Rodeln Frauen Heute: Olympia 2026: Deutsche Rodlerinnen

Die deutschen Rennrodlerinnen haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo einen beeindruckenden Start hingelegt. Nach den ersten beiden Läufen im Einsitzer-Wettbewerb der Frauen führt Julia Taubitz das Feld an, dicht gefolgt von ihrer Teamkollegin Merle Fräbel. Damit zeichnet sich ein spannendes Rennen um Gold ab, bei dem die deutschen Athletinnen die besten Karten haben.

Symbolbild zum Thema Rodeln Frauen Heute
Symbolbild: Rodeln Frauen Heute (Bild: Pexels)

Deutscher Doppelsieg im Rodeln der Frauen in greifbarer Nähe

Nach dem Olympiasieg von Max Langenhahn im Einsitzer der Männer am Vortag, könnten die deutschen Rodler auch bei den Frauen groß abräumen. Julia Taubitz, die Weltmeisterin, zeigte von Beginn an eine starke Leistung und setzte mit einem Bahnrekord im ersten Lauf ein Ausrufezeichen. Merle Fräbel, die ihr Olympia-Debüt feiert, konterte jedoch prompt und unterbot Taubitz‘ Zeit ebenfalls. Nach dem zweiten Lauf liegt Taubitz hauchdünn vor Fräbel. Die Entscheidung um Gold und Silber fällt in den noch ausstehenden Läufen. Die Spannung ist also riesig, wenn es um das Rodeln Frauen heute geht. (Lesen Sie auch: Frankreich Mailand Cortina 2026: Eishockey-Frauen)

Aktuelle Entwicklung im Detail

Julia Taubitz ging als erste Starterin auf die Bahn und fuhr mit 52,638 Sekunden direkt einen neuen Bahnrekord. Dieser Rekord hatte allerdings nicht lange bestand, denn Merle Fräbel verbesserte die Zeit um 0,048 Sekunden. Nach dem zweiten Lauf konnte sich Taubitz mit einem erneuten Bahnrekord wieder an die Spitze setzen. Fräbel leistete sich im zweiten Lauf einen kleinen Fehler, wodurch Taubitz die Führung übernehmen konnte. Die beiden deutschen Athletinnen liegen aber weiterhin sehr eng beieinander, sodass die Entscheidung erst in den letzten beiden Läufen fallen wird, die am Dienstag stattfinden sollen. Interessierte finden die genauen Startzeiten auf der offiziellen Olympia-Webseite.

Reaktionen und Einordnung

Die deutschen Trainer zeigten sich zufrieden mit den Leistungen ihrer Athletinnen. Besonders gelobt wurde der unbeschwerte Auftritt von Olympia-Debütantin Merle Fräbel. Julia Taubitz, die in Peking noch vom Pech verfolgt war, scheint in Cortina d’Ampezzo ihre Chance auf eine olympische Medaille nutzen zu wollen. „Es ist noch ein weiter Weg, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Bundestrainer Norbert Loch gegenüber der Sportschau. „Die Mädels haben einen super Job gemacht.“ (Lesen Sie auch: Olympische Winterspiele 2026 Spielplan und Ergebnisse)

Rodeln Frauen heute: Was bedeutet das? / Ausblick

Der Zwischenstand im Einsitzer-Wettbewerb der Frauen lässt auf einen erfolgreichen Ausgang für das deutsche Team hoffen. Ein Doppelsieg wäre ein weiterer Höhepunkt für die deutschen Rodler bei diesen Olympischen Winterspielen. Julia Taubitz hat die Chance, ihr olympisches Trauma von Peking zu überwinden und sich ihren Traum von einer Einzelmedaille zu erfüllen. Merle Fräbel könnte bei ihrem Debüt gleich ganz oben auf dem Treppchen stehen. Aber auch Anna Berreiter hat noch Chancen auf eine Medaille, auch wenn ihr Rückstand etwas größer ist. Es bleibt also spannend beim Rodeln Frauen heute.

Die Geschichte des Rodelsports

Der Rodelsport hat eine lange Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurden in der Schweiz hölzerne Schlitten zum Transport von Gütern genutzt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein sportlicher Wettkampf. Das erste offizielle Rodelrennen fand 1883 in Davos statt. Seit 1964 ist Rodeln eine olympische Disziplin. Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Nationen im Rodelsport und hat zahlreiche Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. Mehr Informationen zur Geschichte des Rodelsports finden sich auf Wikipedia. (Lesen Sie auch: Max Langenhan kritisiert TV-Bilder: Was sagt Natalie)

Deutsche Dominanz im Rodelsport

Deutschland hat im Rodelsport eine lange Tradition und stellt seit Jahrzehnten die Weltspitze. Athletinnen wie Natalie Geisenberger prägten den Sport über Jahre und gewannen zahlreiche Titel. Nach Geisenbergers Rücktritt sind es nun Julia Taubitz, Anna Berreiter und Merle Fräbel, die in ihre Fußstapfen treten und die deutsche Dominanz fortsetzen wollen. Die Erfolge der deutschen Rodlerinnen sind das Ergebnis harter Arbeit,Disziplin und einer hervorragenden Nachwuchsförderung.

Die Favoriten für die kommenden Läufe

Julia Taubitz geht als Führende in die nächsten Läufe, gefolgt von ihrer Teamkollegin Merle Fräbel. Die beiden deutschen Athletinnen haben die besten Chancen auf Gold und Silber. Aber auch die Konkurrenz aus Lettland und Italien ist nicht zu unterschätzen. Elina Bota aus Lettland liegt auf dem dritten Platz und könnte im Kampf um die Medaillen noch ein Wörtchen mitreden. Verena Hofer aus Italien hat ebenfalls noch Chancen, muss sich aber deutlich steigern, um die deutschen Rodlerinnen zu gefährden. (Lesen Sie auch: Johan-Olav Botn: Norwegischer Biathlet triumphiert)

Detailansicht: Rodeln Frauen Heute
Symbolbild: Rodeln Frauen Heute (Bild: Pexels)

Zeitplan und Übertragung

Die finalen Läufe im Einsitzer-Wettbewerb der Frauen finden am morgigen Dienstag statt. Die genauen Startzeiten sind 17:00 Uhr und 18:41 Uhr. Das Rennen wird live im Fernsehen und im Stream übertragen. Die ZDF überträgt die olympischen Wettbewerbe live im TV und online.

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