Fsme Risiko steigt: Zecken trotz Kälte Jetzt Aktiv!

Das FSME Risiko steigt, denn trotz eines kalten Winters warnen Forscher vor einer Zunahme der Zeckenpopulation in diesem Sommer. Die ersten warmen Tage locken die Blutsauger hervor, und mit ihnen wächst die Gefahr einer Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Symbolbild zum Thema Fsme Risiko
Symbolbild: Fsme Risiko (Bild: Picsum)

Die wichtigsten Fakten

  • FSME-Fälle können schwere neurologische Schäden verursachen.
  • Impfung ist die wirksamste Präventionsmaßnahme.
  • Zecken sind ab Temperaturen von etwa 7 Grad Celsius aktiv.
  • Risikogebiete sind vor allem in Süddeutschland, aber auch in anderen Regionen Deutschlands und Europas.

Zecken sind wieder aktiv – was bedeutet das für uns?

Mit steigenden Temperaturen werden Zecken aktiv und stellen ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Nach einem kalten Winter, der die Hoffnung auf eine natürliche Reduktion der Zeckenpopulation nährte, warnen Experten nun vor einer unerwarteten Zunahme. Dies könnte zu einem Anstieg von durch Zecken übertragenen Krankheiten wie FSME führen.

Wie funktioniert die FSME-Übertragung durch Zecken?

Die FSME-Viren werden durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen. Dabei gelangen die Viren direkt in die Blutbahn des Menschen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Zeckenstich und dem Ausbruch der Krankheit, beträgt in der Regel 7 bis 14 Tage. In manchen Fällen kann es aber auch bis zu einem Monat dauern, bis erste Symptome auftreten. Wie Stern berichtet, ist die Gefahr einer FSME-Infektion regional unterschiedlich. (Lesen Sie auch: Toter Pottwal an Mittelmeerküste Entdeckt – Todesursache…)

📊 Zahlen & Fakten

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für das Jahr 2023 insgesamt 695 FSME-Erkrankungen in Deutschland. Die meisten Fälle traten in Bayern und Baden-Württemberg auf.

Welche Symptome deuten auf eine FSME-Infektion hin?

Die Symptome einer FSME-Infektion können vielfältig sein. In vielen Fällen verläuft die Infektion zunächst unbemerkt oder mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen, ähnlich einer Sommergrippe. Bei einem Teil der Betroffenen kommt es jedoch zu einer zweiten Krankheitsphase, in der das zentrale Nervensystem betroffen ist. Dies kann zu Meningitis (Hirnhautentzündung), Enzephalitis (Gehirnentzündung) oder Myelitis (Entzündung des Rückenmarks) führen. Schwere Verläufe können bleibende neurologische Schäden wie Lähmungen, Sprachstörungen oder kognitive Beeinträchtigungen verursachen.

Wer ist besonders durch das FSME Risiko gefährdet?

Besonders gefährdet sind Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten und sich viel im Freien aufhalten, beispielsweise bei Waldarbeiten, Wanderungen oder beim Camping. Auch Kinder können sich mit FSME infizieren. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung für alle Personen, die in Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten und ein erhöhtes Expositionsrisiko haben. Laut dem Paul-Ehrlich-Institut ist die Impfung gut verträglich. (Lesen Sie auch: El Mencho Leiche: Familie fordert Sterbliche Überreste…)

Wie kann man sich vor FSME schützen?

Der effektivste Schutz vor FSME ist die Impfung. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen, die über mehrere Monate verteilt verabreicht werden. Danach sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen erforderlich, um den Impfschutz aufrechtzuerhalten. Neben der Impfung gibt es weitere Maßnahmen, um das Risiko eines Zeckenstichs zu minimieren. Dazu gehört das Tragen von langer, heller Kleidung, das Vermeiden von Unterholz und hohem Gras sowie die Verwendung von Insektenschutzmitteln. Nach einem Aufenthalt im Freien sollte der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden.

📌 Hintergrund

FSME-Risikogebiete in Deutschland sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen. Auch in anderen europäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz und Teilen Skandinaviens gibt es FSME-Risikogebiete.

Was tun nach einem Zeckenstich?

Nach einem Zeckenstich sollte die Zecke so schnell wie möglich entfernt werden. Dazu eignet sich eine Zeckenzange oder eine Pinzette. Die Zecke sollte möglichst nah an der Haut gefasst und langsam herausgezogen werden. Es ist wichtig, die Zecke nicht zu quetschen oder mit Öl oder Klebstoff zu beträufeln, da dies die Übertragung von Krankheitserregern fördern könnte. Nach dem Entfernen der Zecke sollte die Stichstelle desinfiziert und beobachtet werden. Bei Auftreten von Rötungen, Schwellungen oder grippeähnlichen Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) ist die Früherkennung entscheidend für den Krankheitsverlauf. (Lesen Sie auch: Lottozahlen Mittwoch: Ihre Gewinnzahlen Vom 25. Februar…)

Detailansicht: Fsme Risiko
Symbolbild: Fsme Risiko (Bild: Picsum)

Fsme Risiko: Wie geht es weiter?

Die Zunahme der Zeckenpopulation und die Ausweitung der FSME-Risikogebiete stellen eine zunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Es ist wichtig, die Bevölkerung über die Risiken von FSME und die Möglichkeiten der Prävention aufzuklären. Die Impfbereitschaft sollte erhöht und die Überwachung der FSME-Fälle intensiviert werden. Auch die Forschung an neuen Impfstoffen und Therapien ist von großer Bedeutung, um die Auswirkungen dieser gefährlichen Krankheit zu minimieren.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die Gefahr durch Zecken und die von ihnen übertragenen Krankheiten weiterhin besteht und möglicherweise sogar zunimmt. Es ist daher ratsam, sich umfassend über die Risiken zu informieren und die empfohlenen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Nur so kann man das FSME Risiko minimieren und die warmen Tage im Freien unbeschwert genießen.

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