SRF-Korrespondent Roger Aebli: Erklärung für Aussetzer

Der Schweizer Radio und Fernseh-Korrespondent (SRF) Roger Aebli sorgte Anfang des Jahres für Aufsehen, als er während einer Live-Sendung der „Tagesschau“ einen Aussetzer hatte. Nun hat er sich erstmals ausführlich zu den Umständen geäußert und die Gründe für seinenBlackout dargelegt.

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Symbolbild: Korrespondent (Bild: Pexels)

Hintergrund: Roger Aeblis Aussetzer in der „Tagesschau“

Roger Aebli, SRF-Korrespondent in New York, sollte in der „Tagesschau“ live über die Lage in Venezuela berichten. Doch während der Schaltung verlor er den Faden und wirkte desorientiert. Die Sendung wurde daraufhin abgebrochen. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, erklärte Stefan Reinhart, Leiter der SRF-Auslandkorrespondenten, später, dass Aebli einen Migräneanfall erlitten habe. Einen Tag später kam es erneut zu einem ähnlichen Vorfall.

Die Erklärung des SRF-Korrespondenten

Im Gespräch mit dem Tages-Anzeiger schildert Roger Aebli nun seine Sicht der Dinge. Er bestätigt, dass der erste Aussetzer tatsächlich auf einen Migräneanfall zurückzuführen war. „Dazu kam, dass ich mir nicht bewusst war, dass wir live auf Sendung sind“, so Aebli. Er habe angenommen, dass es sich noch um eine Probe handelte. Als er dann von der Produzentin darauf hingewiesen wurde, dass die Sendung live sei, sei ihm die Situation erst richtig bewusst geworden. (Lesen Sie auch: Fortuna Düsseldorf: Trainerwechsel und Abstiegskampf)

Aebli räumt ein, dass die Situation für ihn sehr belastend war. Er habe sich in diesem Moment gefühlt, als stünde er kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Nach den beiden Vorfällen legte er eine Pause ein, um sich zu erholen. Auf SRF sind regelmässig seine Beiträge zu sehen.

Reaktionen und Einordnung

Die Aussetzer von Roger Aebli in der „Tagesschau“ sorgten in der Schweizer Öffentlichkeit für Diskussionen. Viele Zuschauer zeigten sich besorgt um den Korrespondenten und seine Gesundheit. Andere äußerten Kritik an der SRF und warfen dem Sender vor, Aebli zu schnell wieder vor die Kamera geschickt zu haben.

Stefan Reinhart, Leiter der SRF-Auslandkorrespondenten, verteidigte den Einsatz von Aebli. Er betonte, dass Aebli ein erfahrener Journalist sei, der in der Lage sei, auch schwierige Situationen zu meistern. Die Migräneattacke sei unglücklich gewesen, aber kein Grund, Aebli grundsätzlich in Frage zu stellen. (Lesen Sie auch: Jo Brauner Tagesschau: "Wer weiß denn sowas?":…)

Was bedeutet das für die Zukunft?

Roger Aebli hat nach seiner Pause seine Arbeit als SRF-Korrespondent in New York wieder aufgenommen. Er sagt, er habe aus den Vorfällen gelernt und werde in Zukunft noch besser darauf achten, seine Gesundheit zu schonen. Außerdem wolle er sich vor Live-Schaltungen noch genauer vergewissern, ob die Sendung tatsächlich bereits läuft.

Die Ereignisse um Roger Aebli zeigen, wie schnelllebig und belastend der Journalistenberuf sein kann. Gerade bei Live-Sendungen ist der Druck enorm, und es kann schnell zu unvorhergesehenen Situationen kommen. Umso wichtiger ist es, dass Journalisten auf ihre Gesundheit achten und sich bei Bedarf auch eine Auszeit nehmen.

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Ausblick auf die Arbeit von Korrespondenten

Die Arbeit von Korrespondenten ist von entscheidender Bedeutung für die Berichterstattung aus aller Welt. Sie liefern Informationen und Analysen aus erster Hand und tragen so dazu bei, dass sich die Öffentlichkeit ein umfassendes Bild von den Ereignissen in anderen Ländern machen kann. Dabei sind sie oft großen Belastungen ausgesetzt, sowohl physisch als auch psychisch. Die SRG SSR bietet auf ihrer Webseite Informationen über ihre vielfältigen Aufgaben. (Lesen Sie auch: Tennis München 2026: Zverev im Halbfinale –…)

Die Digitalisierung und die zunehmende Bedeutung von Social Media haben die Arbeitsbedingungen für Korrespondenten zusätzlich verändert. Sie müssen heute nicht nur schnell und zuverlässig berichten, sondern auch in der Lage sein, ihre Inhalte über verschiedene Kanäle zu verbreiten und mit dem Publikum zu interagieren.

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