„Starts und Landungen sich verspäten oder ganz ausfallen könnten“, so die Information auf der Webseite des Münchner Flughafens. Aufgrund heftigen Schneefalls kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr, was zu zahlreichen flugausfällen münchen führte. Reisende mussten sich auf Verspätungen und Annullierungen einstellen.

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- Schneechaos legt Flugverkehr lahm: Was bedeutet das für Reisende?
- München: Flugausfälle und Verspätungen
- Wien: Vorübergehende Betriebseinstellung
- Was sind die Ursachen für die massiven Flugausfälle?
- Auswirkungen auf den Straßenverkehr in Bayern und Österreich
- Maßnahmen und Empfehlungen für Reisende
- Regionale Einordnung und Ausblick
Schneechaos legt Flugverkehr lahm: Was bedeutet das für Reisende?
Heftiger Schneefall führte zu erheblichen Problemen an den Flughäfen München und Wien. In München kam es zu Verspätungen und Flugausfällen, während der Flughafen Wien seinen Betrieb vorübergehend einstellen musste. Betroffen waren Tausende Reisende, die nun umplanen oder auf alternative Reisemöglichkeiten ausweichen müssen.
Der Winter hat Bayern und Österreich fest im Griff. Während sich viele über die weiße Pracht freuen, sorgte das Winterwetter besonders in den südlichen Bundesländern für erhebliche Probleme im Straßen- und Flugverkehr. Besonders betroffen waren die Flughäfen München und Wien, wo es zu massiven Beeinträchtigungen kam.
Wie Stern berichtet, führte der starke Schneefall zu erheblichen Problemen an den Flughäfen München und Wien. Reisende mussten sich auf massive Verspätungen und zahlreiche Flugausfälle einstellen. Der Winterdienst war im Dauereinsatz, um die Start- und Landebahnen von Schnee und Eis zu befreien.
München: Flugausfälle und Verspätungen
Am Münchner Flughafen kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs. Bereits am Donnerstag waren laut Flughafenangaben rund 100 Flüge annulliert worden. Am Freitagvormittag kamen weitere 50 Flugausfälle hinzu. Ein Sprecher des Flughafens wies darauf hin, dass es den ganzen Tag über zu Verspätungen und weiteren Ausfällen kommen könne. (Lesen Sie auch: Mordprozess Frankfurt: Kopfschüsse im Hauptbahnhof – Urteil?)
Die Situation in München betraf sowohl nationale als auch internationale Verbindungen. Viele Reisende strandeten am Flughafen und mussten auf alternative Reisemöglichkeiten oder spätere Flüge umbuchen. Die Fluggesellschaften bemühten sich, die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten, doch die Kapazitäten waren aufgrund des Wetters stark eingeschränkt.
International
- Flugausfälle betrafen hauptsächlich Kurz- und Mittelstreckenflüge.
- Viele Reisende mussten in Hotels untergebracht werden.
- Die Fluggesellschaften boten kostenlose Umbuchungen an.
- Der Winterdienst war rund um die Uhr im Einsatz.
Wien: Vorübergehende Betriebseinstellung
Noch drastischer war die Situation am Flughafen Wien. Aufgrund der starken Schneefälle musste der Betrieb vorübergehend eingestellt werden. Nach Angaben des Flughafens wurden mindestens 150 Flüge gestrichen. Erst gegen Mittag konnten einzelne Starts und Landungen wieder aufgenommen werden, doch auch danach war mit erheblichen Verspätungen zu rechnen.
In Wien fielen in der Nacht rund 20 Zentimeter Schnee. Der Winterdienst war seit Donnerstagabend durchgehend im Einsatz, um die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege von Schnee und Eis zu befreien. Laut Flughafen wurden bisher rund 1.000 Lastwagen-Ladungen mit insgesamt rund 15.000 Tonnen Schnee beseitigt.
Auch für Reisende aus Deutschland hatte die Situation in Wien Auswirkungen. Viele Flüge von und nach Wien wurden gestrichen oder verspäteten sich, was zu erheblichen Beeinträchtigungen der Reisepläne führte. Besonders betroffen waren Geschäftsreisende und Urlauber, die auf pünktliche Verbindungen angewiesen waren.
Was sind die Ursachen für die massiven Flugausfälle?
Die Hauptursache für die flugausfälle münchen und in Wien war der starke Schneefall, der die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege unpassierbar machte. Hinzu kamen die schwierigen Sichtverhältnisse, die Starts und Landungen zusätzlich erschwerten. Auch die Enteisung der Flugzeuge nahm aufgrund der Witterungsbedingungen mehr Zeit in Anspruch, was zu weiteren Verzögerungen führte. (Lesen Sie auch: Urteil Großglockner: Bewährungsstrafe nach Erfrierungstod)
Ein weiterer Faktor war die begrenzte Kapazität der Flughäfen bei winterlichen Bedingungen. Trotz des Einsatzes von Räumfahrzeugen und Enteisungsanlagen konnten die Start- und Landebahnen nicht immer rechtzeitig freigeräumt werden. Auch die Koordination der Flugzeuge am Boden gestaltete sich aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse schwierig.
