Ulrike Herrmann: Ihr neues Buch „Geld als Waffe“ prägt die Debatte 2026

Die deutsche Wirtschaftsjournalistin und Publizistin Ulrike Herrmann prägt im März 2026 mit ihrem neuesten Werk „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ die öffentliche Debatte maßgeblich. Am 25. März 2026, nur wenige Tage nach der Veröffentlichung ihres Buches am 12. März, steht Herrmanns analytischer Blick auf die Verflechtung von Ökonomie und globalen Konflikten im Mittelpunkt des Interesses. Sie ist bekannt für ihre kritischen Analysen des Kapitalismus und ihre Thesen zum „grünen Schrumpfen“.

Ulrike Herrmann ist eine deutsche Journalistin und Publizistin, geboren am 13. Januar 1964 in Hamburg. Sie ist seit dem Jahr 2000 als Wirtschaftskorrespondentin für die tageszeitung (taz) tätig. Herrmann hat sich durch zahlreiche Bestseller einen Namen gemacht, darunter „Das Ende des Kapitalismus“ (2022), und ist eine prominente Stimme in Diskussionen über Wirtschaft, Klimawandel und soziale Gerechtigkeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neues Buch „Geld als Waffe“: Ulrike Herrmanns aktuelles Buch, erschienen am 12. März 2026, analysiert die ökonomischen Grundlagen internationaler Konflikte und die Rolle des Geldes bei Krieg und Frieden.
  • Wirtschaftskorrespondentin der taz: Seit 2000 ist Ulrike Herrmann die renommierte Wirtschaftsjournalistin der tageszeitung (taz).
  • Bestsellerautorin: Ihr früheres Werk „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind“ (2022) erreichte Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
  • Kritik am Wachstum: Herrmann ist eine prominente Verfechterin des „grünen Schrumpfens“ und argumentiert, dass nachhaltiger Klimaschutz nur ohne ständiges Wirtschaftswachstum möglich ist.
  • Geopolitische Analysen: In „Geld als Waffe“ beleuchtet sie, wie ökonomische Zwänge die Handlungen von Großmächten wie Russland und China prägen und militärische Aggression begünstigen.
  • Öffentliche Auftritte: Im Frühjahr 2026 nimmt Ulrike Herrmann an mehreren Lesungen und Diskussionen teil, unter anderem auf der Leipziger Buchmesse und in Berlin und Freiburg.

Ulrike Herrmanns neues Buch: „Geld als Waffe“

Am 12. März 2026 veröffentlichte Ulrike Herrmann ihr mit Spannung erwartetes Buch „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ im Kiepenheuer & Witsch Verlag. In diesem Werk widmet sich die Ökonomin der komplexen Frage, wie Kriege entstehen und unter welchen Bedingungen Frieden möglich ist. Ihre zentrale These ist, dass die Gründe für internationale Konflikte oft nicht allein historisch, psychologisch oder politisch sind, sondern maßgeblich durch ökonomische Faktoren bestimmt werden.

Ulrike Herrmann beleuchtet, wie wirtschaftliche Strukturen und Zwänge das Handeln von Staaten prägen und in manchen Fällen sogar militärische Aggressionen begünstigen können. Sie bietet einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der neuen Weltordnung und analysiert die hohe Kriegsgefahr in der gegenwärtigen Situation. Das Buch soll aufzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten Europa hat, um den Frieden zu sichern und die Wirtschaft nicht dem Markt, sondern politischen und sozialen Interessen unterzuordnen.

Biografie und Werdegang von Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann wurde am 13. Januar 1964 in Hamburg geboren. Ihre Ausbildung umfasst eine Bankkaufmannslehre bei der Bayerischen Vereinsbank sowie ein Volontariat an der renommierten Henri-Nannen-Schule. Anschließend studierte sie Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Nach ihrem Studium war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der gemeinnützigen Körber-Stiftung tätig und arbeitete als Pressesprecherin der damaligen Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager (Bündnis 90/Die Grünen).

Seit dem Jahr 2000 ist Ulrike Herrmann als Wirtschaftsredakteurin und -korrespondentin für die tageszeitung (taz) in Berlin tätig. Dort leitete sie zunächst die Meinungsredaktion und war Parlamentskorrespondentin, bevor sie 2006 Wirtschaftskorrespondentin wurde. Von 2008 bis 2014 war sie zudem Mitglied des Vorstands der taz-Verlagsgenossenschaft. Ihre journalistische Arbeit zeichnet sich durch kritischen und pointierten Wirtschaftsjournalismus aus, wofür sie unter anderem 2015 mit dem Preis für Wirtschaftspublizistik der Keynes-Gesellschaft und 2019 mit dem Otto-Brenner-Preis Spezial ausgezeichnet wurde.

