Ein etwa zehn bis zwölf Meter langer Finnwal sorgte am Dienstag im Hafen von Wismar für Aufsehen. Das Tier hatte sich in einem Stellnetz verfangen und zog dieses über etwa hundert Meter hinter sich her. Durch den Einsatz von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und der Organisation Sea Shepherd konnte das Netz entfernt werden. Eine Leine um den Körper des Wals konnte jedoch nicht vollständig entfernt werden, bevor sich das Tier gegen 18 Uhr wieder in die Ostsee entfernte. Wal In Wismar steht dabei im Mittelpunkt.

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| Feld | Details |
|---|---|
| Datum/Uhrzeit | Dienstag, Datum/ca. 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr |
| Ort | Hafen Wismar, Mecklenburg-Vorpommern |
| Art des Einsatzes | Bergung eines Finnwals aus einem Stellnetz |
| Beteiligte Kräfte | Feuerwehr Wismar, Wasserschutzpolizei, Sea Shepherd, Deutsches Meeresmuseum |
| Verletzte/Tote | Keine |
| Sachschaden | Unbekannt |
| Ermittlungsstand | Einsatz abgeschlossen, Wal hat den Hafen verlassen |
| Zeugenaufruf | Nein |
Chronologie des Einsatzes
Erste Meldungen über einen Wal im Hafen von Wismar gehen ein.
Feuerwehr und Wasserschutzpolizei treffen am Hafen ein.
Die Organisation Sea Shepherd kommt mit einem Schiff zur Unterstützung.
Der Finnwal verlässt den Hafen von Wismar. (Lesen Sie auch: Steffen Henssler: Neue Staffel von „Grill den…)
Was ist bisher bekannt?
Ein Finnwal, ein etwa zehn bis zwölf Meter langes Jungtier, geriet am Dienstag in den Wismarer Hafen und verfing sich in einem Stellnetz. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Sea Shepherd versuchten, das Tier von dem Netz zu befreien. Obwohl das Netz entfernt werden konnte, blieb eine Leine um den Körper des Wals gewickelt. Das Tier verließ den Hafen gegen 18 Uhr. Die Sichtung eines solchen Großwals in der Ostsee ist ungewöhnlich.
Bergungsversuche und Herausforderungen
Die Rettungskräfte standen vor der Herausforderung, dem gestressten Tier zu helfen, ohne es weiter zu beunruhigen. Ein Sprecher von Sea Shepherd erklärte, dass man sich dem Wal zunächst mit einem Taucher nähern wollte. Der Wal hatte sich in einem Stellnetz verfangen und zog dieses über eine Länge von etwa hundert Metern hinter sich her. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konnte das Netz schließlich entfernt werden. Die Organisation Sea Shepherd engagiert sich weltweit für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner.
Einsatz-Übersicht
- Finnwal im Hafen von Wismar
- Verfangen in einem Stellnetz
- Einsatz von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Sea Shepherd
- Netz entfernt, Leine verblieb
Der Einsatz des Deutschen Meeresmuseums
Auch das Deutsche Meeresmuseum war mit Personal vor Ort, um die Situation zu beurteilen und die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Fachleute des Museums konnten den Wal als Finnwal identifizieren. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund, ein Leibniz-Forschungsmuseum, betreibt Forschung und Wissensvermittlung im Bereich der Meereskunde.
Wie geht es dem Wal?
Der Zustand des Wals nach Verlassen des Hafens ist unklar. Die verbliebene Leine um den Körper des Tieres könnte weiterhin eine Belastung darstellen. Experten hoffen, dass sich die Leine von selbst löst oder dass der Wal sie in freier Wildbahn abstreifen kann. Die Belastung durch das Netz und die Rettungsversuche haben das Tier stark gestresst, wie Sea Shepherd mitteilte. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Wal von den Strapazen erholt.
Finnwale sind nach dem Blauwal die zweitgrößten Säugetiere der Welt. Sie können eine Länge von bis zu 25 Metern erreichen. In der Ostsee sind Sichtungen von Finnwalen äußerst selten. (Lesen Sie auch: Heißluftballon Texas: Dramatische Rettung aus Luftiger Höhe)
Ungewöhnliche Sichtung eines Wals in Wismar
Die Sichtung eines Finnwals im Hafen von Wismar ist ein ungewöhnliches Ereignis. Normalerweise sind in der Ostsee eher Schweinswale anzutreffen. Diese kleinen Wale, auch Kleine Tümmler genannt, können sich ebenfalls in Fischernetzen verfangen, was leider häufig vorkommt. Die Sichtung eines Großwals wie des Finnwals ist jedoch ein Novum für die Ostsee, wie der NDR berichtet.
Was sind die Gefahren für Wale in der Ostsee?
Die größte Gefahr für Wale in der Ostsee stellen Fischernetze dar, in denen sie sich verfangen und ertrinken können. Auch die zunehmende Lärmbelastung durch Schiffsverkehr und Bauarbeiten unter Wasser beeinträchtigt die Orientierung und Kommunikation der Tiere. Umweltverschmutzung und der Mangel an geeigneter Beute tragen ebenfalls zur Gefährdung der Wale bei.
Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände des Vorfalls zu klären. Es wird geprüft, ob das verwendete Stellnetz den geltenden Vorschriften entsprach.

Reaktionen auf die Wal-Sichtung
Die Nachricht von dem Wal im Wismarer Hafen verbreitete sich schnell. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich am Hafen, um das seltene Tier zu beobachten. Die Rettungsaktion stieß auf großes Interesse in den Medien und in der Bevölkerung. Viele Menschen äußerten ihre Besorgnis um das Wohl des Wals und lobten den Einsatz der Rettungskräfte. Wie Stern berichtet, verfolgten etwa 50 Schaulustige am Nachmittag die Rettungsmaßnahmen.
Häufig gestellte Fragen
Um welche Walart handelte es sich im Wismarer Hafen?
Bei dem Wal im Wismarer Hafen handelte es sich um einen Finnwal. Finnwale sind nach den Blauwalen die zweitgrößten Säugetiere der Welt und können eine Länge von bis zu 25 Metern erreichen.
Wie kam der Wal in den Wismarer Hafen?
Die genauen Umstände, wie der Finnwal in den Wismarer Hafen gelangte, sind nicht bekannt. Es wird vermutet, dass er sich verirrt hat oder auf der Suche nach Nahrung in den Hafen geschwommen ist.
Welche Gefahren bestehen für Wale in der Ostsee?
Wale in der Ostsee sind verschiedenen Gefahren ausgesetzt, darunter die Verwicklung in Fischernetze, Lärmbelästigung durch Schiffsverkehr und Unterwasserbauarbeiten sowie Umweltverschmutzung.
Welche Organisationen waren an der Rettungsaktion beteiligt?
An der Rettungsaktion des Finnwals im Wismarer Hafen waren die Feuerwehr Wismar, die Wasserschutzpolizei, die Organisation Sea Shepherd und das Deutsche Meeresmuseum beteiligt. (Lesen Sie auch: Kalenderblatt 1 März: Was an Diesem Tag…)
Was geschah nach der Rettung des Wals?
Nachdem das Stellnetz entfernt wurde, verließ der Finnwal den Hafen von Wismar. Eine Leine verblieb jedoch um seinen Körper. Der Zustand des Tieres ist unklar, und es bleibt zu hoffen, dass es sich von den Strapazen erholt.






