Selina Egle holt Bronze im Rodel-Doppelsitzer bei Olympia

Selina Egle und Lara Kipp haben bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina d’Ampezzo die Bronzemedaille im Rodel-Doppelsitzer gewonnen. Das Duo musste sich am Mittwoch nur den deutschen Konkurrentinnen geschlagen geben. Für Österreich ist es die erste Medaille im Rodel-Doppelsitzer der Frauen bei Olympischen Spielen.

Symbolbild zum Thema Selina Egle
Symbolbild: Selina Egle (Bild: Pexels)

Hintergrund zu Selina Egle und Lara Kipp

Selina Egle und Lara Kipp bilden seit einigen Jahren ein erfolgreiches Rodel-Doppelsitzer-Team. Die beiden Tirolerinnen feierten in der Saison 2024/25 ihren bisher größten Erfolg mit dem Gewinn des Gesamtweltcups. Zudem standen sie in dieser Saison bei 15 Weltcup-Rennen immer auf dem Podest. Dreimal konnten sie sich ganz oben platzieren: in Lake Placid, Sigulda und Oberhof. Diese Erfolge machten sie zu Mitfavoritinnen für die Olympischen Spiele 2026 in Cortina d’Ampezzo. Mehr Informationen zum Rodelsport bietet die offizielle Seite des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL). (Lesen Sie auch: Olympische Winterspiele 2026: Eishockey-Favoriten)

Aktuelle Entwicklung bei Olympia 2026

Nachdem es in den Einsitzer-Bewerben eine gemischte Bilanz für Österreich gab – Jonas Müller gewann Silber, während die Damen überraschend leer ausgingen – konnten Selina Egle und Lara Kipp im Doppelsitzer die Erwartungen erfüllen. Wie sport.ORF.at berichtet, galten Egle/Kipp im Vorfeld als Favoritinnen. Dieser Rolle wurden sie mit dem Gewinn der Bronzemedaille gerecht. Auch die Männer, Wolfgang Kindl und Thomas Steu sowie Juri Gatt und Riccardo Schöpf, haben im Doppelsitzer noch Chancen auf eine Medaille. Laut Kronen Zeitung liegen Steu/Kindl auf Medaillenkurs.

Das Rennen im Detail

Selina Egle und Lara Kipp zeigten im entscheidenden Rennen starke Nerven und konnten ihre Trainingsleistungen bestätigen. In den sechs Trainingsläufen in Cortina erzielten die Tirolerinnen zweimal Bestzeit. Am Ende reichte es für den dritten Platz, was im Lager der beiden Athletinnen für große Freude sorgte. Die Konkurrenz war jedoch stark, insbesondere die deutschen Teams präsentierten sich in Topform. Die Leistung der Österreicherinnen ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass es sich um die Premiere des Frauen-Doppelsitzers bei Olympischen Spielen handelte. (Lesen Sie auch: Bayern – RB Leipzig: gegen: Pokal-Auslosung überschattet)

Reaktionen und Stimmen

Die Bronzemedaille von Selina Egle und Lara Kipp wurde in Österreich euphorisch aufgenommen. Experten lobten die Konstanz und Nervenstärke des Duos. Auch die Trainer zeigten sich zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. Es wurde betont, dass die beiden Athletinnen in den vergangenen Jahren hart gearbeitet haben und sich ihren Erfolg verdient haben. Die Medaille ist ein wichtiger Erfolg für den österreichischen Rodelsport und ein Ansporn für die kommenden Wettkämpfe.

Selina Egle und Lara Kipp: Was bedeutet der Erfolg?

Der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen ist ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Selina Egle und Lara Kipp. Er festigt ihre Position als eines der besten Rodel-Doppelsitzer-Teams der Welt. Zudem ist die Medaille ein wichtiges Signal für den Nachwuchs im österreichischen Rodelsport. Sie zeigt, dass man mit harter Arbeit und Talent auch international erfolgreich sein kann.Das Potential für weitere Erfolge ist definitiv vorhanden. Informationen zu zukünftigen Olympischen Spielen sind auf der offiziellen Webseite des IOC zu finden. (Lesen Sie auch: K Nuis: Kjeld: Drama und Familienglück)

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Symbolbild: Selina Egle (Bild: Pexels)
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