahrverbot für die M113 Schützenpanzer erlassen?
Das Fahrverbot für die M113 Schützenpanzer wurde am 10. Februar 2026 von Divisionär Rolf Siegenthaler, dem Chef der Logistikbasis der Armee, verfügt. Es trat sofort in Kraft und gilt bis auf Weiteres.
Welche Konsequenzen hat das Fahrverbot für die Schweizer Armee?
Das Fahrverbot schränkt die Einsatzbereitschaft der Schweizer Armee ein, da die M113 Schützenpanzer vorübergehend nicht für Übungen und Einsätze zur Verfügung stehen. Die Armee muss alternative Transportlösungen finden und die Reparatur der Panzer priorisieren.
Gibt es bereits Pläne zur Ausmusterung der M113 Schützenpanzer?
Ja, die Schweizer Armee plant die Ausmusterung der M113 Schützenpanzer und sucht nach modernen Ersatzfahrzeugen. Der Entscheid über ein konkretes Nachfolgemodell ist aber noch nicht gefallen.
Tabelle: Vorherige Stilllegungen der M113 Flotte
| Datum | Grund |
|---|---|
| Dezember 2023 | Mangel an der Antriebswelle |
| 10. Februar 2026 | Technische Mängel am Seitenantrieb |


