Andreas „Andi“ Knoll ist ein fester Bestandteil der österreichischen Medienlandschaft und feiert im Jahr 2026 weitere Erfolge in seiner beeindruckenden Karriere. Der am 11. Juni 1972 in Innsbruck geborene Radio- und Fernsehmoderator ist insbesondere als „Mr. Song Contest“ bekannt, eine Rolle, die er auch beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien wieder ausfüllt.
Andi Knoll ist seit vielen Jahren ein prägendes Gesicht und eine prägende Stimme des ORF und Hitradio Ö3. Seine Vielseitigkeit, sein trockener Humor und seine unverwechselbare Art haben ihm eine breite Fangemeinde eingebracht. Aktuelle Entwicklungen rund um den Eurovision Song Contest und Einblicke in sein Privatleben rücken den beliebten Moderator immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.
Inhaltsverzeichnis
Andi Knoll im Steckbrief: Wer ist der Moderator?
Andi Knoll, vollständiger Name Andreas Knoll, wurde am 11. Juni 1972 in Innsbruck, Tirol, geboren. Nach seiner Matura an der Handelsakademie Innsbruck im Jahr 1992 begann seine Medienlaufbahn bei verschiedenen Südtiroler Privatradios. Bereits im Januar 1994 startete er seine Karriere bei Hitradio Ö3 mit einem Praktikum und etablierte sich schnell als feste Größe.
Der Moderator, der heute in Wien lebt, ist bekannt für seine natürliche und humorvolle Art, die ihn zu einem der beliebtesten und bekanntesten Gesichter und Stimmen Österreichs gemacht hat. Sein Sternzeichen ist Zwillinge, was oft mit Vielseitigkeit und Kommunikationsstärke assoziiert wird.
Die vielseitige Karriere von Andi Knoll beim ORF und Ö3
Andi Knoll hat über die Jahre eine beeindruckende Karriere beim ORF und Hitradio Ö3 aufgebaut. Seine Anfänge bei Ö3 umfassten Sendungen wie „Hithotline“ und „Express“. Später moderierte er die „Ö3-Mittagscharts“ und war Teil des „Ö3-Weckers“. Seit Februar 2015 ist er abwechselnd mit Kolleginnen wie Kati Bellowitsch und Elke Rock in der „Ö3-Vormittagsshow“ zu hören, wo er Österreich bei der Arbeit begleitet.
Im Fernsehen hat Andi Knoll zahlreiche ORF-1-Events präsentiert. Dazu gehören Formate wie „Die große Chance“, die er 2011 und 2012 mit Doris Golpashin sowie 2013 mit Alice Tumler moderierte. Im März 2024 kehrte er für eine weitere Staffel von „Die große Chance“ an der Seite von Fanny Stapf zurück.
Zudem moderiert Andi Knoll seit 2014 das „Ö3-Weihnachtswunder“, eine Benefizaktion zugunsten von Licht ins Dunkel, gemeinsam mit Robert Kratky und Gabi Hiller. Seine Fähigkeit, sowohl im Radio als auch im Fernsehen zu überzeugen, unterstreicht seine Rolle als Allrounder in der österreichischen Medienlandschaft.
Andi Knoll: Der ‚Mr. Song Contest‘ und seine Rolle 2026
Die Bezeichnung „Mr. Song Contest“ ist untrennbar mit Andi Knoll verbunden. Sein Debüt als TV-Kommentator für den Eurovision Song Contest gab er bereits 1999 in Jerusalem. Seitdem begleitet er das Musikspektakel nahezu jedes Jahr für das österreichische Publikum, mit nur zwei Unterbrechungen aufgrund von COVID-19.
Auch für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien wurde Andi Knoll erneut als Kommentator für den ORF bestätigt. Diese Beständigkeit macht ihn zu einer vertrauten Stimme für Millionen von Zuschauern in Österreich.
ESC 2026: Andi Knolls Rolle als Kommentator
Rund um den Eurovision Song Contest 2026 gab es im Vorfeld Spekulationen über eine mögliche Moderation von Andi Knoll auf der großen Bühne. Medienberichte im Juli und November 2025 deuteten darauf hin, dass er möglicherweise neben Victoria Swarovski als Hauptmoderator auftreten könnte.
Doch im Januar 2026 bestätigte der ORF, dass Andi Knoll in seiner bewährten Rolle als Stimme aus dem Off bleiben wird. Die Moderation der Hauptshow übernehmen Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Knoll selbst äußerte sich im Mai 2026 gegenüber der Kleinen Zeitung „überrascht“ über diese Entscheidung, betonte jedoch die „schöne Tradition“, den Song Contest in Österreich nicht selbst zu moderieren.
Seine Kommentare sind oft pointiert und fachkundig, und er gibt dem internationalen Wettbewerb eine unverwechselbare heimische Tonlage. Beim 70. Song Contest im Mai 2026 fiel er beispielsweise durch kritische Anmerkungen zu den „zugelassenen Stehplätzen“ auf, was in den sozialen Netzwerken für Diskussionen sorgte. Der ESC Gewinner 2026 wurde somit auch mit seiner markanten Stimme begleitet.
