Neue Netflix-Serie – Fünf Jungs, ein Drama: Die Doku «Take That» holt die 90er zurück

Die 90er Jahre kehren zurück – und mit ihnen eine der erfolgreichsten Boybands aller Zeiten. Netflix präsentiert eine umfassende Dokumentarserie über Take That, die britische Pop-Sensation, die eine ganze Generation geprägt hat. Die Take That Doku verspricht einen intimen Blick hinter die Kulissen einer Band, die Millionen von Herzen eroberte und gleichzeitig die dunkleren Seiten des Ruhms zu spüren bekam. Von den ersten gemeinsamen Auftritten bis hin zum dramatischen Ausstieg von Robbie Williams – diese Serie lässt keine Geschichte unerzählt.

Take That Doku
Symbolbild: Take That Doku (Foto: Picsum)

Das Wichtigste in Kürze

  • Netflix startet eine mehrteilige Dokumentarserie über die britische Boyband Take That
  • Die Doku beleuchtet sowohl die Erfolge als auch die Krisen der Band aus den 90er Jahren
  • Erstmals kommen alle ehemaligen Bandmitglieder ausführlich zu Wort
  • Die Serie zeigt unveröffentlichtes Archivmaterial und private Aufnahmen

Die Take That Doku: Ein nostalgischer Trip in die 90er Jahre

Die neue Netflix-Produktion über Take That ist weit mehr als nur eine gewöhnliche Musikdokumentation. Sie ist eine Zeitreise in eine Ära, in der Boybands die Charts dominierten und Millionen von Teenagern in Ekstase versetzten. Die Take That Doku zeigt nicht nur die glitzernde Oberfläche des Pop-Business, sondern gewährt auch Einblicke in die persönlichen Kämpfe der fünf jungen Männer aus Manchester.

Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams – diese Namen stehen für eine der prägendsten Musikgruppen der 90er Jahre. Die Dokumentation zeichnet ihren Weg von unbekannten Jugendlichen zu internationalen Superstars nach und zeigt dabei sowohl die euphorischen Höhepunkte als auch die schmerzhaften Tiefschläge ihrer Karriere.

💡 Wichtig zu wissen

Take That verkaufte weltweit über 45 Millionen Alben und hatte allein in Großbritannien acht Nummer-eins-Hits. Die Band löste sich 1996 auf, feierte aber 2005 ein erfolgreiches Comeback – allerdings ohne Robbie Williams.

Exklusive Interviews und unveröffentlichtes Material

Was die Take That Doku besonders auszeichnet, sind die ausführlichen Interviews mit allen Bandmitgliedern. Erstmals sprechen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und auch Robbie Williams gemeinsam über ihre Zeit als Take That. Die Produzenten konnten zudem Zugang zu bisher unveröffentlichtem Archivmaterial erhalten, darunter private Videoaufnahmen aus den Hotelzimmern und backstage Momente, die die menschliche Seite der Superstars zeigen. (Lesen Sie auch: Arnold Schwarzenegger Kinder: Namen & Alter)

Besonders spannend sind die Sequenzen, in denen die Bandmitglieder über die Spannungen innerhalb der Gruppe sprechen. Die Take That Doku verschweigt nicht die Konflikte, die schließlich zu Robbie Williams‘ dramatischem Ausstieg führten. Zum ersten Mal äußern sich alle Beteiligten offen über diese schwierige Phase ihrer gemeinsamen Geschichte.

Der Aufstieg zur Pop-Ikone

Die Dokumentation beginnt mit der Entstehungsgeschichte von Take That im Jahr 1990. Manager Nigel Martin-Smith hatte die Vision einer britischen Antwort auf die amerikanischen Boybands und castete gezielt junge Talente aus der Region Manchester. Die Take That Doku zeigt, wie aus fünf unterschiedlichen Persönlichkeiten eine verschworene Gemeinschaft wurde, die gemeinsam den Pop-Olymp erklimmen wollte.

1990
Bandgründung

Nigel Martin-Smith stellt Take That zusammen. Die ersten Auftritte finden in kleinen Clubs statt.

1991
Erster Plattenvertrag

RCA Records nimmt die Band unter Vertrag. Die erste Single „Do What U Like“ wird veröffentlicht.

1992
Durchbruch

„It Only Takes a Minute“ erreicht die Top 10 der britischen Charts. (Lesen Sie auch: Alexander der Große: Der Eroberer der Welt)

1995
Robbie Williams verlässt die Band

Der charismatische Sänger steigt aus und startet eine Solokarriere.

1996
Bandauflösung

Take That gibt das Ende der Band bekannt. Das Abschiedskonzert wird live im Fernsehen übertragen.

Die frühen Jahre waren geprägt von harter Arbeit und bescheidenen Verhältnissen. Die Take That Doku zeigt Aufnahmen von Auftritten in kleinen Clubs, wo die Band für wenige Pfund pro Abend spielte. Besonders eindrucksvoll sind die Szenen, in denen die Bandmitglieder über ihre Träume und Hoffnungen sprechen – noch ahnungslos über den Ruhm, der sie erwarten würde.

Die dunkle Seite des Erfolgs

Mit dem wachsenden Erfolg kamen auch die Schattenseiten des Ruhms. Die Take That Doku beleuchtet schonungslos die Auswirkungen des extremen Medieninteresses auf die jungen Männer. Paparazzi verfolgten sie auf Schritt und Tritt, Fans belagerten ihre Wohnungen, und der Druck der Öffentlichkeit wurde immer größer.

