Ein Jahr nach dem Tod des Rappers Xatar, der bürgerlich Giwar Hajabi hieß, wird sein Leben und musikalisches Erbe gleich mehrfach gewürdigt. In Köln fand ein großes Gedenkkonzert statt, bei dem zahlreiche Weggefährten und Musikerkollegen an den verstorbenen Künstler erinnerten. Parallel dazu ist in der ARD Mediathek die erste Staffel einer Dokumentation über sein Leben erschienen.

Xatar: Vom Ghetto zum Superstar
Xatar war eine der schillerndsten Figuren der deutschen Hip-Hop-Szene. Sein Lebensweg ist geprägt von Brüchen, Erfolgen und Kontroversen. Geboren im Iran, kam er als Kind nach Deutschland und wuchs in Bonn auf. Seine Jugend war von Kriminalität geprägt, was ihn mehrfach ins Gefängnis brachte. Trotz dieser schwierigen Umstände gelang ihm eine beispiellose Karriere als Rapper, Musikproduzent und Unternehmer. Er gründete sein eigenes Label „Alles oder Nix Records“, mit dem er zahlreiche Künstler entdeckte und förderte. Sein Album „Nr. 415“ erreichte Goldstatus und machte ihn einem breiten Publikum bekannt. (Lesen Sie auch: Maite Kelly veröffentlicht neues Album "24/7": Einblick)
Gedenkkonzert in Köln: Eine Hommage an Xatar
Am 7. Mai 2026, ein Jahr nach seinem Tod, fand in der Lanxess-Arena in Köln ein großes Gedenkkonzert für Xatar statt. Wie der WDR berichtet, war die Arena bis auf wenige VIP-Logenplätze ausverkauft. Zahlreiche bekannte Künstler traten auf, darunter SSIO, Samy, Schwesta Ewa, Peter Fox, Jan Delay, Max Herre und Joy Denalane. Viele von ihnen waren eng mit Xatar verbunden und haben mit ihm zusammengearbeitet. Das Konzert war nicht nur eine Hommage an seine Musik, sondern auch eine Würdigung seines Engagements für andere. So setzte sich Xatar beispielsweise für den Bau eines Waisenhauses im kurdischen Teil des Nord-Iraks ein und organisierte dafür Benefizkonzerte.
ARD-Dokumentation: Ein Leben voller Brüche
Parallel zum Gedenkkonzert hat die ARD eine Dokumentation über das Leben von Xatar veröffentlicht. Die erste Staffel der Serie „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ ist in der ARD Mediathek verfügbar. Die Dokumentation beleuchtet die verschiedenen Facetten seines Lebens, von seiner Flucht aus dem Iran über seine Zeit im Gefängnis bis hin zu seinen musikalischen Erfolgen und unternehmerischen Aktivitäten. Erstmals spricht seine Ehefrau Farvah ausführlich über ihr gemeinsames Leben. Auch Weggefährten wie SSIO, Samy, Apache 207, Schwesta Ewa oder Moritz Bleibtreu kommen zu Wort und zeichnen das Bild eines Mannes, der viele Rollen zugleich verkörperte. Die ARD Mediathek bietet die Möglichkeit, die drei Folgen der ersten Staffel anzusehen. (Lesen Sie auch: Lotto Ziehung Jackpot: – geknackt: Vier Gewinner…)
Xatars Einfluss auf den Deutschrap
Xatar hat die deutsche Hip-Hop-Szene maßgeblich geprägt. Mit seinem Label „Alles oder Nix Records“ förderte er zahlreiche Talente und trug dazu bei, dass sich der Deutschrap weiterentwickelte. Seine Musik war oft provokant und kontrovers, aber auch ehrlich und authentisch. Er thematisierte in seinen Texten seine eigene Lebensgeschichte, seine Erfahrungen mit Kriminalität und seine Sicht auf die Gesellschaft. Damit sprach er vielen jungen Menschen aus der Seele und wurde zu einer Identifikationsfigur. Sein Tod im Mai 2025 war ein Schock für die gesamte Szene. Viele Künstler und Fans bekundeten ihre Trauer und würdigten seinen Beitrag zur deutschen Hip-Hop-Kultur.
Was bleibt von Xatar?
Xatars musikalisches Erbe wird weiterleben. Seine Songs werden weiterhin gehört und seine Geschichte wird weitererzählt. Er bleibt eine Ikone des Deutschrap und ein Vorbild für viele junge Künstler. Sein Engagement für andere, insbesondere für Kinder in Not, wird ebenfalls in Erinnerung bleiben. Das Gedenkkonzert in Köln und die ARD-Dokumentation sind ein Zeichen dafür, dass er auch ein Jahr nach seinem Tod nicht vergessen ist. Sein Einfluss auf die Musikszene und sein soziales Engagement wirken weiter. (Lesen Sie auch: "Wer Weiß denn Sowas?": Prominente Gäste und…)
Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet umfassende Informationen zur deutschen Musikgeschichte.

Häufig gestellte Fragen zu Xatar
Häufig gestellte Fragen zu xatar
Woran ist der Rapper Xatar gestorben?
Xatar starb überraschend im Mai 2025. Die genauen Todesursachen wurden nicht öffentlich bekannt gegeben. Sein Tod löste große Bestürzung in der deutschen Hip-Hop-Szene aus. (Lesen Sie auch: Marius Borg Høiby: Gericht verweigert Fußfessel –…)
Was hat Xatar vor seiner Musikkarriere gemacht?
Vor seiner Musikkarriere war Xatar in kriminelle Aktivitäten verwickelt und verbrachte einige Zeit im Gefängnis. Diese Erfahrungen prägten sein Leben und seine Musik maßgeblich. Er thematisierte seine Vergangenheit oft in seinen Texten.
Welche Bedeutung hat Xatar für den deutschen Hip-Hop?
Xatar gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Rapper Deutschlands. Er hat mit seinem Label „Alles oder Nix Records“ zahlreiche Talente gefördert und den Deutschrap maßgeblich geprägt. Seine Musik war oft provokant, aber auch authentisch.
Wo kann man die Dokumentation über Xatar sehen?
Die erste Staffel der Dokumentation „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ ist in der ARD Mediathek verfügbar. Die Dokumentation beleuchtet die verschiedenen Facetten seines Lebens, von seiner Kindheit bis zu seinen musikalischen Erfolgen.
Was waren Xatars größten musikalischen Erfolge?
Xatars Album „Nr. 415“ erreichte Goldstatus und machte ihn einem breiten Publikum bekannt. Er veröffentlichte mehrere erfolgreiche Alben und Singles und arbeitete mit zahlreichen bekannten Künstlern zusammen. Seine Musik war oft in den Charts vertreten.





