„Oderbruch“: Neue Staffel der Mystery-Serie im ersten

Die zweite Staffel der Mystery-Serie „Oderbruch“ ist gestartet. Nach dem Erfolg der ersten Staffel in der ARD-Mediathek, wo sie fast 13 Millionen Abrufe erreichte, wurden die ersten beiden Folgen nun auch im Ersten ausgestrahlt. Allerdings tat sich die Serie im linearen Fernsehen schwer, wie DWDL berichtet.

Symbolbild zum Thema Oderbruch
Symbolbild: Oderbruch (Bild: Picsum)

Hintergrund: Der Erfolg von „Oderbruch“

Die erste Staffel von „Oderbruch“ spielte in einer menschenleeren deutsch-polnischen Grenzregion und vermischte Mystery-Elemente mit einer Krimi-Handlung. Das Creatoren-Trio Arend Remmers, Adolfo J. Kolmerer und Christian Alvart schufen einen Kosmos, der offenbar den Nerv des Publikums traf. Die düsteren Schauplätze im Oderbruch trugen zur Atmosphäre der Serie bei. Für die Dreharbeiten zur zweiten Staffel kamen laut ARD Mediathek auch karge Wüstenlandschaften Spaniens zum Einsatz. (Lesen Sie auch: Paul Ronzheimer: Bürgergeld-Debatte durch TV-Reportage neu)

Aktuelle Entwicklung: Quoten im linearen Fernsehen

Trotz des Erfolgs in der Mediathek blieben die Zuschauerzahlen im linearen Fernsehen zunächst überschaubar. Am 22. Februar 2026 erreichte die erste Folge ab 22:07 Uhr lediglich 1,16 Millionen Zuschauer. Die „Tagesthemen“ zuvor hatten noch 3,44 Millionen Menschen vor den Bildschirmen gehalten. Der Marktanteil von „Oderbruch“ lag bei 6,5 Prozent, die zweite Folge erreichte sogar nur 5,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Marktanteile mit 3,4 und 3,3 Prozent noch geringer. Die ARD setzt jedoch weiterhin auf die non-lineare Nutzung in der Mediathek.

Handlung der zweiten Staffel

In der zweiten Staffel werden die Vampir-Geschwister Maggie (Karoline Schuch) und Kai (Julius Gause) von Gejagten zu Jägern. Sie kämpfen gegen ihre eigene Daseinsform, um dem mörderischen Hunger nach Menschenblut ein Ende zu setzen. Ein mittelalterlicher Geheimorden verstrickt die beiden in einen Kampf zwischen Überleben und dem Aussterben ihrer Art. Zum Ensemble gehören neben Karoline Schuch, Julius Gause und Lucas Gregorowicz auch Bettina Wegner und Volkmar Kleinert. Verstärkung erhält der Cast durch Martin Feifel, Sabin Tambrea und Emily Kusche. (Lesen Sie auch: Discord verzögert Altersverifizierung nach Nutzerprotesten)

Reaktionen und Einordnung

Der Erfolg von „Oderbruch“ zeigt, dass das Vampirgenre weiterhin populär ist. STERN.de bezeichnete „Oderbruch 2“ als eine großartige Neuerzählung des Stoffes. Sabin Tambrea, der einen Vampir spielt, stammt gebürtig aus Transsilvanien, was der Rolle eine besondere Note verleiht.

Oderbruch: Was bedeutet der Erfolg für die ARD?

Für die ARD ist der Erfolg von „Oderbruch“ in der Mediathek ein wichtiger Indikator dafür, dass sich Investitionen in hochwertige Serien lohnen, auch wenn die Quoten im linearen Fernsehen nicht immer den Erwartungen entsprechen. Die Mediathek wird zunehmend wichtiger für die Sender, um ein jüngeres Publikum zu erreichen. „Oderbruch“ könnte hier als Vorbild für andere Projekte dienen.Sollte die Serie dort erneut erfolgreich sein, ist eine dritte Staffel nicht ausgeschlossen. Die ARD wird die Zuschauerzahlen genau beobachten und entscheiden, ob sich eine Fortsetzung lohnt. (Lesen Sie auch: Sporting – Estoril: Lissabon gegen: Aktuelles Spiel)

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FAQ zu Oderbruch

Weitere Informationen zum Oderbruch finden sich auf der offiziellen Website des Oderbruchmuseums Altranft.

Illustration zu Oderbruch
Symbolbild: Oderbruch (Bild: Picsum)

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