Die NASA Artemis Planänderung wirft Fragen auf: Was ändert sich im Mondprogramm? Wer ist betroffen? Warum diese Entscheidung? Die US-Raumfahrtbehörde modifiziert ihren Ansatz für das „Artemis“-Programm, indem die geplante Mondlandung von „Artemis 3“ verschoben und durch ein alternatives Weltraum-Docking-Manöver ersetzt wird. Ziel ist es, das Programm zu beschleunigen und möglicherweise sogar zwei Mondlandungsversuche im Jahr 2028 zu ermöglichen.

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Zusammenfassung
- „Artemis 3“-Mondlandung wird verschoben und durch ein Docking-Manöver ersetzt.
- „Artemis 2“-Mission bleibt bestehen, verzögert sich aber aufgrund technischer Probleme.
- Ziel ist es, das Programm zu beschleunigen und möglicherweise zwei Mondlandungen im Jahr 2028 durchzuführen.
- NASA-Chef Jared Isaacman kündigte die Änderungen auf einer Pressekonferenz an.
Welche Gründe gibt es für die NASA Artemis Planänderung?
Die NASA Artemis Planänderung wurde von NASA-Chef Jared Isaacman auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Demnach soll die ursprünglich für 2028 geplante Mondlandung der „Artemis 3“-Mission vorgezogen werden, allerdings in veränderter Form. Statt einer Landung auf dem Mond soll die „Orion“-Kapsel im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern andocken. Dies soll den Weg für möglicherweise zwei Mondlandungsversuche im Jahr 2028 ebnen.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA nimmt eine bedeutende Kurskorrektur in ihrem ambitionierten „Artemis“-Mondprogramm vor. Wie Stern berichtet, wird die ursprünglich für die „Artemis 3“-Mission geplante Mondlandung, die frühestens 2028 stattfinden sollte, durch ein alternatives Szenario ersetzt. Diese überraschende Wendung wurde von NASA-Chef Jared Isaacman auf einer Pressekonferenz verkündet.
Anstelle der direkten Mondlandung soll die „Orion“-Kapsel im Rahmen von „Artemis 3“ im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern zusammengeführt werden. Dieses Docking-Manöver soll bereits im kommenden Jahr stattfinden. Die NASA erhofft sich von dieser Planänderung eine Beschleunigung des gesamten Programms, mit dem Ziel, möglicherweise im Jahr 2028 sogar zwei Mondlandungsversuche („Artemis 4“ und „Artemis 5“) zu realisieren.
Das „Artemis“-Programm ist ein ehrgeiziges Projekt der NASA, das darauf abzielt, erstmals seit 1972 wieder Menschen auf den Mond zu bringen. Das Programm ist nach der griechischen Göttin Artemis benannt, der Zwillingsschwester des Apollo, was eine Anspielung auf das frühere Apollo-Mondprogramm ist. (Lesen Sie auch: Juan Carlos Rückkehr: Altkönig darf unter Auflagen…)
Die „Artemis 2“-Mission, die eine bemannte Umrundung des Mondes vorsieht, soll weiterhin wie geplant stattfinden, allerdings verzögert sie sich aufgrund von anhaltenden technischen Problemen. Die Besatzung für diese Mission besteht aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen. Sie sollen im Rahmen einer etwa zehntägigen Mission den Mond umrunden. Ein konkretes neues Startdatum für „Artemis 2“ steht noch nicht fest.
Die letzte bemannte Mondlandung fand im Dezember 1972 mit der Apollo 17-Mission statt. Seitdem hat kein Mensch mehr den Mond betreten. Das „Artemis“-Programm soll dies nun ändern und langfristig eine nachhaltige Präsenz auf dem Mond ermöglichen.
Welche technischen Herausforderungen verzögern das Programm?
Obwohl die NASA keine spezifischen technischen Probleme öffentlich genannt hat, die zu den Verzögerungen und der Planänderung geführt haben, ist bekannt, dass die Entwicklung des „Space Launch System“ (SLS), der Trägerrakete für die „Artemis“-Missionen, mit erheblichen Schwierigkeiten und Kosten verbunden ist. Auch die Entwicklung der Mondlandefähre, die von dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelt wird, hat sich verzögert.
Die Komplexität der Raumfahrttechnik und die hohen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit führen oft zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen bei solchen Projekten. Die NASA arbeitet intensiv daran, die technischen Herausforderungen zu bewältigen und das „Artemis“-Programm erfolgreich umzusetzen. Die offizielle Webseite der NASA bietet detaillierte Informationen zu den einzelnen Missionen und den beteiligten Technologien.
