Olivenöl-Test: Viele Produkte fallen bei Stiftung Warentest

Olivenöl ist ein fester Bestandteil vieler Küchen, doch die Qualität der Produkte variiert stark. Stiftung Warentest hat aktuell 25 Olivenöle unter die Lupe genommen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Viele Produkte fallen durch, darunter auch beliebte Olivenöle von Aldi.

Symbolbild zum Thema Olivenöl
Symbolbild: Olivenöl (Bild: Picsum)

Hintergrund: Was macht ein gutes Olivenöl aus?

Die Güteklasse „Nativ Extra“ bezeichnet Olivenöl von höchster Qualität. Es muss aus erster Kaltpressung stammen und darf nur einen geringen Säuregehalt aufweisen. Sensorische Tests spielen ebenfalls eine wichtige Rolle: Ein gutes Olivenöl sollte fruchtig, bitter und scharf schmecken. Die Europäische Union hat Qualitätsstandards für Olivenöl festgelegt, die von Herstellern eingehalten werden müssen. Mehr Informationen dazu bietet die Webseite der Europäischen Kommission. (Lesen Sie auch: Störung PlayStation Network: im: Spieler melden Probleme)

Aktuelle Entwicklung: Stiftung Warentest kürt nur wenige Sieger

Von den 25 getesteten Olivenölen erhielten lediglich vier die Note „gut“. Acht Produkte fielen sogar mit „mangelhaft“ durch, da sie entweder mit Schadstoffen belastet waren oder geschmackliche Mängel aufwiesen. Besonders überraschend: Zwei Olivenöl-Bestseller von Aldi, die Bio-Eigenmarke (ehemals Gut Bio) und die Eigenmarke Bellasan, erhielten von Stiftung Warentest die Note 5 („mangelhaft“). Wie Joyn berichtet, setzt sich damit der Negativtrend der vergangenen Jahre fort, bei dem die Mehrheit der Öle nur im Mittelfeld landet.

Auch in der Schweiz wurden Olivenöle getestet. Wie der Beobachter schreibt, schnitt der Detailhändler Denner nicht gut ab, wie schon zuvor beim Kassensturz-Test. Nur vier von 25 geprüften Olivenölen verdienten die Note «Gut». Erfreulich war das Testurteil für die Migros: Sie erhielt zweimal die Note «gut». Das Bio-Olivenöl nativ extra von Alnatura erhielt von allen 25 getesteten Ölen die beste Note. (Lesen Sie auch: Mario Götze Eintracht Frankfurt: überraschend aus Kader)

Reaktionen und Einordnung

Das Ergebnis des Olivenöl-Tests von Stiftung Warentest zeigt, dass teuer nicht automatisch gut bedeutet. Viele Verbraucher greifen zu bekannten Marken oder Bio-Produkten, in der Annahme, dass diese von hoher Qualität sind. Der Test beweist jedoch, dass auch günstige Olivenöle gut sein können und teure Produkte Mängel aufweisen können. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen und sich vor dem Kauf zu informieren. Eine umfassende Übersicht über Olivenöle bietet beispielsweise Wikipedia.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Verbraucher sollten sich nicht blind auf Güteklassen oder Markennamen verlassen, sondern die Testergebnisse von unabhängigen Instituten wie Stiftung Warentest berücksichtigen. Achten Sie beim Kauf auf die sensorischen Eigenschaften des Olivenöls: Riechen und schmecken Sie, ob es fruchtig, bitter und scharf ist. Ein gutes Olivenöl zeichnet sich durch einen ausgewogenen Geschmack und eine hohe Qualität aus. Es empfiehlt sich, verschiedene Sorten auszuprobieren, um den persönlichen Favoriten zu finden. (Lesen Sie auch: Debora Silvestri stürzt bei Milano-Sanremo: Radsportwelt)

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Häufig gestellte Fragen zu olivenöl

Olivenöl-Test: Ergebnisse im Überblick

ProduktAnbieterBewertung
Bio-Olivenöl nativ extraAlnatura (Migros)Gut
Natives Olivenöl extra originaleBertolli (Migros)Gut
Natives Bio-Olivenöl extra verginePrimadonna (Lidl)Befriedigend
Olivenöl nativ extra verginePrimadonna (Lidl)Ausreichend
Bio-Eigenmarke (ehemals Gut Bio)AldiMangelhaft
Eigenmarke BellasanAldiMangelhaft

Hinweis: Die Tabelle stellt eine Zusammenfassung der in den Quellen genannten Testergebnisse dar. Es werden nicht alle getesteten Produkte aufgeführt.

Illustration zu Olivenöl
Symbolbild: Olivenöl (Bild: Picsum)

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