Wachstumskritik und „Das Ende des Kapitalismus“

Eines der zentralen Themen, mit denen sich Ulrike Herrmann intensiv auseinandersetzt, ist die Wachstumskritik und die Forderung nach einem „grünen Schrumpfen“. In ihrem 2022 erschienenen Bestseller „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“ argumentiert sie eindringlich, dass die Menschheit den Planeten ruiniert und ein schnelles, kontrolliertes Übergehen in eine „Überlebenswirtschaft“ notwendig ist.

Herrmann vertritt die Auffassung, dass der Kapitalismus, der der „Logik der Krebszelle“ folge, nicht mit den Anforderungen des Klimaschutzes vereinbar sei. Sie schlägt vor, dass die Zukunft ohne ständiges Wachstum, ohne übermäßigen Konsum, ohne viele Autos und Flugzeuge und mit deutlich reduziertem Fleischkonsum aussehen müsste. Trotz dieser radikalen Forderungen verteidigt sie in ihren Werken auch die Errungenschaften des Kapitalismus, wie die Steigerung des Wohlstands und die Verbesserung der Versorgung, betont aber die Dringlichkeit einer Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsform.

Ulrike Herrmann in der Öffentlichkeit: Termine 2026

Angesichts der Veröffentlichung von „Geld als Waffe“ ist Ulrike Herrmann im Frühjahr und Herbst 2026 auf zahlreichen Veranstaltungen präsent. Ihr taz Talk auf der Leipziger Buchmesse am 21. März 2026 zum Thema „Geld als Waffe“ zog bereits große Aufmerksamkeit auf sich. Weiterhin sind Lesungen und Diskussionen geplant, unter anderem am 16. April 2026 in Freiburg in der Aula der Universität und am 29. April 2026 in der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda in Berlin. Am 11. Mai 2026 wird sie im Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel in Berlin zu Gast sein. Diese Termine bieten interessierten Bürgern die Möglichkeit, direkt mit Ulrike Herrmann über ihre provokanten Thesen ins Gespräch zu kommen.

Besucher können sich bei diesen Veranstaltungen einen tiefen Einblick in die Zusammenhänge von Wirtschaft und Machtpolitik verschaffen, wie sie Ulrike Herrmann in ihrem neuen Buch darlegt. Weitere Informationen zu ihren öffentlichen Auftritten finden sich auf den Seiten ihres Verlags Kiepenheuer & Witsch.

Ulrike Herrmanns Analyse von China und Russland

In „Geld als Waffe“ analysiert Ulrike Herrmann detailliert die ökonomischen Strukturen und Entwicklungen Russlands und Chinas. Am Beispiel Russlands zeigt sie auf, wie die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes permanente militärische Eskalationen auch in Zukunft wahrscheinlich macht. Sie argumentiert, dass Russland sich ein Ende des Krieges momentan gar nicht leisten kann, da die Wirtschaft längst auf Kriegswirtschaft umgestellt wurde.

Bezüglich Chinas Aufstieg zur Supermacht beschreibt Herrmann, wie Präsident Xi Jinping das Land in eine ökonomische Sackgasse geführt hat. Diese interne Krise versuche er durch aggressive Außenpolitik, beispielsweise gegenüber Taiwan, zu überdecken. Die Ulrike Herrmann stellt in ihren Analysen die entscheidende Verbindung zwischen ökonomischen Zwängen und geopolitischen Spannungen her und beleuchtet, welche Konsequenzen sich daraus für Europa ergeben, wenn die Sicherung des Friedens nicht ausschließlich dem Markt überlassen werden soll. Diese Perspektive ist besonders relevant im Kontext aktueller geopolitischer Ereignisse, wie etwa den Spannungen um die Insel Kharg, die als potenzielles Ziel einer US-Militäroperation im Iran diskutiert wird. Mehr dazu finden Sie hier: Insel Kharg als Ziel? US-Militäroperation im Iran Denkbar.

