Der erwartete Februar Temperaturrekord für Deutschland wurde zwar nicht gebrochen, doch das Wochenende brachte ungewöhnlich milde Temperaturen für die Jahreszeit. In einigen Regionen wurden Werte erreicht, die fast an den Rekordwert aus dem Jahr 1900 heranreichten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor die Möglichkeit eines neuen Rekords in Aussicht gestellt.

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- Frühlingsgefühle im Februar: Wie kam es zu den hohen Temperaturen?
- Aktuelle Wetterlage: Wo gab es die höchsten Temperaturen?
- Blick in die Vergangenheit: Wie hoch ist der aktuelle Temperaturrekord im Februar?
- Wetterausblick: Wie geht es in den kommenden Tagen weiter?
- Klimawandel und Extremwetter: Was bedeutet das für die Zukunft?
Frühlingsgefühle im Februar: Wie kam es zu den hohen Temperaturen?
Die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Februar sind auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurückzuführen. Milde Luftmassen aus Südwesten strömten nach Deutschland und sorgten für einen deutlichen Temperaturanstieg. Zudem trug die Sonneneinstrahlung, insbesondere im Süden, dazu bei, dass die Temperaturen auf frühlingshafte Werte kletterten. Ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa verstärkte diesen Effekt noch. (Lesen Sie auch: Kalenderblatt 26 Februar: FIFA-Wahl und Olympia-Triumph!)
Zusammenfassung
- Ungewöhnlich milde Temperaturen im Februar, aber kein neuer Rekord
- Milde Luftmassen aus Südwesten und Sonneneinstrahlung als Ursache
- Höchstwerte bis zu 22 Grad am Oberrhein
- Bisheriger Temperaturrekord im Februar von 23,1 Grad aus dem Jahr 1900 in Jena
Aktuelle Wetterlage: Wo gab es die höchsten Temperaturen?
Die höchsten Temperaturen wurden am Wochenende im Südwesten Deutschlands gemessen, insbesondere am Oberrhein. Hier kletterten die Werte auf bis zu 22 Grad Celsius. Auch in anderen Teilen des Landes war es für die Jahreszeit ungewöhnlich mild, mit Höchstwerten zwischen 13 Grad im Norden und 21 Grad in Ostbayern. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war der Himmel oft heiter und trocken, nachdem sich anfänglicher Nebel aufgelöst hatte.
Blick in die Vergangenheit: Wie hoch ist der aktuelle Temperaturrekord im Februar?
Der bisherige Temperaturrekord für den Monat Februar in Deutschland liegt bei 23,1 Grad Celsius. Dieser Wert wurde am 26. Februar 1900 in Jena gemessen, wie Stern berichtet. Obwohl die Temperaturen am vergangenen Wochenende sehr hoch waren, wurde dieser Rekord nicht gebrochen. Die Werte kamen dem alten Rekord aber sehr nahe. (Lesen Sie auch: Wettervorhersage März 2026: Droht uns ein Märzwinter?)
Wetterausblick: Wie geht es in den kommenden Tagen weiter?
Nach dem frühlingshaften Wochenende deutet sich eine Wetteränderung an. Laut Vorhersagen des DWD ziehen im Norden Wolken auf, und es kann gebietsweise zu schauerartigem Regen kommen. Im Südwesten bleibt es hingegen länger heiter und trocken, mit viel Sonnenschein. Die Temperaturen sinken jedoch wieder etwas, sodass nicht mehr mit Höchstwerten über 20 Grad zu rechnen ist.
Auch wenn die Temperaturen sinken, sollten empfindliche Pflanzen weiterhin vor möglichen Nachtfrösten geschützt werden. (Lesen Sie auch: Wöginger Prozess: Was die Vernehmung Heute Bringen…)
Klimawandel und Extremwetter: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Februar sind ein weiteres Zeichen für den fortschreitenden Klimawandel. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Starkregen werden in Zukunft voraussichtlich häufiger auftreten. Um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen, sind umfassende Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen erforderlich. Die Europäische Umweltagentur (EUA) stellt umfangreiche Informationen zu diesem Thema bereit.
Die milden Temperaturen im Februar waren eine willkommene Abwechslung, dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Temperaturen in den kommenden Monaten entwickeln und ob es in diesem Jahr zu neuen Temperaturrekorden kommt. Die Entwicklung des Klimas wird weiterhin genau beobachtet. (Lesen Sie auch: Pokemon 30 Jahre: Vom Käfersammeln zum Weltphänomen)







