Marco Odermatt verpasste bei der Olympia-Abfahrt in Peking 2022 knapp eine Medaille. Trotz hoher Erwartungen und einer starken Leistung reichte es am Ende nur für den vierten Platz. Der Schweizer zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis, konnte sich den verpassten Podestplatz aber nicht sofort erklären. Odermatt Olympia Abfahrt steht dabei im Mittelpunkt.

Odermatt hadert mit verpasster Olympia-Medaille
Die Enttäuschung stand Marco Odermatt ins Gesicht geschrieben. Der Schweizer, als einer der Favoriten in die Olympia-Abfahrt von Peking gegangen, musste sich am Ende mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Ein Resultat, das den hohen Erwartungen und Ambitionen des Nidwaldners nicht gerecht wurde. „Der 4. Platz bei Olympia ist schon sch…“, kommentierte Odermatt gegenüber SRF, auf dessen Meldung dieser Artikel basiert.
Odermatt, der in den Wochen zuvor mit starken Leistungen im Weltcup überzeugt hatte, fand nach dem Rennen keine unmittelbare Erklärung für das Verpassen einer Medaille. „Ich bin gut gefahren, aber es hat nicht gereicht“, so der erste Kommentar des Schweizers. Die Bedingungen in Peking waren anspruchsvoll, die Piste eisig und wellig. Viele Fahrer hatten mit den Verhältnissen zu kämpfen, was zu einigen Überraschungen im Klassement führte. (Lesen Sie auch: Olympia Abfahrt Herren: Von Allmen Holt Gold,…)
Zusammenfassung
- Marco Odermatt belegte bei der Olympia-Abfahrt in Peking den vierten Platz.
- Der Schweizer konnte sich das Verpassen einer Medaille nicht sofort erklären.
- Die Bedingungen in Peking waren anspruchsvoll und die Piste eisig.
- Odermatt gehört weiterhin zu den Top-Favoriten im Ski-Weltcup.
Wie lief das Rennen aus Odermatts Sicht?
Marco Odermatt startete mit einer hohen Startnummer ins Rennen, was in der Abfahrt oft ein Nachteil sein kann, da die Piste im Laufe des Rennens tendenziell schlechter wird. Dennoch zeigte er eine couragierte Fahrt, riskierte viel und konnte im oberen Teil der Strecke eine gute Zeit setzen. Im Mittelteil verlor er jedoch etwas an Geschwindigkeit, was sich am Ende als entscheidend herausstellen sollte.
Im Ziel angekommen, war die Enttäuschung groß. Odermatt wusste, dass er eine gute Leistung gezeigt hatte, aber es reichte nicht, um aufs Podest zu fahren. Die Konkurrenz war stark, und am Ende waren andere Fahrer an diesem Tag einfach schneller. Der Schweizer haderte vor allem mit dem Mittelteil seiner Fahrt, wo er wertvolle Zeit verloren hatte.
Die Konkurrenz war stark
Die Olympia-Abfahrt von Peking war ein Rennen der Überraschungen. Neben Marco Odermatt galten auch andere Fahrer als Medaillenanwärter. Am Ende setzte sich jedoch ein anderer Athlet durch, der mit einer herausragenden Leistung überraschte. Die Leistungsdichte im Ski-Weltcup ist enorm hoch, und so kann es immer wieder zu unerwarteten Ergebnissen kommen. (Lesen Sie auch: 1. Olympia-Abfahrtstraining – Odermatt und Teamkollegen mit…)
Die Bedingungen in Peking trugen ebenfalls dazu bei, dass das Rennen unberechenbar war. Die eisige Piste und die schwierigen Lichtverhältnisse stellten die Fahrer vor große Herausforderungen. Einige Athleten kamen mit den Verhältnissen besser zurecht als andere, was sich im Endergebnis widerspiegelte. Die FIS (Fédération Internationale de Ski) hatte im Vorfeld versucht, die Piste bestmöglich vorzubereiten, aber die Wetterbedingungen machten dies nicht einfach.
Was bedeutet das Ergebnis für Odermatt?
Auch wenn der vierte Platz bei den Olympischen Spielen eine Enttäuschung für Marco Odermatt war, so ändert dies nichts an seiner Ausnahmestellung im Ski-Weltcup. Der Schweizer gehört weiterhin zu den besten Skirennfahrern der Welt und hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Erfolge gefeiert.
Die Olympia-Abfahrt von Peking war für Odermatt eine wertvolle Erfahrung, aus der er lernen kann. Er wird das Rennen analysieren und versuchen, seine Fehler zu erkennen, um in Zukunft noch besser zu werden. Der Fokus des Schweizers liegt nun auf den kommenden Weltcuprennen, wo er wieder angreifen und um Siege kämpfen will. Odermatt hat das Potenzial, in den nächsten Jahren noch viele weitere Erfolge zu feiern. (Lesen Sie auch: Olympia: Vor Abfahrt Männer – Eine Quote…)
Wie geht es für Odermatt weiter?
Nach den Olympischen Spielen in Peking konzentriert sich Marco Odermatt auf die restliche Saison im Ski-Weltcup. Der Schweizer will in den verbleibenden Rennen noch einmal angreifen und seine Führung im Gesamtweltcup ausbauen. Odermatt hat sich zum Ziel gesetzt, den Gesamtweltcup zu gewinnen, was für ihn ein großer Erfolg wäre.

Neben dem Gesamtweltcup will Odermatt auch in den einzelnen Disziplinen weitere Erfolge feiern. Er gehört zu den besten Fahrern im Riesenslalom und im Super-G und hat das Potenzial, auch in diesen Disziplinen Rennen zu gewinnen. Der Schweizer ist hochmotiviert und will in den kommenden Jahren noch viele weitere Titel und Medaillen holen. Ein langfristiges Ziel ist natürlich die Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm, wo er vor heimischem Publikum um Gold kämpfen möchte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits, wie auch auf der Webseite von Swiss-Ski nachzulesen ist.
Marco Odermatt hat sich nach dem enttäuschenden vierten Platz bei der Olympia Abfahrt in Peking schnell wieder gefangen. Er blickt nach vorne und konzentriert sich auf die kommenden Aufgaben. Der Schweizer ist ein Kämpfer und wird alles daran setzen, seine Ziele zu erreichen. Auch wenn es in Peking nicht für eine Medaille gereicht hat, so hat er gezeigt, dass er zu den besten Skirennfahrern der Welt gehört. Die Zukunft gehört ihm. (Lesen Sie auch: Umfrage zu Olympia 2026 – Schliesst Odermatt…)