Die Bedeutung von Ulrike Herrmann für die Debatte

Ulrike Herrmann hat sich als eine der profiliertesten Wirtschaftsjournalistinnen Deutschlands etabliert. Ihre Fähigkeit, komplexe ökonomische Zusammenhänge verständlich und pointiert darzustellen, macht sie zu einer wichtigen Stimme in der öffentlichen Diskussion. Insbesondere ihre Thesen zur Notwendigkeit eines Systemwandels angesichts des Klimawandels und ihre jüngsten Analysen zur Rolle der Wirtschaft in geopolitischen Konflikten fordern zum Nachdenken auf und stoßen weitreichende Debatten an. Ihre Artikel in der taz und ihre Bücher erreichen ein breites Publikum und beeinflussen die Meinungsbildung maßgeblich.

Die Aktualität ihrer Arbeit wird durch die anhaltende Relevanz von Themen wie Klimakrise, Energieversorgung und internationale Sicherheitsfragen unterstrichen. Sie ist regelmäßig Gast in Radio- und Fernsehsendungen wie dem Presseclub und bei Phoenix, wo sie ihre Ansichten darlegt und verteidigt. Die Debatte um die Zukunft des Kapitalismus und die Verknüpfung von Wirtschaft und Frieden, die Ulrike Herrmann so prägnant formuliert, ist entscheidend für das Verständnis der Herausforderungen unserer Zeit. Ein weiteres Beispiel für die Komplexität wirtschaftlicher und politischer Entscheidungen ist die Diskussion um die Migros Umstrukturierung: Migros Umstrukturierung: Wohin Steuert der Detailhändler?.

Ulrike Herrmann: Geld als Waffe – taz Talk meets Buchmesse Leipzig 2026 (Quelle: taz. die tageszeitung, YouTube)

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Ulrike Herrmann

Wofür ist Ulrike Herrmann bekannt?
Ulrike Herrmann ist eine bekannte deutsche Wirtschaftsjournalistin und Publizistin, die vor allem für ihre kritischen Analysen des Kapitalismus, ihre Forderung nach „grünem Schrumpfen“ und ihre Bestseller wie „Das Ende des Kapitalismus“ und „Geld als Waffe“ bekannt ist.
Wann erschien Ulrike Herrmanns neues Buch „Geld als Waffe“?
Ulrike Herrmanns neues Buch „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ erschien am 12. März 2026.
Was sind die Hauptthesen von „Geld als Waffe“?
In „Geld als Waffe“ argumentiert Ulrike Herrmann, dass ökonomische Faktoren oft entscheidend für das Entstehen und die Beendigung internationaler Konflikte sind. Sie analysiert die Verflechtung von Wirtschaft und Machtpolitik am Beispiel Russlands und Chinas und die daraus resultierenden Konsequenzen für Europa.
Wo arbeitet Ulrike Herrmann als Journalistin?
Ulrike Herrmann ist seit dem Jahr 2000 als Wirtschaftsredakteurin und -korrespondentin für die tageszeitung (taz) tätig.
Was bedeutet „grünes Schrumpfen“ nach Ulrike Herrmann?
„Grünes Schrumpfen“ ist Ulrike Herrmanns Konzept, das besagt, dass angesichts der Klimakrise ein kontrolliertes Schrumpfen der Wirtschaft notwendig ist, um die Umwelt zu schützen. Sie fordert eine Abkehr vom ständigen Wachstum und eine „Überlebenswirtschaft“ mit weniger Konsum und Ressourcenverbrauch.
Welche Auszeichnungen hat Ulrike Herrmann erhalten?
Ulrike Herrmann wurde 2015 mit dem Preis für Wirtschaftspublizistik der Keynes-Gesellschaft und 2019 mit dem Otto-Brenner-Preis Spezial für ihren kritischen Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Fazit: Ulrike Herrmann – Eine prägende Stimme in bewegten Zeiten

Ulrike Herrmann bleibt auch im Jahr 2026 eine der wichtigsten und kritischsten Stimmen in der deutschen Wirtschafts- und Gesellschaftsdebatte. Mit ihrem neuen Buch „Geld als Waffe“ liefert sie eine tiefgreifende Analyse der ökonomischen Dimensionen globaler Konflikte, die zum Nachdenken anregt und die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels unterstreicht. Ihre konsistente Forderung nach einem „grünen Schrumpfen“ und ihre detaillierten Einblicke in die Verflechtung von Wirtschaft und Politik machen ihre Beiträge unverzichtbar für das Verständnis unserer komplexen Welt.

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von der Redaktion von news-7.de verfasst. Unsere Journalisten sind darauf spezialisiert, komplexe wirtschaftliche und politische Themen präzise und faktenbasiert aufzubereiten. Mit einem Fokus auf E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) stellen wir sicher, dass Sie stets verlässliche Informationen erhalten.

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