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Eine Simulationsrechnung zeigt auf, was die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Rentenkasse bewirken würde. Warum das kein Patentrezept ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Pension beträgt Stand Anfang 2023 im Durchschnitt 3240 Euro monatlich – mehr als doppelt so viel wie die gesetzliche Brutto-Rente.
- Indirekt finanzieren Beamte und Selbstständige die Rentenversicherung trotzdem mit: durch den jährlichen Zuschuss aus Steuermitteln in Höhe von derzeit 116 Milliarden Euro.
- Eine Simulationsrechnung zeigt auf, was die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Rentenkasse bewirken würde.
- Zumal der Staat den Beamten wohl wie den Angestellten des öffentlichen Dienstes ergänzend zur normalen Rente eine Zusatzversorgung zahlen würde.
- Rente im Überblick
Dieser Text erschien zuerst im Juni 2024.
Quelle: Stern.de
Inhaltsverzeichnis
Eine Simulationsrechnung zeigt auf, was die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Rentenkasse bewirken würde. Warum das kein Patentrezept ist.
Der Sachverständigenrat hat es ausgerechnet: Bezöge man Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung ein, würden sich in den 2030er-Jahren „geringe, aber günstige Effekte“ zeigen. Gingen die ersten von ihnen in den Ruhestand, nähme die Entlastung wieder ab. Im Jahr 2080 hätte die Einbeziehung aber noch geringe positive Wirkungen. Auch eine Ausweitung auf künftige rente-faellt-weg-wen-betrifft-das/“ title=“Steuern: Die Doppelbesteuerung der Rente fällt weg: Wen betrifft das?“>Beamte könnte die Rentenkasse „kurz- bis mittelfristig finanziell entlasten, wenn zunächst nur Beitragszahlende aufgenommen werden, aber keine zusätzlichen Renten anfallen“.
Laut Simulationsrechnung würde das erst mal zu niedrigeren Beitragssätzen für alle Versicherten führen. „Der positive Effekt auf den Beitragssatz kehrt sich aufgrund der langfristig höheren Rentenleistungen jedoch voraussichtlich ab Mitte der 2070er-Jahre wieder um“, so die Wirtschaftsweisen.
Steuermittel für die Rentenkasse
Die Erweiterung des Versichertenkreises ist also kein Patentrezept zur Sanierung der Rentenkasse. Zumal der Staat den Beamten wohl wie den Angestellten des öffentlichen Dienstes ergänzend zur normalen Rente eine Zusatzversorgung zahlen würde. Die Pension beträgt Stand Anfang 2023 im Durchschnitt 3240 Euro monatlich – mehr als doppelt so viel wie die gesetzliche Brutto-Rente. Die Beamtenpensionen kosten den Staat schon jetzt jährlich über 53 Milliarden Euro.
Der Betrag würde nicht wegfallen, da die heutigen Pensionäre und aktive Beamte mit Pensionsanspruch noch viele Jahrzehnte leben werden. Indirekt finanzieren Beamte und Selbstständige die Rentenversicherung trotzdem mit: durch den jährlichen Zuschuss aus Steuermitteln in Höhe von derzeit 116 Milliarden Euro.
Rente im Überblick
Dieser Text erschien zuerst im Juni 2024.
Quelle: Stern.de
Häufig gestellte Fragen
Wann wurde Rente bekannt?
Warum das kein Patentrezept ist. Der Sachverständigenrat hat es ausgerechnet: Bezöge man Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung ein, würden sich in den 2030er-Jahren "geringe, aber günstige Effekte" zeigen.
Was sind die Hintergründe zu Rente?
"Der positive Effekt auf den Beitragssatz kehrt sich aufgrund der langfristig höheren Rentenleistungen jedoch voraussichtlich ab Mitte der 2070er-Jahre wieder um", so die Wirtschaftsweisen.Steuermittel für die RentenkasseDie Erweiterung des Versichertenkreises ist also kein Patentrezept zur Sanierung der Rentenkasse.
Was ist bei Rente passiert?
Auch eine Ausweitung auf künftige Beamte könnte die Rentenkasse "kurz- bis mittelfristig finanziell entlasten, wenn zunächst nur Beitragszahlende aufgenommen werden, aber keine zusätzlichen Renten anfallen". Laut Simulationsrechnung würde das erst mal zu niedrigeren Beitragssätzen für alle Versicherten führen.
Warum ist Rente wichtig?
Die Pension beträgt Stand Anfang 2023 im Durchschnitt 3240 Euro monatlich – mehr als doppelt so viel wie die gesetzliche Brutto-Rente.
Welche Folgen hat Rente?
Indirekt finanzieren Beamte und Selbstständige die Rentenversicherung trotzdem mit: durch den jährlichen Zuschuss aus Steuermitteln in Höhe von derzeit 116 Milliarden Euro.