In Österreich ist der Flughafen Wien-Schwechat der größte Flughafen des Landes und ein wichtiger internationaler Verkehrsknotenpunkt. Die Auswirkungen der Betriebseinstellung waren daher weitreichend und betrafen nicht nur Reisende innerhalb Österreichs, sondern auch solche, die auf Umsteigeverbindungen angewiesen waren.
Auswirkungen auf den Straßenverkehr in Bayern und Österreich
Nicht nur der Flugverkehr war von den winterlichen Bedingungen betroffen. Auch auf den Straßen in Bayern und Österreich kam es zu erheblichen Problemen. In Bayern registrierte die Polizei zahlreiche Unfälle, vor allem in Oberbayern und Schwaben. Allein im südlichen Oberbayern gab es rund 75 Einsätze wegen Schneefalls und Glätte, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Bei den meisten Unfällen handelte es sich um Blechschäden, doch es gab auch zwölf Leichtverletzte. Die Fahrzeuge stießen gegen Leitplanken oder landeten im Graben. Zusätzlich sorgte Schneebruch für Probleme, da mehrere Bäume auf die Straßen stürzten. Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien und die Unfallstellen zu räumen. Die Bayerische Polizei warnte vor weiterhin schwierigen Straßenverhältnissen.
Ein schwerer Unfall ereignete sich bereits am späten Donnerstagabend am Münchner Autobahnring. Ein Familienvater fuhr von der A99 bei Aschheim auf einen Parkplatz ab, kam von der winterlichen Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Sattelzug. Das Auto schob sich unter den Auflieger des Lastwagens. Der 51-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. (Lesen Sie auch: Suchbild Schwer: Finden Sie die Teetasse in…)

Maßnahmen und Empfehlungen für Reisende
Die Flughäfen München und Wien rieten Reisenden, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren. Die Fluggesellschaften boten kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an. Reisende, die am Flughafen strandeten, wurden mit Decken und Verpflegung versorgt. Die Flughäfen arbeiteten eng mit den Fluggesellschaften und den Behörden zusammen, um die Situation so schnell wie möglich zuNormalisieren.
Für Autofahrer galten ähnliche Empfehlungen. Die Polizei riet, Fahrten wenn möglich zu vermeiden oder nur mit Winterreifen und angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Es wurde auch empfohlen, ausreichend Zeit für die Fahrt einzuplanen und auf den Verkehrsfunk zu achten. Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) warnt vor winterlichen Fahrbedingungen auf Österreichs Autobahnen.
Die Deutsche Bahn hatte ebenfalls mit den Auswirkungen des Winterwetters zu kämpfen. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen im Fern- und Regionalverkehr. Die Bahn empfahl Reisenden, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Situation zu informieren und alternative Reisemöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Die Deutsche Bahn informierte auf ihrer Webseite über aktuelle Störungen.
Die Winterdienst-Teams der Flughäfen und Kommunen arbeiten mit Hochdruck daran, die Infrastruktur von Schnee und Eis zu befreien. Dabei kommen modernste Räumfahrzeuge und Enteisungsanlagen zum Einsatz. Die Herausforderung besteht darin, die Mobilität der Bevölkerung und den reibungslosen Ablauf des Verkehrs trotz der widrigen Witterungsbedingungen zu gewährleisten.
Regionale Einordnung und Ausblick
Die massiven Beeinträchtigungen durch das Winterwetter zeigen, wie anfällig die Infrastruktur in Bayern und Österreich für extreme Wetterereignisse ist. Der Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Wetterextremen, was die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen und Investitionen in die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur unterstreicht. Für die kommenden Tage werden weitere Schneefälle erwartet, was die Situation zusätzlich verschärfen könnte. (Lesen Sie auch: Jeffrey Epstein: Wer War der Strippenzieher Wirklich)
Die Behörden und Einsatzkräfte sind weiterhin im Dauereinsatz, um die Auswirkungen des Winterwetters zu bewältigen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Reisende sollten sich weiterhin über die aktuelle Situation informieren und ihre Reisepläne gegebenenfalls anpassen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Wetterlage bald beruhigt und die Normalität wiederhergestellt werden kann.
Die flugausfälle münchen und die Beeinträchtigungen in Wien haben gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf extreme Wetterlagen ist. Sowohl für Reisende als auch für die Betreiber von Flughäfen und anderen Verkehrsinfrastrukturen gilt es, die Lehren aus diesen Ereignissen zu ziehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftig besser gerüstet zu sein.
Ursprünglich berichtet von: Stern






