⏱️ Lesezeit: 3 Minuten
Oliver Wnuk Bildungssystem-Kritik: Der „Stromberg“-Star (49) hat sich im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ in Rage geredet. Nach einem TV-Beitrag über eine Schule in Witten kritisierte er das deutsche Bildungssystem scharf: „Verantwortungslos“, dass keine finanzielle Bildung stattfinde. Die Schüler seien „verspannt“ und „verängstigt“.
Das Wichtigste in Kürze
- Sendung: ZDF „Volle Kanne“ am 22. Januar 2026 mit Moderatorin Nadine Krüger
- Kritikpunkt: Bildungssystem bewertet nach Leistung, nicht nach Potenzial
- Zitat: „Verantwortungslos, dass keine finanzielle Bildung stattfindet“
- Hintergrund: Wnuk ist Botschafter der Mentor-Stiftung und arbeitet mit Jugendlichen
- Privat: Vater von zwei Kindern (eines mit Ex-Partnerin Yvonne Catterfeld)
Oliver Wnuk – vielen noch als Ulf Steinke aus der Kult-Serie „Stromberg“ bekannt – hat am Donnerstagmorgen im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ für Aufsehen gesorgt. Der 49-jährige Schauspieler arbeitete sich leidenschaftlich am deutschen Bildungssystem ab.
TV-Beitrag über Schule in Witten löst Wnuks Wutrede aus
Auslöser war ein Beitrag über die Otto-Schott-Gesamtschule in Witten. Dort läuft seit einiger Zeit ein Projekt zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins von Schülern. Mithilfe von Coaches lernen die Jugendlichen, auf ihre Gesundheit zu achten, ihren Körper zu verstehen und ihre Selbstsicherheit zu stärken.
Nach dem Beitrag zeigte sich Wnuk im Gespräch mit Moderatorin Nadine Krüger zunächst beeindruckt: „Ja, ein Riesenthema. Ich habe da auch Respekt.“ Doch dann holte er zum Rundumschlag aus.
„Wie verspannt und verängstigt die Schüler sind“
„Mich regt es auch wahnsinnig auf, wenn ich so was sehe“, gestand der „Nord Nord Mord“-Darsteller. Seine Begründung: „Ich arbeite ja viel mit Schülern zusammen – wie verspannt die sind, wie verängstigt die sind. Und wie die Wissen abspulen, auswendig lernen müssen, dann Noten bekommen und danach bewertet werden.“
Als Botschafter der gemeinnützigen Mentor-Stiftung gibt Wnuk regelmäßig Workshops für Jugendliche. Dieses Jahr plant er sogar ein gemeinsames Bühnenprojekt in seiner Heimatstadt Konstanz.
| Oliver Wnuks Kritikpunkte | Seine Forderung |
|---|---|
| Erfolg wird nur nach Leistung bewertet | Potenzial und Leidenschaften erkennen und fördern |
| Auswendiglernen statt Verständnis | Individuelle Förderung jedes Schülers |
| Keine finanzielle Bildung | Unterricht über Krankenkasse, Rente, Sparen |
| Über 30 Schüler pro Klasse | Kleinere Klassen für individuelle Betreuung |
„Verantwortungslos“ – Wnuks schärfste Kritik
Besonders deutlich wurde der Vater von zwei Kindern beim Thema finanzielle Bildung: „Ich finde es verantwortungslos, dass keine finanzielle Bildung in den Schulen stattfindet. Ein so wichtiges Thema.“
Er erinnerte sich an seine eigene Schulzeit: „Ich habe gelernt, wie man ein Auge beschriftet, aber ich habe nicht gewusst, wie eine Krankenkasse, das Rentensystem oder Sparen funktioniert.“
Wnuk nimmt auch Lehrer in Schutz
Trotz seiner scharfen Kritik am System nahm der Schauspieler die Lehrkräfte in Schutz. „Es wird viel getan, aber die Direktoren und Lehrer müssen auch ein bisschen am Schulsystem vorbeiarbeiten“, findet Wnuk.
Er räumte ein: „Das Gros des Bildungssystems wertet Erfolg nach Leistung, nach auswendig lernen und nicht nach Potenzial, weil natürlich auch gar nicht das System dafür da ist.“ Bei Klassen mit über 30 Schülern hätten Lehrkräfte schlicht keine Zeit, sich „um den Einzelnen wirklich zu kümmern“.
Moderatorin Nadine Krüger stimmte zu, es gebe noch „viel Handlungsbedarf“, zeigte sich aber optimistisch: Auf der Messe re:publica habe man gesehen, dass „eine Ministerin da sehr viel bewegen und tun wird“.
Wer ist Oliver Wnuk?
Oliver Wnuk wurde am 28. Januar 1976 in Konstanz geboren. Seinen Durchbruch hatte er 2004 als Ulf Steinke in der Comedy-Serie „Stromberg“ an der Seite von Christoph Maria Herbst. Seit 2014 ist er als Hinnerk Feldmann in der ZDF-Krimireihe „Nord Nord Mord“ zu sehen.
Neben der Schauspielerei ist Wnuk als Autor tätig. Er schrieb mehrere Romane und das Drehbuch zur ARD-Reihe „Das Leben ist kein Kindergarten“, in der er auch die Hauptrolle spielt. Aus seiner Beziehung mit Sängerin Yvonne Catterfeld hat er einen Sohn (geboren 2014). Die Beziehung endete 2021.
Lesen Sie auch: Lothar Matthäus meldet sich nach Skiunfall aus der Klinik
Quellen: ZDF Volle Kanne, Gala
Häufig gestellte Fragen zu Oliver Wnuk
Oliver Wnuk kritisierte in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ am 22. Januar 2026 das deutsche Bildungssystem scharf. Er bemängelte, dass Erfolg nur nach Leistung und Auswendiglernen bewertet werde, nicht nach Potenzial. Die fehlende finanzielle Bildung in Schulen nannte er „verantwortungslos“.
Oliver Wnuk (49) wurde bekannt durch seine Rolle als Ulf Steinke in der Kult-Serie „Stromberg“ (2004-2012). Aktuell spielt er Hinnerk Feldmann in der ZDF-Krimireihe „Nord Nord Mord“. Er ist außerdem Autor und Drehbuchschreiber der ARD-Reihe „Das Leben ist kein Kindergarten“.
Ja, Oliver Wnuk und Sängerin Yvonne Catterfeld waren von etwa 2008 bis 2021 ein Paar. Sie lernten sich bei Dreharbeiten zum Film „U-900“ kennen. 2014 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren. Die Trennung gaben sie im Dezember 2021 bekannt.
Oliver Wnuk ist Botschafter der gemeinnützigen Mentor-Stiftung und gibt Workshops für Jugendliche. Ihm liegt die Förderung junger Menschen am Herzen. 2026 plant er ein gemeinsames Bühnenprojekt mit Jugendlichen in seiner Heimatstadt Konstanz.
Ja, Oliver Wnuk ist Vater von zwei Kindern. Aus einer früheren Beziehung hat er eine Tochter. Mit seiner Ex-Partnerin Yvonne Catterfeld hat er einen Sohn, der 2014 geboren wurde. Wnuk lebt seit 2024 am Starnberger See.


1 Gedanke zu „Oliver Wnuk: Oliver Wnuk redet sich in ZDF-Sendung in Rage“