Lawinen österreich: Vier Tote nach Lawinenabgängen in Tirol

Lawinen in Österreich fordern Todesopfer. In den Tiroler Bergen sind mehrere Lawinen abgegangen, die zu Suchaktionen nach Verschütteten führten. Die Zahl der Lawinentoten in Österreich ist auf vier gestiegen, nachdem eine verletzte Person im Krankenhaus verstarb. Die Lawinengefahr in Tirol bleibt weiterhin hoch, da es in den letzten Tagen zu erheblichen Neuschneemengen gekommen ist. Lawinen österreich steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Lawinen österreich
Symbolbild: Lawinen österreich (Bild: Picsum)

Das ist passiert

  • Mehrere Lawinenabgänge in Tiroler Bergen
  • Vier Todesopfer zu beklagen
  • Suchaktionen nach Verschütteten
  • Hohe Lawinengefahr aufgrund von Neuschnee
Datum/UhrzeitOrt (genau)Art des EinsatzesBeteiligte KräfteVerletzte/ToteSachschadenErmittlungsstandZeugenaufruf
AktuellTiroler Berge, insbesondere St. Anton am Arlberg und NaudersLawineneinsätze, Such- und BergungsaktionenPolizei, Bergrettung, Notärzte, Hubschrauberstaffeln4 Tote, 1 SchwerverletzterWird ermitteltLaufende Ermittlungen zur Unfallursache und LawinenauslösungNein

Chronologie der Ereignisse

Vormittag
Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg

Zwei Personen werden von einer Lawine erfasst und tödlich verletzt.

Mittag
Lawinenabgang in Nauders

Ein deutscher Skifahrer wird getötet, sein Sohn schwer verletzt.

Nachmittag
Bergung von drei Verletzten in St. Anton

Drei Personen werden verletzt geborgen und in ein Krankenhaus gebracht. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Gefahr steigt für Skitourengeher Extrem)

Abend
Eine der verletzten Personen verstirbt im Krankenhaus

Die Zahl der Lawinentoten steigt auf vier.

Was ist bisher bekannt?

Bisher ist bekannt, dass es in den Tiroler Bergen zu mehreren Lawinenabgängen gekommen ist. Dabei wurden in St. Anton am Arlberg zwei Menschen tödlich verletzt und in Nauders ein deutscher Skifahrer getötet. Sein Sohn überlebte schwer verletzt. Drei weitere Personen wurden in St. Anton verletzt geborgen, von denen eine im Krankenhaus verstarb. Die Identität der Opfer ist derzeit noch nicht vollständig geklärt.

Deutscher Skifahrer stirbt in Nauders

Im Tiroler Skigebiet Nauders wurde ein 42-jähriger deutscher Skifahrer abseits der Piste von einer Lawine erfasst und getötet. Sein 16-jähriger Sohn überlebte schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Das Duo wollte einen Nordhang queren, als sich ein rund 400 Meter breites Schneebrett löste und beide Wintersportler etwa 200 bis 300 Meter mitriss. Die Opfer stammen aus dem thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Wie ist die aktuelle Lawinensituation in Tirol?

Die Lawinensituation in Tirol ist weiterhin als brisant einzustufen. In den letzten Tagen sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen, was die Gefahr von Lawinenabgängen deutlich erhöht hat. Die Behörden haben die Lawinenwarnstufe entsprechend angepasst und warnen eindringlich vor Touren im freien Gelände. Allein am Freitag zählten die Behörden mehr als 30 Lawinen-Einsätze in dem auch bei deutschen Wintersportlern beliebten Bundesland. Insgesamt waren es in den vergangenen sieben Tagen 200. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Deutscher Stirbt bei Lawinenunglück in…)

⚠️ Lawinenwarnstufe

Die aktuelle Lawinenwarnstufe in Tirol sollte vor jeder Skitour oder Wanderung im freien Gelände unbedingt beachtet werden. Informationen dazu sind beim Lawinenwarndienst Tirol erhältlich.