Andi Knoll abseits des ESC: ‚Dancing Stars‘ und ‚Opernball‘
Neben dem Eurovision Song Contest hat Andi Knoll in den letzten Jahren weitere prestigeträchtige Formate im ORF moderiert. Seit 2023 führt er an der Seite von Mirjam Weichselbraun durch die beliebte Tanzshow „Dancing Stars“. In früheren Staffeln war er selbst als Kandidat angefragt worden, zog es aber vor, in der Rolle des Moderators zu bleiben.
Ein weiteres Highlight in seinem Terminkalender ist die Moderation des Wiener Opernballs, den er ebenfalls seit 2023 begleitet. Mit seinem präzisen Beobachtungssinn, trockenem Humor und dem Wiener Schmäh ordnet er das gesellschaftliche Geschehen ein und macht die Übertragung für die Fernsehzuschauer zu einem Erlebnis.
Gehalt und Nebenverdienste: Transparenz beim ORF
Im März und April 2026 wurden im Rahmen des ORF-Transparenzberichts Details zu den Gehältern und Nebenverdiensten prominenter ORF-Mitarbeiter veröffentlicht. Andi Knoll zählt hierbei zu den Topverdienern. Sein Jahresbruttogehalt belief sich im Jahr 2024 auf 196.833,93 Euro.
Besonders hervorzuheben sind seine zusätzlichen monatlichen Bruttobezüge aus Nebenbeschäftigungen, die im Jahr 2025 bei 10.350 Euro lagen. Damit belegt Andi Knoll die Spitze der ORF-Mitarbeiter mit den höchsten Nebenverdiensten und liegt sogar vor „ZiB 2“-Moderator Armin Wolf. Diese zusätzlichen Einnahmen stammen aus verschiedenen Tätigkeiten wie Testimonials, Werbe- und Synchronaufnahmen sowie Moderationen außerhalb des ORF-Kerngeschäfts.
| Name | Jahresbruttogehalt (2024) | Monatliche Nebenverdienste (2025) |
|---|---|---|
| Andi Knoll | 196.833,93 € | 10.350,00 € |
| Armin Wolf | 275.390,00 € | 8.820,36 € |
| Christian Wehrschütz | 215.930,00 € | 3.256,00 € |
| Quelle: ORF-Transparenzbericht 2024, Kleine Zeitung, Heute.at, Weekend.at (Stand: März/April 2026) | ||
Andi Knoll: Offenheit über sein Privatleben
Andi Knoll hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, sprach aber im April 2019 erstmals offen über seine Homosexualität. In einem Interview mit dem ATV-Society-Journalisten Dominic Heinzl erklärte er, seit 2001 in einer Beziehung mit einem Mann zu leben.
Er betonte damals, dass sein Partner beruflich nichts mit dem Showgeschäft zu tun habe und auch sein Arbeitsleben nur bedingt interessiere. Diese klare Trennung von Öffentlichkeit und Privatem sieht Knoll als Geheimnis seiner langjährigen Beziehung.
Trotz der Öffentlichkeit seiner Person ist es Andi Knoll wichtig, diesen Bereich seines Lebens zu schützen und nur wenige Details preiszugeben. Dies trägt zu seiner Authentizität bei und ermöglicht es ihm, sich auf seine beruflichen Aufgaben zu konzentrieren.
Auszeichnungen und Anerkennungen
Die Arbeit von Andi Knoll wurde mehrfach gewürdigt. Für seine Moderation des Eurovision Song Contest 2014, bei dem Conchita Wurst für Österreich gewann, wurde er von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz ausgezeichnet. Sein spontaner Ausruf „Jetzt hat uns die den Schaas gwonnen“ wurde sogar zum „Spruch des Jahres 2014“ gekürt.
Im Jahr 2015 wurde er als „Tiroler des Jahres“ geehrt. 2017 erhielt Andi Knoll den TV-Publikumspreis Romy in der Kategorie „beliebtester Moderator Show/Unterhaltung“ sowie den Radiopreis als beliebtester Radiomoderator. Diese Auszeichnungen unterstreichen seine Popularität und die Wertschätzung für seine Arbeit in der österreichischen Medienlandschaft.
Blick in die Zukunft: Was kommt nach dem 70. ESC?
Andi Knoll hat im Mai 2026 den 70. Eurovision Song Contest kommentiert und blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Auf die Frage, ob er auch den 80. ESC kommentieren wolle, antwortete er humorvoll, dass er erst einmal den 70. fertig mache und sich das dann überlege.
Es ist jedoch klar, dass Andi Knoll weiterhin eine zentrale Figur in der österreichischen Unterhaltungsbranche bleiben wird. Seine Präsenz bei Ö3 mit der Vormittagsshow und Formaten wie „Knoll packt an“, bei dem er Betriebe in Österreich besucht, sichern ihm eine fortwährende Sichtbarkeit und Beliebtheit.
Seine Vielseitigkeit, sein Engagement für wohltätige Zwecke wie das Ö3-Weihnachtswunder und seine Fähigkeit, sowohl große Galas als auch alltägliche Radiosendungen zu gestalten, machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil der Medienlandschaft. Die Fans von Andi Knoll können sich daher auf viele weitere Jahre seiner einzigartigen Moderationen freuen.

