Raser aufgepasst: Im Rahmen der bundesweiten „Speedweek“ finden diese Woche verstärkte Geschwindigkeitskontrollen statt. Ziel der Aktion ist es, auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken. In vielen Bundesländern werden daher in den kommenden Tagen verstärkt Radarkontrollen durchgeführt.

Hintergrund: Warum verstärkte Kontrollen gegen Raser?
Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in Deutschland. Um dem entgegenzuwirken, finden regelmäßig sogenannte Blitzermarathons statt. Diese Aktionen sollen nicht nur Raser zur Rechenschaft ziehen, sondern auch das Bewusstsein für die Risiken von zu schnellem Fahren schärfen. Die Polizei setzt dabei auf eine Kombination aus präventiven Maßnahmen und konsequenter Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Die „Speedweek“, in deren Rahmen der Blitzermarathon stattfindet, ist eine europaweite Aktion, die darauf abzielt, das Geschwindigkeitsniveau auf den Straßen zu senken. Durch die verstärkten Kontrollen sollen Verkehrsteilnehmer dazu angehalten werden, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und somit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (Lesen Sie auch: Pollenflug Aktuell: Birkenpollen sorgen für höchste)
Aktuelle Entwicklung: Der Blitzermarathon 2026 im Detail
Der Blitzermarathon 2026 findet in fast allen Bundesländern statt. Wie die Tagesschau berichtet, beteiligen sich die meisten Länder von Montag, dem 13. April, bis Sonntag, dem 19. April, an der „Speedweek“. Einige Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg, konzentrieren sich jedoch auf den eigentlichen Blitzermarathon am Mittwoch, den 15. April. Das Saarland nimmt an der Aktionswoche nicht teil.
Die Kontrollen finden sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts statt. Besonders im Fokus stehen unfallträchtige Strecken, Baustellenbereiche und Straßen vor Schulen und Krankenhäusern. Der ADAC informiert auf seiner Internetseite über die „Speedweek“ und listet Streckenabschnitte und Gebiete mit besonderer Gefährdungslage auf.
In Niedersachsen beispielsweise führt die Polizei mobile Geschwindigkeitskontrollen durch, insbesondere an regionalen Unfallschwerpunkten. Konkrete Orte werden jedoch nicht genannt, da die Maßnahmen bedarfsorientiert aus dem laufenden Dienst heraus erfolgen. Feste Kontrollpunkte wird es im Rahmen der „Speedweek“ nicht geben, wie Sprecher der Polizeiinspektionen in Braunschweig und Wolfsburg mitteilten (NDR.de). (Lesen Sie auch: Pollenflug Aktuell: Birkenpollen sorgen für starken Anstieg)
Wer bei den Kontrollen erwischt wird, muss mit den üblichen Sanktionen rechnen: Bußgeld, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls ein Fahrverbot. Auch die Nutzung von Blitzer-Apps kann teuer werden.
Reaktionen und Stimmen zum Blitzermarathon
Die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen sind nicht unumstritten. Während Befürworter die präventive Wirkung hervorheben und auf die Bedeutung der Verkehrssicherheit verweisen, kritisieren andere den Aktionismus und sehen darin lediglich eine Einnahmequelle für die Kommunen. Unabhängig von derartigen Diskussionen bleibt jedoch die Tatsache bestehen, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist und Maßnahmen zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus auf den Straßen notwendig sind.
Der TÜV äußerte sich kritisch zur Verkehrssicherheit, wies aber auch auf positive Entwicklungen in der Unfallbilanz hin. (Lesen Sie auch: Migros Fleisch: bietet zum halben Preis an:…)
Raser im Visier: Was bedeutet das für Verkehrsteilnehmer?
Für Verkehrsteilnehmer bedeutet die „Speedweek“, dass sie in den kommenden Tagen verstärkt mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen müssen. Es ist daher ratsam, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und besonders aufmerksam zu fahren. Wer zu schnell unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern gefährdet auch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei appelliert an alle Fahrerinnen und Fahrer, verantwortungsbewusst zu handeln und die Geschwindigkeit den jeweiligen Straßenverhältnissen anzupassen.

Die verstärkten Kontrollen sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen und langfristig das Verhalten der Verkehrsteilnehmer positiv zu beeinflussen. Es ist zu hoffen, dass die „Speedweek“ und der Blitzermarathon 2026 dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Straßen sicherer zu machen.
FAQ zum Thema Raser und Geschwindigkeitskontrollen
Häufig gestellte Fragen zu raser
Warum führt die Polizei verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch?
Die Polizei führt verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch, um auf die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in Deutschland. (Lesen Sie auch: GZSZ Vorschau: -: Mordfall erschüttert den Kolle-Kiez…)
Wann und wo finden die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen statt?
Die verstärkten Geschwindigkeitskontrollen finden im Rahmen der „Speedweek“ statt, die in den meisten Bundesländern vom 13. bis 19. April 2026 durchgeführt wird. Die Kontrollen finden sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts statt, insbesondere an Unfallschwerpunkten.
Welche Strafen drohen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen?
Wer bei Geschwindigkeitsüberschreitungen erwischt wird, muss mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg und gegebenenfalls einem Fahrverbot rechnen. Die Höhe der Strafe hängt von der Schwere der Überschreitung ab.
Was ist der Unterschied zwischen „Speedweek“ und Blitzermarathon?
Die „Speedweek“ ist eine europaweite Aktionswoche, die darauf abzielt, das Geschwindigkeitsniveau auf den Straßen zu senken. Der Blitzermarathon ist ein Teil der „Speedweek“ und bezeichnet einen Tag, an dem besonders viele Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Wie kann ich mich vor Geschwindigkeitsüberschreitungen schützen?
Um sich vor Geschwindigkeitsüberschreitungen zu schützen, sollten Sie sich stets an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen halten und Ihre Geschwindigkeit den jeweiligen Straßenverhältnissen anpassen. Achten Sie besonders aufmerksam in unfallträchtigen Bereichen wie Baustellen oder vor Schulen.
Die folgende Tabelle zeigt die Bußgelder bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts (Stand: April 2026, Quelle: bussgeldkatalog.org):
| Geschwindigkeitsüberschreitung | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| bis 10 km/h | 30 Euro | 0 | Nein |
| 11-15 km/h | 50 Euro | 0 | Nein |
| 16-20 km/h | 70 Euro | 1 | Nein |
| 21-25 km/h | 115 Euro | 1 | Nein |
| 26-30 km/h | 180 Euro | 2 | Nein |
| 31-40 km/h | 260 Euro | 2 | 1 Monat |
| 41-50 km/h | 400 Euro | 2 | 1 Monat |
| 51-60 km/h | 560 Euro | 2 | 2 Monate |
| über 60 km/h | 700 Euro | 2 | 3 Monate |
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