Reza Pahlavi: Hunderttausende demonstrieren

Im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) haben am Samstag in München bis zu 250.000 Menschen gegen das iranische Regime demonstriert. Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs von Persien, rief zur Unterstützung des iranischen Volkes und zu einer demokratischen Zukunft des Landes auf. Die Großdemonstration, an der Menschen aus ganz Europa und Übersee teilnahmen, forderte ein Ende der Mullah-Herrschaft und die Einhaltung der Menschenrechte im Iran.

Symbolbild zum Thema Reza Pahlavi
Symbolbild: Reza Pahlavi (Bild: Pexels)

Hintergrund der Proteste gegen das iranische Regime

Die Proteste gegen das iranische Regime sind Ausdruck der wachsenden Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der politischen und wirtschaftlichen Situation im Land. Seit Jahren leidet der Iran unter einer autoritären Herrschaft, die Menschenrechte missachtet und die Meinungsfreiheit einschränkt. Hinzu kommen wirtschaftliche Probleme wie hohe Arbeitslosigkeit, Inflation und Korruption, die das Leben vieler Iranerinnen und Iraner erschweren. Die Niederschlagung von Protesten im Iran um den Jahreswechsel 2025/2026, bei denen bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein sollen, heizte die Stimmung weiter an. Informationen zur politischen Situation im Iran bietet die Webseite des Auswärtigen Amtes. (Lesen Sie auch: Aston Villa – Newcastle: gegen: FA-Cup-Duell)

Die Rolle von Reza Pahlavi

Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, hat sich in den letzten Jahren zu einer prominenten Stimme der iranischen Opposition entwickelt. Er setzt sich für einen demokratischen Wandel im Iran und die Einhaltung der Menschenrechte ein. Auf der Kundgebung in München kündigte er an, den „Übergang“ im Iran anführen zu wollen und das Land in eine „säkulare, demokratische Zukunft“ zu führen. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich für die Freiheit der Iranerinnen und Iraner einzusetzen. Laut Bayerischem Rundfunk sagte Pahlavi bei der Kundgebung, er wolle den „Übergang“ im Iran anführen und eine demokratische Zukunft des Landes ermöglichen.

Ablauf der Demonstration in München

Die Demonstration in München fand parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz statt. Nach Angaben der Polizei versammelten sich bis zu 250.000 Menschen auf der Theresienwiese und dem benachbarten Bavariaring. Die Organisatoren vom Verein „The Munich Circle“ hatten im Vorfeld lediglich 100.000 Teilnehmer erwartet. Die Demonstration verlief friedlich und ohne Störungen. Die Teilnehmer forderten in Sprechchören das Ende der Mullah-Herrschaft und schwenkten grün-weiß-rote Fahnen, die Nationalflagge des Iran vor der Islamischen Revolution. Auch Flaggen der USA und Israels waren zu sehen. Die Tagesschau berichtete, dass der massive Andrang in der Münchner Innenstadt für erhebliche Einschränkungen sorgte, da die Polizei gleichzeitig die hochrangigen Gäste der Konferenz schützen musste und mehrere Demonstrationszüge durch die Stadt zogen. (Lesen Sie auch: Hämmerle triumphiert erneut: Tabitha Stoecker verpasst)

Internationale Reaktionen und Ausblick

Die Demonstration in München hat international Aufmerksamkeit erregt. Sie zeigt, dass die Unzufriedenheit mit dem iranischen Regime weit verbreitet ist und dass es eine starke Bewegung für einen demokratischen Wandel im Iran gibt.Reza Pahlavi hatte am Rande der MSC US-Präsident Donald Trump aufgerufen, dem iranischen Volk zu helfen. Einige Teilnehmer der Demonstration setzten Hoffnungen auf einen möglichen Militärschlag der US-Armee gegen den Iran, wie der Bayerische Rundfunk berichtete.

Reza Pahlavi: Was bedeutet das für die Zukunft des Iran?

Die Rolle von Reza Pahlavi in der iranischen Opposition ist komplex. Einerseits genießt er als Sohn des letzten Schahs eine gewisse Bekanntheit und Autorität, andererseits wird er von einigen Iranerinnen und Iranern aufgrund der Vergangenheit seines Vaters kritisch gesehen. Ob er tatsächlich eine führende Rolle bei einem Übergang zu einer Demokratie im Iran spielen kann, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von seiner Fähigkeit, verschiedene Oppositionsgruppen zu vereinen und das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. Die Frage, wie die Zukunft des Iran aussehen wird, bleibt offen. Die aktuellen Ereignisse zeigen jedoch, dass der Wunsch nach Freiheit und Demokratie im Iran weiterhin stark ist. (Lesen Sie auch: Zürich – Luzern: FC gegen FC: Brisantes…)

R

Über den Autor
✓ Verifiziert

Redaktion

Online-Redakteur

Unser erfahrenes Redaktionsteam recherchiert und verfasst täglich aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte zu relevanten Themen.

📰 Redaktion
✓ Geprüfter Inhalt

FAQ zu reza pahlavi

Demonstrationsteilnehmer nach Herkunft

HerkunftAnzahl (geschätzt)
Deutschland100.000
Übriges Europa80.000
Übersee (USA, Kanada, Australien)70.000

Hinweis: Die Tabelle enthält geschätzte Werte basierend auf Medienberichten und Schätzungen der Organisatoren.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Illustration zu Reza Pahlavi
Symbolbild: Reza Pahlavi (Bild: Pexels)

Schreibe einen Kommentar