Reaktionen auf die Lawinenunglücke

Die Lawinenunglücke in Tirol habenBestürzung ausgelöst. Die Behörden haben ihre Anstrengungen verstärkt, um die Sicherheit der Wintersportler zu gewährleisten und vor den Gefahren im freien Gelände zu warnen. „Wir appellieren an alle Wintersportler, sich unbedingt an die Warnhinweise zu halten und keine unnötigen Risiken einzugehen“, sagte ein Sprecher der Tiroler Polizei. Stern berichtet, dass die Rettungskräfte weiterhin im Einsatz sind, um die betroffenen Gebiete zu sichern und nach möglichen weiteren Verschütteten zu suchen.

Sicherheitsmaßnahmen und Prävention

Um das Risiko von Lawinenunfällen zu minimieren, ist es wichtig, sich vor jeder Tour im freien Gelände über die aktuelle Lawinensituation zu informieren. Der Lawinenwarndienst Tirol bietet detaillierte Informationen und Einschätzungen zur Lawinengefahr. Zudem sollten Wintersportler über die notwendige Ausrüstung verfügen, wie Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel und Sonde, und den Umgang damit beherrschen. Es wird empfohlen, Kurse zur Lawinenprävention zu besuchen und sich von erfahrenen Bergführern begleiten zu lassen. Die Tiroler Landesregierung bietet Informationen zur Lawinenprävention an.

Wie verhalte ich mich im Falle eines Lawinenabgangs?

Sollte es zu einem Lawinenabgang kommen, ist schnelles Handeln entscheidend. Versuchen Sie, sich seitlich aus der Lawine herauszubewegen oder sich an einem Baum oder Felsen festzuhalten. Wenn Sie von der Lawine erfasst werden, versuchen Sie, eine Schwimmbewegung auszuführen, um an der Oberfläche zu bleiben. Sobald die Lawine zum Stillstand kommt, versuchen Sie, eine Atemhöhle vor Ihrem Gesicht zu schaffen. Machen Sie auf sich aufmerksam, indem Sie schreien oder pfeifen. Die Alpenvereine geben wichtige Hinweise zum Verhalten im Lawinenfall. (Lesen Sie auch: Lawinentote österreich: Zahl der Opfer steigt auf…)

🚨 Zeugenaufruf

Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen zu den Lawinenabgängen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise können unter der Notrufnummer 133 abgegeben werden.

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Häufig gestellte Fragen

Was sind die Hauptursachen für Lawinenabgänge in Österreich?

Die Hauptursachen für Lawinenabgänge in Österreich sind Neuschnee, starke Winde, Temperaturänderungen und die Beschaffenheit des Schnees. Auch die Hangneigung und die Exposition spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Lawinen. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück Kalifornien: Acht Tote im Tahoe-Nationalwald)

Welche Rolle spielt der Lawinenwarndienst in Österreich?

Der Lawinenwarndienst in Österreich spielt eine zentrale Rolle bei der Beurteilung und Vorhersage der Lawinengefahr. Er sammelt Daten, analysiert die Schneeverhältnisse und gibt täglich Lawinenwarnberichte heraus, die für Wintersportler und die Bevölkerung von großer Bedeutung sind.

Wie kann man sich vor Lawinenunfällen schützen?

Um sich vor Lawinenunfällen zu schützen, ist es wichtig, sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinensituation zu informieren, die Lawinenwarnstufe zu beachten, die notwendige Ausrüstung mitzuführen und den Umgang damit zu beherrschen. Zudem sollte man keine unnötigen Risiken eingehen und sich von erfahrenen Bergführern begleiten lassen.

Welche Ausrüstung ist für eine Skitour im freien Gelände notwendig?

Für eine Skitour im freien Gelände ist eine Lawinenausrüstung bestehend aus Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel und Sonde unerlässlich. Zudem sollte man ein Erste-Hilfe-Set, ein Mobiltelefon und ausreichend Verpflegung und Getränke mitführen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, von einer Lawine verschüttet zu werden?

Die Wahrscheinlichkeit, von einer Lawine verschüttet zu werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Lawinengefahr, dem Verhalten im Gelände und der Ausrüstung. Durch eine sorgfältige Planung und Vorbereitung kann das Risiko jedoch deutlich reduziert werden.

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Symbolbild: Lawinen österreich (Bild: Picsum)

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