Highguard-Flop: Kritik an Shooter nach Entlassungen

Der Free-to-Play-Shooter Highguard sieht sich mit erheblichen Problemen konfrontiert. Nach einem schwachen Start musste das verantwortliche Studio Wildlight Entertainment einen Teil seiner Belegschaft entlassen. Dies führte zu Kritik an dem Spiel selbst, aber auch an der Art und Weise, wie es im Vorfeld beworben wurde.

Symbolbild zum Thema Shooter
Symbolbild: Shooter (Bild: Pexels)

Hintergrund: Was ist Highguard?

Highguard ist ein sogenannter „Raid-Shooter“, ein Subgenre, das Elemente von klassischen Shootern mit denen von teambasierter Kooperation und looter-shootern verbindet. Das Spiel wurde von Wildlight Entertainment entwickelt und sollte als Free-to-Play-Titel ein breites Publikum ansprechen. Die Erwartungen waren hoch, insbesondere nachdem Highguard als große Enthüllung („One more thing“) bei den Game Awards 2025 präsentiert wurde. Das Genre der Shooter ist hart umkämpft, mit etablierten Titeln wie Counter-Strike, Call of Duty und Battlefield, die den Markt dominieren. (Lesen Sie auch: Deanna Stellato Dudek: -: Eiskunstlauf-Sensation mit 42)

Aktuelle Entwicklung: Entlassungen und Kritik

Die Realität sah jedoch anders aus. Wie ComputerBase berichtet, sanken die Spielerzahlen von Highguard kurz nach dem Start rapide. Zu Spitzenzeiten spielten kaum noch 1.500 Nutzer gleichzeitig auf dem PC. Dies führte zu finanziellen Schwierigkeiten für Wildlight Entertainment, die schließlich in Entlassungen mündeten. Ehemalige Angestellte berichteten auf Karriereportalen und in sozialen Netzwerken von den Entlassungen und davon, dass ein Großteil des Teams gehen musste. Das Studio selbst bestätigte lediglich, dass „eine Reihe von Teammitgliedern“ entlassen worden seien, und betonte, dass eine „Kernmannschaft“ weiterhin an der Verbesserung von Highguard arbeite.

Kritik an Geoff Keighley und den Game Awards

Die Entlassungen bei Wildlight Entertainment haben auch eine Debatte über die Rolle von Geoff Keighley, dem Moderator und Produzenten der Game Awards, ausgelöst. Einige Spieler werfen ihm vor, durch sein öffentliches Interesse an Highguard und die Präsentation des Spiels bei den Game Awards 2025 zu dem späteren Misserfolg beigetragen zu haben. Wie PLAY3.DE berichtet, wurde Keighley in den sozialen Medien sogar ein persönliches finanzielles Interesse unterstellt. Michael Douse, Publishing-Director von Larian Studios, verteidigte Keighley jedoch und wies die Vorwürfe zurück. (Lesen Sie auch: Sporting – Famalicão: gegen: Ioannidis fraglich)

Spielerzahlen im Sinkflug

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Spielerzahlen von Highguard auf dem PC:

ZeitpunktSpitzenspielerzahl
Launch (Januar 2026)Unbekannt (aber höher als aktuell)
Mitte Februar 2026Ca. 1.500

Was bedeutet das für die Zukunft von Highguard?

Die Zukunft von Highguard ist ungewiss. Obwohl das Studio betont, dass eine Kernmannschaft weiterhin an dem Spiel arbeitet, sind die niedrigen Spielerzahlen und die Entlassungen ein deutliches Zeichen für die schwierige Lage.Die Konkurrenz im Free-to-Play-Shooter-Markt ist enorm, und Highguard muss sich von der Masse abheben, um langfristig erfolgreich zu sein. Ob dies gelingt, ist fraglich. (Lesen Sie auch: Napoli – Roma: gegen: Spitzenspiel endet mit…)

Alternativen im Shooter-Genre

Für Spieler, die auf der Suche nach Alternativen zu Highguard im Shooter-Genre sind, gibt es eine Vielzahl von Optionen. Beliebte Titel wie „Apex Legends“ und „Fortnite“ bieten ebenfalls Free-to-Play-Erlebnisse mit einem Fokus auf Teamwork und kompetitivem Gameplay. Auch etablierte Serien wie „Call of Duty“ und „Battlefield“ bieten regelmäßig neue Ableger und Updates, die ein breites Publikum ansprechen.

Detailansicht: Shooter
Symbolbild: Shooter (Bild: Pexels)
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