Take That Doku
Symbolbild: Take That Doku (Foto: Picsum)

Besonders Robbie Williams litt unter dieser Situation. Die Dokumentation zeigt, wie der charismatische Entertainer zunehmend in eine Krise geriet und schließlich die Entscheidung traf, die Band zu verlassen. Seine ehemaligen Bandkollegen sprechen in der Take That Doku erstmals offen über ihre Gefühle bezüglich seines Ausstiegs – eine Mischung aus Verständnis, Enttäuschung und Trauer. (Lesen Sie auch: Die Berliner Mauer: Symbol der Teilung Deutschlands)

💡 Hintergrund

Robbie Williams‘ Ausstieg 1995 war einer der spektakulärsten Band-Exits der Musikgeschichte. Er führte zu einem jahrelangen „Krieg der Worte“ zwischen ihm und Gary Barlow, der erst Jahre später beigelegt wurde.

Das Comeback und die Versöhnung

Ein besonders emotionaler Teil der Take That Doku behandelt die Wiedervereinigung der Band im Jahr 2005. Nach fast einem Jahrzehnt der Trennung fanden Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen wieder zusammen. Die Dokumentation zeigt die ersten zaghaften Schritte der Annäherung und die Unsicherheit, ob das Comeback funktionieren würde.

Überraschenderweise wurde das Comeback ein größerer Erfolg als erwartet. Das Album „Beautiful World“ stieg direkt auf Platz eins der Charts ein, und die Tournee war innerhalb weniger Minuten ausverkauft. Die Take That Doku dokumentiert diese Erfolgsgeschichte und zeigt, wie aus gealterten Pop-Stars reife Musiker wurden, die ihre Kunst perfektioniert hatten.

AlbumJahrChartposition UKVerkaufszahlen
Take That & Party1992#22,4 Millionen
Everything Changes1993#13,2 Millionen
Nobody Else1995#12,8 Millionen
Beautiful World2006#12,8 Millionen
Progress2010#12,4 Millionen

Netflix als perfekte Plattform für Musik-Dokumentationen

Die Entscheidung, die Take That Doku auf Netflix zu veröffentlichen, war strategisch klug gewählt. Der Streaming-Gigant hat sich in den letzten Jahren als führende Plattform für hochwertige Dokumentationen etabliert. Die mehrteilige Format erlaubt es, die komplexe Geschichte der Band in angemessener Tiefe zu erzählen, ohne wichtige Details auslassen zu müssen.

Netflix konnte für die Produktion ein beeindruckendes Budget bereitstellen, was sich in der hochwertigen Produktion und den aufwendigen Archivrecherchen widerspiegelt. Die Take That Doku profitiert von der globalen Reichweite der Plattform und kann so auch internationale Fans erreichen, die bisher weniger mit der Geschichte der britischen Band vertraut waren. (Lesen Sie auch: Gladiatorenspiele: Blut, Ruhm und Unterhaltung im alten…)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann startet die Take That Doku auf Netflix?

Die genauen Starttermine werden von Netflix in der Regel wenige Wochen vor der Veröffentlichung bekannt gegeben. Die Dokumentation wird voraussichtlich in mehreren Episoden erscheinen.

Kommen alle ehemaligen Bandmitglieder in der Doku zu Wort?

Ja, alle fünf ursprünglichen Mitglieder von Take That haben für die Dokumentation Interviews gegeben, einschließlich Robbie Williams, der die Band 1995 verlassen hatte. (Lesen Sie auch: Antike Architektur: Wunder der alten Welt)

Wird die Take That Doku auch in deutscher Sprache verfügbar sein?

Netflix bietet in der Regel Untertitel in verschiedenen Sprachen an. Eine deutsche Synchronisation ist bei Musik-Dokumentationen jedoch eher unüblich.

Enthält die Dokumentation auch Live-Auftritte der Band?

Die Take That Doku beinhaltet sowohl historische Live-Auftritte aus den 90er Jahren als auch Material von den Comeback-Konzerten der 2000er Jahre.

Wie viele Episoden wird die Take That Doku haben?

Netflix hat sich noch nicht offiziell zur genauen Episodenanzahl geäußert. Basierend auf ähnlichen Musik-Dokumentationen sind zwischen 4-6 Episoden zu erwarten.

Fazit: Ein Muss für Fans und Musik-Liebhaber

Die Take That Doku auf Netflix verspricht eine fesselnde Reise durch eine der aufregendsten Epochen der Popmusik zu werden. Mit ihrer Kombination aus nostalgischen 90er-Jahre-Vibes, emotionalen Interviews und bisher ungesehenem Archivmaterial bietet die Serie sowohl langjährigen Fans als auch Neulingen einen umfassenden Einblick in die Welt von Take That. Die ehrliche Aufarbeitung der Höhen und Tiefen macht die Dokumentation zu mehr als nur einer oberflächlichen Hommage – sie ist ein authentisches Porträt einer Band, die eine ganze Generation geprägt hat.

Für alle, die die 90er Jahre miterlebt haben oder sich für die Geschichte der Popmusik interessieren, ist diese Netflix-Produktion ein absolutes Muss. Die Take That Doku beweist einmal mehr, dass hinter jedem großen Erfolg auch menschliche Geschichten von Freundschaft, Verrat, Träumen und Enttäuschungen stehen.

Take That Doku
Symbolbild: Take That Doku (Foto: Picsum)

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