Ein Unwetter zieht über die Kanaren: Das Sturmtief „Therese“ hat die Inselgruppe erreicht und bringt neben Sturm und Starkregen auch Schnee in die Hochlagen mit sich. Meteorologen befürchten Regenmengen, die es seit Menschengedenken nicht mehr gegeben hat. Besonders betroffen sind die Inseln Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria.

Unwetter Kanaren: Hintergrund der Wetterlage
Die Kanarischen Inseln, bekannt für ihr mildes Klima und ihre abwechslungsreiche Landschaft, sind normalerweise ein beliebtes Ziel für Urlauber. Doch nun hat sich die Wetterlage dramatisch verändert. Das Sturmtief „Therese“ bringt feuchtwarme Luftmassen mit sich, die sich über dem Atlantik mit kälteren Luftschichten vermischen. Diese Konstellation führt zu heftigen Niederschlägen, die lokal sehr unterschiedlich ausfallen können. Die gebirgige Topographie der Inseln verstärkt den Effekt zusätzlich, da die feuchten Luftmassen an den Hängen aufsteigen und sich abkühlen, was zu noch stärkeren Regenfällen führt. (Lesen Sie auch: Swiss Pilot: Bewusstlosigkeit im Cockpit während Landeanflug)
Aktuelle Entwicklung: „Therese“ bringt Regenmassen und Einschränkungen
Wie t-online berichtet, hat die Inselverwaltung von Teneriffa bereits reagiert und den Teide-Nationalpark sowie das Teno-Gebirge gesperrt. Auch das „Tenerife Bluetrail“-Rennen wurde abgesagt. Die Wetterdienste haben für mehrere Inseln Wetterwarnungen wegen starken Windes und hohen Seegangs herausgegeben. Betroffen sind Teneriffa, La Palma, El Hierro und Gran Canaria. Auf den westlichen Inseln wurden bereits am Mittwoch Böen von mehr als 70 Kilometern pro Stunde erwartet, dazu Wellen von bis zu fünf Metern Höhe.
WEB.DE zitiert den Meteorologen Jörg Kachelmann auf der Plattform X mit den Worten: „Es wird womöglich Regenmengen geben, wie sie seit Menschengedenken nicht gefallen sind in kurzer Zeit.“ Die Prognosen sehen in Extremfällen bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter vor. (Lesen Sie auch: Jonas Urbig vor Champions-League-Einsatz für Bayern?)
Reaktionen und Stimmen zum Unwetter auf den Kanaren
Die Behörden auf den Kanarischen Inseln haben die Bevölkerung aufgerufen, Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen und unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Besonders in den Küstenregionen wird vor den hohen Wellen gewarnt. Auch in den Bergen ist Vorsicht geboten, da es zu Erdrutschen kommen kann. Der staatliche Wetterdienst Aemet hat die Warnstufe für einige Inseln erhöht und rät, sich regelmässig über die aktuelle Wetterlage zu informieren. Urlauber, die sich derzeit auf den Kanaren aufhalten, sollten sich ebenfalls bei ihren Reiseveranstaltern oder in den Hotels über die Situation informieren und gegebenenfalls ihre Pläne anpassen.
Unwetter Kanaren: Was bedeutet das und wie geht es weiter?
Das aktuelle Unwetter auf den Kanaren zeigt einmal mehr die Auswirkungen des Klimawandels. Extreme Wetterereignisse wie Stürme und Starkregen werden in Zukunft voraussichtlich häufiger auftreten. Es ist daher wichtig, dass sich die Menschen und die Infrastruktur auf solche Ereignisse vorbereiten. Dazu gehören beispielsweise der Bau von Schutzmauern an den Küsten, die Verbesserung der Entwässerungssysteme und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren von Unwettern. Die kanarische Regierung hat bereits angekündigt, Massnahmen zu ergreifen, um die Inseln besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Wie die Regierung der Kanarischen Inseln auf ihrer Webseite mitteilt, werden Projekte zum Küstenschutz und zur Anpassung an den Klimawandel gefördert. (Lesen Sie auch: FC Bayern München: Champions-League-Polster und Ribérys Lob)
Die aktuelle Wetterlage wird voraussichtlich noch bis zum Wochenende andauern. Danach sollen die Niederschläge allmählich nachlassen und sich das Wetter beruhigen. Es bleibt jedoch abzuwarten, welche Schäden das Unwetter angerichtet hat und wie lange es dauern wird, bis die Normalität wiederhergestellt ist.
Tabelle: Wetterwarnungen für die Kanarischen Inseln (18.03.2026)
| Insel | Warnstufe | Gefahr |
|---|---|---|
| Teneriffa | Orange | Starkregen, Sturm, hoher Seegang |
| La Palma | Gelb | Starkregen, Sturm |
| El Hierro | Gelb | Starkregen, Sturm |
| Gran Canaria | Gelb | Sturm, hoher Seegang |
Quelle: Aemet (Staatlicher Wetterdienst Spanien) (Lesen Sie auch: FCB: Hansi Flick: Barcelona könnte meine letzte)

Häufig gestellte Fragen zu unwetter kanaren
Häufig gestellte Fragen zu unwetter kanaren
Welche Auswirkungen hat das aktuelle Unwetter auf den Flugverkehr zu den Kanaren?
Aufgrund des starken Windes und des hohen Seegangs kann es zu Flugausfällen und Verspätungen kommen. Passagiere sollten sich vor Reiseantritt bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Status ihres Fluges informieren. Auch Fährverbindungen zwischen den Inseln könnten betroffen sein.
Wie können sich Urlauber auf den Kanaren vor dem Unwetter schützen?
Urlauber sollten sich über die aktuelle Wetterlage informieren und die Warnungen der Behörden beachten. Es ist ratsam, unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden, besonders in Küstennähe und in den Bergen. Wichtig ist, sich von Ufern fernzuhalten. Auch sollten sie sich bei ihrem Reiseveranstalter oder im Hotel über die Situation informieren.
Wo finde ich aktuelle Informationen und Warnungen zum Unwetter auf den Kanaren?
Aktuelle Informationen und Warnungen gibt es beim staatlichen Wetterdienst Aemet (www.aemet.es) und in den lokalen Medien. Auch die Webseiten der kanarischen Regierung bieten Informationen und Verhaltenshinweise.
Mit welchen Regenmengen ist durch das Unwetter auf den Kanaren zu rechnen?
Meteorologen warnen vor extremen Regenmengen von bis zu 400 Litern pro Quadratmeter, lokal begrenzt. Diese Niederschlagsmengen können zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Besonders gefährdet sind tieferliegende Gebiete und Regionen mit schlechter Entwässerung.
Wie lange wird das Unwetter auf den Kanaren voraussichtlich andauern?
Nach aktuellen Prognosen wird das Unwetter mindestens bis zum Wochenende über die Inselgruppe fegen. Danach sollen die Niederschläge allmählich nachlassen und sich das Wetter beruhigen. Es ist jedoch ratsam, die Wettervorhersagen weiterhin zu verfolgen, da sich die Situation schnell ändern kann.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.