Die Entscheidung, die „Artemis 3“-Mission zu modifizieren, könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass die NASA flexibler auf unvorhergesehene Probleme reagieren und das Programm insgesamt beschleunigen möchte. Das Docking-Manöver im Weltraum könnte eine technisch weniger anspruchsvolle und damit schneller realisierbare Option darstellen. (Lesen Sie auch: Mette-Marit Sohn Anklage: U-Haft trotz Schwerer Vorwürfe)
Die Sicherheit der Astronauten hat bei allen Raumfahrtmissionen oberste Priorität. Die NASA unternimmt umfangreiche Anstrengungen, um alle Risiken zu minimieren und die Sicherheit der Besatzung zu gewährleisten.
Wie geht es mit dem „Artemis“-Programm weiter?
Trotz der Planänderung bleibt das langfristige Ziel des „Artemis“-Programms bestehen: die Rückkehr von Menschen auf den Mond und die Vorbereitung für zukünftige Missionen zum Mars. Die NASA plant, auf dem Mond eine dauerhafte Basis zu errichten, die als Ausgangspunkt für weitere Erkundungen des Weltraums dienen soll.
Die „Artemis“-Missionen sollen auch dazu beitragen, neue Technologien und Verfahren zu entwickeln, die für zukünftige Raumfahrtmissionen unerlässlich sind. Dazu gehören beispielsweise neue Lebenserhaltungssysteme, fortschrittliche Antriebstechnologien und innovative робототехника.
Die NASA arbeitet eng mit internationalen Partnern und privaten Unternehmen zusammen, um das „Artemis“-Programm erfolgreich umzusetzen. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und die Canadian Space Agency (CSA) sind wichtige Partner bei diesem ehrgeizigen Projekt. Die ESA beispielsweise liefert wichtige Komponenten für das „Orion“-Raumschiff und die geplante Mondstation „Gateway“.

Die NASA Artemis Planänderung zeigt, dass die Raumfahrtbehörde bereit ist, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und neue Wege zu gehen, um ihre Ziele zu erreichen. Das „Artemis“-Programm bleibt ein ambitioniertes und zukunftsweisendes Projekt, das die menschliche Erkundung des Weltraums vorantreiben soll. (Lesen Sie auch: Affe Punch: So Wurde ein Waisenaffe zum…)
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des „Artemis“-Programms?
Das Hauptziel des „Artemis“-Programms ist die Rückkehr von Menschen auf den Mond, insbesondere die erste Frau und die nächste Person of Color. Langfristig soll eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond etabliert und die Vorbereitung für zukünftige Missionen zum Mars vorangetrieben werden.
Warum wurde die „Artemis 3“-Mission geändert?
Die „Artemis 3“-Mission wurde geändert, um das gesamte Programm zu beschleunigen und möglicherweise im Jahr 2028 sogar zwei Mondlandungsversuche zu ermöglichen. Statt einer direkten Mondlandung soll die „Orion“-Kapsel im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern andocken.
Wann soll die „Artemis 2“-Mission starten?
Die „Artemis 2“-Mission, die eine bemannte Umrundung des Mondes vorsieht, soll so bald wie möglich starten. Aufgrund von technischen Problemen verzögert sich die Mission jedoch. Ein konkretes neues Startdatum steht noch nicht fest. (Lesen Sie auch: Suchbild Mittelalter: Finden Sie die Versteckten Figuren?)
Wer sind die Astronauten der „Artemis 2“-Mission?
Die Besatzung der „Artemis 2“-Mission besteht aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen. Sie sollen im Rahmen einer etwa zehntägigen Mission den Mond umrunden.
Welche Rolle spielen internationale Partner bei „Artemis“?
Internationale Partner wie die ESA, JAXA und CSA spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des „Artemis“-Programms. Sie liefern wichtige Komponenten für das „Orion“-Raumschiff, die geplante Mondstation „Gateway“ und andere Missionen.
Die NASA Artemis Planänderung mag kurzfristig einige Anpassungen erfordern, doch das übergeordnete Ziel, die Rückkehr zum Mond und die Vorbereitung für die Reise zum Mars, bleibt bestehen. Die Raumfahrtbehörde setzt weiterhin auf Innovation und internationale Zusammenarbeit, um die ambitionierten Ziele des „Artemis“-Programms zu verwirklichen.






