BYD Batterie: Neue Generation soll Reichweiten über 1000 km

Der chinesische Autobauer BYD (Build Your Dreams) hat mit der Vorstellung seiner neuen byd batterie, der „Blade 2.0“, für Aufsehen gesorgt. Die neue Generation der Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) soll eine deutlich höhere Energiedichte und verbesserte Ladezeiten bieten und damit die Reichweite von Elektrofahrzeugen signifikant erhöhen.

Symbolbild zum Thema BYD Batterie
Symbolbild: BYD Batterie (Bild: Pexels)

Hintergrund zur BYD Blade-Batterie

Die erste Generation der Blade-Batterie wurde 2020 vorgestellt und zeichnete sich durch ihre spezielle Bauform aus. Die prismatischen Zellen sind extrem lang und ähneln Klingen, was der Batterie ihren Namen gab. Diese Bauweise ermöglicht eine höhere Packdichte und somit eine größere Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen Batteriezellen. BYD setzt bei der Blade-Batterie auf die LFP-Zellchemie, die als besonders robust und kostengünstig gilt. Die erste Generation der Blade-Batterie wird bereits in verschiedenen BYD-Modellen eingesetzt, vom Kleinwagen bis zum E-Bus.

BYD Batterie: Die neue „Blade 2.0“ im Detail

Die neue Generation der byd batterie, die „Blade 2.0“, soll die Vorteile der ersten Generation weiter ausbauen. Laut BYD wurde die Energiedichte nochmals um fünf Prozent gesteigert. Das Unternehmen verspricht, dass die ersten mit besonders großen Blade-2.0-Akkus ausgerüsteten Autos der Oberklassemarken Yangwang und Denza ohne Aufladen mehr als 1000 Kilometer weit fahren könnten. Zumindest gelte dies nach dem chinesischen Testzyklus CLTC, der weniger schnelle Autobahn- und Landstraßenfahrten verlangt als das in Europa vorgeschriebene Prüfverfahren WLTP und damit Energie spart. Nach China-Standard kommt der Denza Z9 GT auf eine Reichweite von bis zu 1036 Kilometer, wie der Spiegel berichtet. (Lesen Sie auch: Max Giesinger: Enttäuschung in Sigmaringen und Auszeit)

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Ladeleistung gelegt. BYD präsentierte gleichzeitig ein neues Schnellladesystem, das in Kombination mit der Blade 2.0 extrem kurze Ladezeiten ermöglichen soll. Innerhalb von fünf Minuten sollen E-Autos von zehn auf 70 Prozent geladen werden können, in neun Minuten beinahe bis zum Maximum. Laut BYD ist dies ein neuer Weltrekord. Um die Ladeinfrastruktur in China auszubauen, plant BYD bis Ende des Jahres 20.000 Schnelllade-Standorte zu errichten, wie das Handelsblatt berichtet.

Die zweite Generation des Laders soll mit 1500 Kilowatt pro Ladepistole noch leistungsfähiger sein als der bereits im vergangenen Jahr vorgestellte Vorgänger. „Das ist eine signifikante Verbesserung von mehr als 50 Prozent gegenüber der ersten Generation“, sagt Bin Wang, Analyst bei der Deutschen Bank.

Technische Details und Design der Blade 2.0

Im Vergleich zur ersten Generation der Blade-Batterie hat BYD offenbar einige Änderungen am Design vorgenommen. In den Grafiken, die BYD zur zweiten Generation veröffentlicht hat, sind die Zellen längs verbaut – optisch in sechs Gruppen getrennt, aber nicht gesondert in Module verbaut. An dem Cell-to-Pack- oder Cell-to-Body-Konzept scheint BYD also festzuhalten, um die Energiedichte auf Pack-Ebene zu erhöhen. Die prismatischen Zellen sind extrem lang und sollen so optisch an die Klinge eines Schwerts erinnern. Diese Zellen sind in unterschiedlichsten Abmessungen vom Elektro-Kleinwagen Dolphin Surf bis hin zu großen E-Bussen verbaut, wie electrive.net schreibt. (Lesen Sie auch: Joel Mattli bei "Let's Dance": Vom Ninja…)

Ausblick: Was bedeutet die neue BYD Batterie für die Elektromobilität?

Die Vorstellung der Blade 2.0 und des neuen Schnellladesystems von BYD ist ein wichtiger Schritt für die Elektromobilität. Die erhöhte Reichweite und die verkürzten Ladezeiten könnten dazu beitragen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiter zu erhöhen. BYD selbst sieht sich als Vorreiter bei der Entwicklung von Batterietechnologien und möchte mit der Blade 2.0 die „letzten Hürden für die breite Akzeptanz von E-Mobilität“ überwinden.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. So wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass die im chinesischen Testzyklus CLTC ermittelten Reichweiten in der Praxis oft nicht erreicht werden. Zudem ist die Ladeinfrastruktur in vielen Ländern noch nicht ausreichend ausgebaut, um die Vorteile der neuen Schnellladetechnologie voll auszuschöpfen.

Dennoch zeigt die Entwicklung der byd batterie, dass die Elektromobilität große Fortschritte macht. Mit immer leistungsfähigeren Batterien und schnelleren Ladesystemen werden Elektrofahrzeuge zunehmend alltagstauglicher und attraktiver für eine breitere Zielgruppe. (Lesen Sie auch: Gustav Schäfer bei "Let's Dance": Tochter stiehlt…)

Detailansicht: BYD Batterie
Symbolbild: BYD Batterie (Bild: Pexels)

BYD Batterie: Die Konkurrenz schläft nicht

BYD ist nicht der einzige Hersteller, der an der Entwicklung von Batterietechnologien für Elektrofahrzeuge arbeitet. Auch andere Unternehmen wie CATL, LG Energy Solution und Panasonic investieren Milliarden in die Forschung und Entwicklung neuer Batteriezellen. Ziel ist es, Batterien mit noch höherer Energiedichte, längerer Lebensdauer und kürzeren Ladezeiten zu entwickeln.

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FAQ zu BYD Batterie

Weitere Informationen zu BYD und seinen Produkten finden Sie auf der offiziellen Webseite des Unternehmens.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Illustration zu BYD Batterie
Symbolbild: BYD Batterie (Bild: Pexels)

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